Indische Impressionen — Bilder aus Bengaluru (ಬೆಂಗಳೂರು, ಕರ್ನಾಟಕ) [Update: Noch mehr Bilder]

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Indira Nagar, Bengaluru (ಇಂದಿರಾನಗರ)

Indira Nagar, Bengaluru, India

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Ich bin schon wieder ein paar Tage in ಬೆಂಗಳೂರು!

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Neues vom “Rebel at Work” — sechs Denkanstöße von Joseph Weizenbaum

Summertime, and the livin’ ist easy — nicht wirklich, was die Jahreszeit betrifft, aber das Wetter ist so warm, daß ich im Halbschatten auf dem Balkon sitzen, einen schönen Weißwein trinken und die erste Havanna des Jahres rauchen kann.

Eine mörderische Arbeitswoche liegt hinter mir, der Kulminationspunkt eines sehr anstrengenden Arbeitsmonats. Das “nebenbei” erstellte Angebot wurde am Freitagmittag abgegeben — laut den Kollegen mit Bravour, der Druck hat nachgelassen und endlich ist auch einmal Zeit zum Nachdenken.

Denkanstöße: Joseph Weizenbaum im Interview

Genau richtig für einige Denkanstöße, wie sie der von mir sehr geschätzte Joseph Weizenbaum, dessen Todestag übermorgen vier Jahre her ist, immer noch zu liefern vermag.

In Kooperation mit Golem.de stellen die Dokumentarfilmer Silvia Holzinger und Peter Haas größtenteils unveröffentlichte Interviewsequenzen sowie Ausschnitte aus ihrem Film “Rebel at work” online.

Vor einem Monat ist der Artikel “Welche Rolle spielt Wissenschaft?” mit den drei Kurzvideos

erschienen. Heute wurde die Fortsetzung “Ohne Informatiker ist ein Krieg unmöglich” veröffentlicht, die die Denkanstöße

enthält. Den Dokumentarfilm  “Weizenbaum. Rebel at work.”, bei dessen Erstellung die Vdeos gedreht wurden und den ich sehr empfehle, kann man direkt bei den Filmemachern auf DVD bestellen! Einen sehenswerten Trailer gibts da auch.

Ein Porträt der beiden Filmemacher, über die Schwierigkeiten, den Dokumentarfilm zu finanzieren und ihr E-Book darüber gibt es auch bei Golem.

Wer Gelegenheit hat, sollte auch unbedingt in den Kinofilm “Plug & Pray” gehen, das lohnt sich! Ergänzend dazu auch noch mal der Verweis auf den Blogartikel von Gunnar Eriksohn, in dem er anläßlich des Kinofilms über die Wirkung von Joseph Weizenbaums Kritik schreibt.

Epilog

Der Rest Riesling ist getrunken, die Zigarre kalt, der Abend auch. Ich mochte den weisen alten Mann. T’aint nobody’s business if I do.

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Spießer 2.0 (Barcamp München 2012)

Logo Barcamp München

Heute habe ich auf dem Barcamp München 2012 eine eigene Session mit dem Titel “Spießer 2.0″ gehalten. Enstanden ist die Idee aus einer Diskussion am Vortag heraus, in der eine inhaltliche Abgrenzung (Post-Privacy-Spackos gegen Aluhüte und Digital Natives gegen Digital Immigrants) immer wieder aufflammte. Bei aller Lust an einer prägnanten Zuspitzung bin ich diese ständige Abgrenzerei (“die Spießer sind immer die Anderen”) leid. Außerdem interessierte mich, wie andere die Möglichkeit nutzen, im Internet solchen Ausgrenzungen aus dem Weg zu gehen.

Aus meiner Sicht war diese Session der Versuch, eine entsprechende Diskussion zu intitiieren und anschließend nur zu moderieren, also im Wesentlichen laufen zu lassen. Nach den Rückmeldungen auf Twitter scheint das auch gelungen zu sein.

Letztlich geht es darum, über Abgrenzung sich selbst eine Identität zu schaffen. Diese Abgrenzung ist aber immer relativ: Abhängig davon, wer das Etikett verteilt, fühlen sich manche Teilnehmer mit dem Etikett “Spießer” ganz wohl. Auch verändern sich die eigenen Maßstäbe, ein Teilnehmer war mit der Entdeckung seines Neo-Spießertums im vergangenen Sommer sehr zufrieden und fand im Garten sitzen und mit dem Kugelgrill grillen ausgesprochen angenehm.
Wir diskutierten über den Unterschied von Respekt und Toleranz und darüber, daß wir ständig bewerten und abgrenzen — dies stellt ganz normales Verhalten dar.
Wie man mit der Ausgrenzung letztlich umgeht, hängt von einem selbst ab. Allerdings ist es offensichtlich im Internet leichter, Konfrontationen aus dem Weg zu gehen.
Interessant fand ich die Aussage, man könne Im Internet leichter spielerisch ‘mal “fremdes” Verhalten ausprobieren und gegebenenfalls auch einüben (z.B. die eigene Position intensiver zu behaupten).

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Barcamp München 2012 – Party im Trachtenvogl

@kojote: voll ist das neue kuschelig

Party Barcamp München im Trachtenvogl

Party Barcamp München im Trachtenvogl

Remember:

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Barcamp München 2012 – Haus der Kommunikation

Logo Barcamp München

Ein paar Impressionen vom Haus der Kommunikation der Agentur serviceplan, in dem das Barcamp München 2012 stattfindet:

Barcamp München - Locationsponsor "serviceplan"

Barcamp München - Location "Haus der Kommunikation" von serviceplan

Barcamp München - Locationsponsor "serviceplan"

Barcamp München - Location "Haus der Kommunikation" von serviceplan

Die Location ist wirklich sehr schön und sehr geräumig, das ist auch immer wieder Gesprächsthema unter den Teilnehmern.

Barcamp München - Locationsponsor "serviceplan"

Barcamp München - "Haus der Kommunikation" von serviceplan bei Nacht

Ansonsten ist der Name “Haus der Kommunikation” natürlich Programm.

Remember:

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Barcamp München 2012

Logo Barcamp München

Am kommenden Wochenende findet wieder das Barcamp München statt, insgesamt das fünfte seit 2007. Eigentlich sollte ein jährlicher Turnus eingehalten werden, der wurde in 2011 knapp verfehlt. Über das in 2008 habe ich , bei dem 2009er war die Zeit dazu zu knapp.

Remember:

 

Update:

Auf der Barcamp-Website gibt es eine Übersicht der Blogartikel zum Barcamp.

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Zweiter Tag der Anhörung Bradley Mannings

Auch am zweiten Tag bloggen Kevin Gosz­tola weiter für firedoglake vom Rande des Verfahrens und Annika Kremer weiter auf Gulli (über den ersten Tag habe ich ja bereits berichtet).


Bildquelle: Stringer/Reuters

Der Antrag von David E. Coombs, Mannings Verteidiger, der vorsitzende Ermittler Lieutenant Colonel Paul Almanza möge zurücktreten, wurde abgelehnt. Almanzas Rolle in der Voruntersuchung entspricht der eines Richters in einem nicht-militärischen Verfahren.

Coombs wirft Almanza aus mehreren Gründen Befangenheit vor, unter Anderem weil dieser alle 20 beantragten Zeugen der Anklage zugelassen hatte und von den 48 Zeugen der Verteidigung außer den 10 gemeinsamen Zeugen mit der Anklage nur zwei weitere, d.h. 36 Zeugen der Verteidigung (=3/4) wurden nicht zugelassen.

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Erster Tag der Anhörung von Bradley Manning vorbei

Mittlerweile ist der erste Tag von Bradley Mannings Anhörung vor einem Militärgericht vorbei. Ergebnisse wurden noch nicht erzielt, insbesondere ist weiterhin offen, ob die Beweise gegen Bradley Manning für einen Prozeß ausreichen, der dann in einigen Monaten starten könnte.

Bradley Manning in der Anhörung
Bildquelle: William Hennessy/AP via Guardian

Eine lesenswerte deutsche Zusammenfassung der Ereignisse hat Annika Kremer auf Gulli verfaßt, die dort schon öfters über Manning berichtet hat. In Kremers Zusammenfassung handelt es sich um eine Art Liveblog aus zweiter Hand, in der sie versucht hat, während des Fortgangs der Anhörung aktuelle Quellen, die live berchteten, einzubeziehen.
Ich bin gespannt wie es heute weitergeht, wenn die Verhandlung um 10 Uhr Ortszeit fortgesetzt wird (16 Uhr unsererer Zeit).

Für Firedoglake, ein Polit-Blog, das zu Mannings Unterstützerkreis gehört, berichtet Kevin Gosztola aus Anhörungspausen (oder wenn Zuschauer wegen Geheimhaltung die Anhörung verlassen müssen — Goszola hat es geschafft, sich als offizieller Pressevertreter registrieren zu lassen).

Ed Pilkington twittert und bloggt ebenfalls live für den Guardian aus der Anhörung.

Die Berichterstattung in den deutschen Mainstream-Medien war im Vorfeld eher ärgerlich.
Auf B5 aktuell, dem Nachrichtenkanal des Bayerischen Rundfunks, war vorgestern über die anstehende Anhörung berichtet worden. Dabei wurde die Vorveruteilung Mannings durch Barack Obama zwar erwähnt, aber es wurde nicht darauf hingewiesen, daß Obama deswegen scharf kritisiert worden war, weil er als Präsident auch  Oberbefehlshaber der Armee ist, und man neben der Öffentlichkeitswirkung einer solchen Vorverurteilung auch eine entsprechende dienstliche Anweisung darunter verstehen kann.
Gestern morgen hatte der BR sogar eine Korrespondentin vor Ort, die erwähnte, daß Manning seit Mai letzten Jahres in Militärgefängnissen sitzt, ohne dabei auch nur ansatzweise auf die Umstände einzugehen. Also weder, daß neunzehn Monate Untersuchungshaft an sich sehr fragwürdig sind, noch daß Manning acht Monate davon mußte er in Ein­zel­haft ver­brin­gen — unter zum Teil unmensch­li­chen Bedin­gun­gen (Stich­worte “Sen­so­ri­sche Depri­va­tion” und “Iso­la­ti­ons­fol­ter”), die u.A. vom UN- ​​​​Sonderberichterstatter über Fol­ter und andere grau­same, unmensch­li­che oder her­ab­wür­di­gende Behand­lun­gen oder Bestra­fun­gen, vom einer Gruppe PsySR “Psy­cho­lo­gen für Soziale Ver­ant­wor­tung” Amnesty International  und vom Aus­schuß für Men­schen­rechte und huma­ni­täre Hilfe des Deut­schen Bun­des­ta­ges kri­ti­siert wor­den sind. Oder daß die Kritik an diesen Bedingungen P.J. Crow­ley, den U.S. Depart­ment of State Spo­kes­man and Assis­tant Secretary of Public Affairs, seinen Job gekostet hat. Nichts davon.

Auch im Nachhinein läßt die Berichterstattung immer noch zu wünschen übrig, weil über diese — aus meiner Sicht zentralen — Details immer noch unzureiched berichtet wird. Eine löbliche Ausnahme stellt der Bericht von Andreas Noll in der Deutschen Welle dar, natürlich auch die taz.

Update: Auch die Süddeutsche zeichnet ein differenzierteres Bild.

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