Harald Taglinger erklärt an einem anschaulichen, herrlich polemischen Beispiel auf Telepolis (“Die Web 2.0-Maschine“) was Web 2.0 ist und wie es funktioniert.
Wer seit zehn Jahren im Internet unterwegs ist und dort versucht, sein Geld zu verdienen, wird ein merkwürdiges Déja-vu-Erlebnis haben. Zuerst sprachen nur die Freaks von Mash-up, AJAX und der wisdom of masses, dann drehten genau die sich von einem neuen Phänomen ab, das das Buzzword “Web 2.0″ besitzt, und nun beißen sich die Business-Haie an dem Thema fest und fischen im trüben Wasser des nächsten Hypes.
Aber sie tun das mit einer Menge an Fragezeichen, was denn Web 2.0 sein und wie man daraus Geld machen könnte. Wir wollen diesen armen Seelen helfen, es ist eigentlich ganz einfach. Wir stellen uns Web 2.0 als eine Maschine vor.
Weitere (leider ernsthafte) Texte zum Thema:
- Ulrich Wolf (telepolis): Ajax rein und Kurs 360°
- Tim O’Reilly: What Is Web 2.0 – Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software
- Joi Ito: Web x.0
- Marc Canter: Breaking the Web Wide Open!
Nachtrag:
In bewährt polemischer Manier hat Don Alphonso an der Blogbar im November einen Artikel dazu verfaßt.
Auch Robert Basic hat Einiges dazu geschrieben.
Im Heise-Forum zu diesem Artikel zieht jemand Parallelen zu der schönen Geschichte “Die Waschmaschinentragödie” von Stanislaw Lem.
Paßt!