Im Auftrag von eprofessional untersuchte Fittkau & Maaß im Rahmen der Internet-Studie “WWW-Benutzer-Analyse W3B” Fragen zum Thema “Suchen im Internet”.
Heise Online schreibt darüber (Komplettzitat, Hervorhebungen von mir):
Über 100.000 Webnutzer beteiligten sich an der Studie.
Deutlich wurde in der aktuellen Untersuchung, dass Internetnutzer Suchmaschinen wie Google nicht nur nutzen, um bestimmte Produkte zu finden, sondern auch, um nach lokalen Geschäften und Händlern zu suchen. 75 Prozent der Nutzer verwenden dafür die Suchmaschine Google, gefolgt von DasOertliche.de mit 46 Prozent und GelbeSeiten.de mit 45 Prozent. 78 Prozent der Nutzer versuchen bei ihrer Einkaufsrecherche bestimmte Produkte zu finden, 66 Prozent wollen Preise vergleichen, 56 Prozent wollen bestimmte Hersteller finden, 44 Prozent suchen Online-Shops und 37 Prozent suchen nach lokalen Geschäften und Händlern.
Die Internet-User verbringen einen steigenden Anteil ihrer Online-Zeit nicht mehr auf den großen General-Interest-Websites sondern auf unbekannteren Websites zu Spezial-Themen. Damit entziehen sie sich der herkömmlichen Mediaplanung. 61 Prozent der deutschsprachigen Internetnutzer suchen sehr gezielt nach Websites, nur 38 Prozent finden neue Websites durch Zufall beim Herumsurfen.
Suchmaschinen dienen einer großen Mehrheit von 86 Prozent der User als Recherche-Tool, 57 Prozent folgen Tipps von Freunden und Bekannten. Special-Interest-Websites werden von 95 Prozent der Befragten über Suchmaschinen gefunden. 44 Prozent der Suchenden nutzen sowohl Textanzeigen als auch Index-Ergebnisse. Ein Viertel aller Internet-User klickt meist auf Fundstellen mit ihnen bereits bekannten Websites, ein Fünftel ignoriert grundsätzlich Sponsored Links.
Die komplette Studie gibt es dort als PDF-Download (ca. 0,6 MB): eprofessional_w3b-studie_suchen_im_internet_2005.pdf
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