Studie: Breitbanddienste setzen sich in Europa durch

Heise online berich­tet, daß sich Breit­band­dienste in Europa durch­set­zen. Der Stu­die liegt eine Erhe­bung über 2500 Per­so­nen aus Frank­reich, Deutsch­land, Ita­lien, Spa­nien und Groß­bri­tan­nien zu ver­schie­de­nen Breit­band­diens­ten zugrunde, die von dem bri­ti­schen Markt­for­schungs­un­ter­neh­men Van­son Bourne im Auf­trag von Moto­rola durch­ge­führt wurde.

Zu VoIP ergibt die Studie:

  • VoIP ist in Deutsch­land und Frank­reich am meis­ten verbreitet
  • Ita­lie­ner und Spa­nier lie­gen bei Video­te­le­fo­nie und der Kon­ver­genz von Fest– und Mobil­funk­net­zen vorne.
  • 91% der befrag­ten Deut­schen wis­sen, daß sie über Breit­band tele­fo­nie­ren kön­nen, in Frank­reich 93%, Ita­lien 90%, Spa­nien 79% und Groß­bri­tan­nien 77%
  • In der Nut­zung füh­ren die Fran­zo­sen mit 52%, dann kom­men die Deut­schen mit 29%,
    Pro­zent) war die Auf­merk­sam­keit hin­ge­gen geringer.

Zu Breit­band­diens­ten:

Die große Mehr­heit der Befrag­ten würde es begrü­ßen, Sen­dun­gen und Filme über das Inter­net anzu­schauen und nicht an strikte Pro­gramm­zei­ten gebun­den zu sein. In Spa­nien trifft dies auf 90 Pro­zent zu, dicht gefolgt von Ita­lien mit 89 Pro­zent. Deutsch­land zeigt die geringste Bereit­schaft, eine Gebühr On-​​Demand-​​Dienste zu ent­rich­ten, hier wären nur 31 Pro­zent bereit, für Musik-​​Downloads oder Filme zu bezah­len. Den­noch ist Musik in allen fünf befrag­ten euro­päi­schen Län­dern der belieb­teste Download.

Auch im Hin­blick auf die Kon­ver­genz der Netze zeig­ten sich die befrag­ten Ver­brau­cher schon bereit für die Zukunft. Beson­ders die Spa­nier (91 Pro­zent) ver­spre­chen vom Zusam­men­ge­hen der netz­ba­sier­ten Dienste eine spür­bare Kos­ten­er­spar­nis. Die Markt­for­scher sehen in den Ergeb­nis­sen auch ein Indiz dafür, dass die Geschwin­dig­keit den Preis als Schlüs­sel­fak­tor bei der Wahl des Breit­band­zu­gangs ablöst. 58 Pro­zent der Befrag­ten gaben die Geschwin­dig­keit als Kern­kri­te­rium an. Nur noch 17 Pro­zent leg­ten beson­de­ren Wert auf Qua­li­tät und neun Pro­zent gaben den Preis als aus­schlag­ge­ben­des Kri­te­rium an.

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