Dienstag, 24. Oktober 2006
Heise Online berichtet:
In der Computerbranche in Deutschland suchen viele Firmen nach dem Abbau tausender Arbeitsplätze wieder händeringend Personal. Auf der Computermesse Systems in München sei der Nachwuchsmangel bei vielen Ausstellern ein großes Thema, sagte der Chef des Messe München, Klaus Dittrich, am [gestrigen] ersten Messetag.
So kann’s gehen, wenn man nur kurzsichtig nach dem Aktienkurs schielt, der solche Fehlentscheidungen leider nicht honoriert.
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Dienstag, 24. Oktober 2006
Heise Online berichtet:
Das nach eigenen Angaben weltgrößte Internet-Businessnetzwerk LinkedIn mit 7,8 Millionen Mitgliedern will verstärkt in Deutschland wachsen. Man werde demnächst eine deutsche Version starten, sagte LinkedIn-Mitbegründer Konstantin Guericke der dpa. Deutschland sei ein wichtiger Markt mit vielen zahlungsbereiten Kunden. In Deutschland ist bereits der Wettbewerber OpenBC (künftig XING) etabliert, der weltweit 1,5 Millionen Mitglieder hat. Das in Palo Alto (US-Staat Kalifornien) ansässige Unternehmen LinkedIn hat bisher 250.000 Nutzer in Deutschland und drei Millionen in Europa.
Mein Profil bei XING finden Sie hier, und dort können Sie sich für einen kostenlosen Probeaccount registrieren.
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Dienstag, 24. Oktober 2006
Wenn mehrere dieser Aussagen auf Ihr Unternehmen oder Projekt zutreffen, dann kommt ein WCMS für Sie in Frage.
- Sie wollen zeitkritische oder große Mengen Inhalte im Web veröffentlichen.
- Sie wollen verschiedene Ausgabeformate oder Layouts mit denselben Inhalten bedienen (Multi-Channel-Strategie).
- Sie wollen Inhalte auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder verwerten oder müssen Inhalte archivieren.
- Eine einheitliche Firmenpräsentation im Web spielt für Sie eine wichtige Rolle.
- Verschiedene Mitarbeiter müssen dezentral Dokumente bearbeiten.
- Sie benötigen Kontroll- und Zugriffsmechanismen.
- Ihre Wertschöpfung wird durch hohe Erstellungs- und Pflegekosten an Ihrer Website erheblich geschmälert.
- Ihnen entstehen Wettbewerbsnachteile, wenn Sie nicht schnell genug auf Veränderungen am Markt reagieren können.
- Die Recherchen nach Informationen im Unternehmen verlangsamen Ihre Arbeitsprozesse spürbar.
Aus einem älteren Artikel von Anja Weinstein in der “Internet Professionell” Ausgabe 07/2002, gefunden auf der Systems-Website.
Dienstag, 24. Oktober 2006
Heise Online berichtet:
Das Peer-to-Peer-Datenvolumen hat zwischen Juni und Oktober in Deutschland um 10 Prozent zugenommen. Tagsüber macht das P2P-Aufkommen nach Erhebungen (PDF-Datei) der Leipziger Firma ipoque GmbH 30 Prozent des gesamten Internetverkehrs aus, nachts bis zu 70 Prozent.
Interessant finde ich, daß offenbar “auch kleinvolumige Medieninhalte wie eBooks viel getauscht werden”.
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Freitag, 20. Oktober 2006
Die Unternehmensberatung A.T.Kearney teilt mit:
Mehr als ein Viertel der im vergangenen Jahr in Deutschland im Internet erwirtschafteten Wertschöpfung in Höhe von 8,7 Milliarden Euro wird direkt oder indirekt in den 20 größten Web-Portalen erbracht.
Die heutige Diskrepanz zwischen der Intensität der Nutzung des Internets, das etwa 20 Prozent der gesamten Mediennutzungszeit auf sich zieht, und dessen Anteil an den Werbeaufwendungen von nur etwa sieben Prozent, wird sich in den nächsten Jahren fast auflösen.
Schon in zehn Jahren wird das Fernsehen vom Internet als am häufigsten genutztes Medium und damit als Leitmedium abgelöst werden, was heute schon für die Alterskategorie der 15 bis 24-jährigen gilt.
Spezielle Themen-Communities mit redaktionellen und nutzergenerierten Inhalten werden immer mehr gegenüber den traditionell breit aufgestellten Portalen bevorzugt. Inhaltsgetriebene Entertainment-Sites binden die Aufmerksamkeit und Zeit der Nutzer und damit auch die Werbebudgets. Profilbasierte Werbung verlagert sich nach und nach zu inhaltsorientierten Sites mit hoher Userbindung für spitze Zielgruppen.
Darauf aufmerksam geworden durch Golem.de.
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Donnerstag, 19. Oktober 2006
Heise Online berichtet:
Laut Bitkom hätten 33% der Privathaushalte einen schnellen Internetanschluß (> 384 KBit/s). Innerhalb von nur zwei Jahren habe sich die Zahl der schnellen Internetanschlüsse damit verdoppelt. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland bei der Verbreitung von Breitbandanschlüssen allerdings nur einen Platz im hinteren Mittelfeld.
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Sonntag, 15. Oktober 2006
Heise Online berichtet:
Deutschland droht nach Ansicht des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) bei der Ausbildung von Spitzenkräften im internationalen Vergleich den Anschluss zu verlieren. Dies zeigten die Absolventenzahlen in den technisch-naturwissenschaftlichen Studienfächern der wichtigsten Industrienationen. [...] Insbesondere die wirtschaftlich aufstrebenden Länder China und Indien würden massiv ihre Ausbildungskapazitäten steigern, um ihre Innovationskraft zu stärken.
Die Forderung des Bitkom-Vizepräsidenten Raizner, “das Hochschulsystem weiter zu reformieren und stärker auf die Anforderungen der Wirtschaft auszurichten” teile ich nur bedingt. Für richtig halte ich aber:
Politik, Hochschulen und Industrie müssten darüber hinaus gemeinsam daran arbeiten, ausländische Nachwuchskräfte für eine Tätigkeit in Deutschland zu gewinnen. Laut Raizner ginge dies nur durch attraktive Studienbedingungen und unbürokratische Zuwanderungsregelungen.
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Donnerstag, 5. Oktober 2006
Golem Newsticker berichtet heute:
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) haben ihren Ratgeber “Datenschutz für Verbraucher – 99+1 Beispiele und Tipps zum Bundesdatenschutzgesetz” neu aufgelegt. Die Broschüre soll auf verständliche Weise mit Alltagsbeispielen die Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes erklären sowie Tipps für Verbraucher und Unternehmen enthalten.
[...] In vielen Bereichen laufen Verbraucher Gefahr, zu ‘gläsernen Konsumenten’ zu werden. Schützen kann sich, wer seine Rechte und mögliche Fallen kennt”, so die drei Herausgeber des Datenschutz-Ratgebers. Konsumenten sollten sensible Daten nur wenn unbedingt erforderlich preisgeben.
Die Wirtschaft selbst sollte ein ureigenes Interesse an mündigen Konsumenten haben, die sich nicht von Firmen übervorteilen lassen, die unseriös und rechtswidrig Verbraucherdaten verarbeiten, ergänzte Prof. Dr. Edda Müller, Vorstand des vzbv. Mit der gemeinsamen Broschüre würde Verbrauchern und Wirtschaft signalisiert, dass sie sich in der Informationsgesellschaft um Datenschutz “kümmern müssen und können”. Es gehe darum, den Unternehmen eine Anregung zu schaffen, Datenschutz stärker als Qualitätsmerkmal und Wettbewerbsfaktor zu verstehen.
Den Ratgeber “Datenschutz für Verbraucher” kann man für 7,40 Euro inklusive Versand- und Portokosten beim vzbv bestellen.
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Donnerstag, 5. Oktober 2006
Heise Newsticker berichtet heute (Hervorhebungen von mir):
[...] In kurzer Zeit hat sich im Reich der Mitte die lebendigste und größte Szene mit Internet-Tagebüchern weltweit entwickelt. 34 Millionen dieser Tagebücher gibt es derzeit laut einer neuen Untersuchung des chinesischen Internet-Informationszentrums. Das sind rund dreißig Mal so viele wie noch vor vier Jahren. Dabei haben die Blogger mit einer harten Zensur zu kämpfen. Viele Adressen im Internet sind in China nicht zugänglich oder werden blockiert, wenn sie sensible politische Themen ansprechen. Bei anderen werden einzelne heikle Einträge gelöscht.
Doch die Popularität der Internet-Tagebücher wächst rasant. Allein das Blog der jungen chinesischen Schauspielerin und Regisseurin Xu Jinglei wurde innerhalb eines Jahres schon mehr als 50 Millionen Mal angeklickt. [...] Dabei schreibt der Star [...] von banalen Dingen wie einem Treffen mit Freunden, vom Schwimmtraining und Problemen mit dem Computer.
Das leichte Alltagsgeplauder kommt an. [...] Das Internet untergräbt das Medienmonopol der Kommunistischen Partei, auch wenn die meisten Nutzer Unkritisches berichten. 7,7 Millionen chinesische Blogger gelten als “aktiv”, weil sie mindestens einmal im Monat in ihr Internet-Tagebuch eintragen. 75 Millionen der 111 Millionen chinesischen Internetnutzer verfolgen diese Seiten.
Die Eintragungen spielen eine wichtige Rolle für den freien Austausch von Informationen und Meinungen. “Die Tatsache, dass die chinesische Regierung diese Entwicklung blockiert und zensiert, beweist, wie weit China noch davon entfernt ist, die freie Meinungsäußerung zu akzeptieren“, sagte der unter dem Namen “Michael Anti” bekannte Blogger Zhao Jing. Die Internet-Tagebücher stehen unter der “strikten Beaufsichtigung der Regierung”, wie Cai Wu, Direktor des offiziellen Informationsbüros, bestätigte. Aber die schiere Menge ist schwer zu kontrollieren. Viele Blogger verändern oder kodieren die Schriftzeichen sensibler Stichworte. Li Xinde etwa, der gegen Korruption kämpft, veröffentlicht seine Berichte gleichzeitig auf 50 verschiedenen Internetseiten.
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