Mittwoch, 29. November 2006

Studie: Deutschland Online 4

Heise Online berichtet:

Die Deutsche Telekom hat heute in Berlin die Studie “Deutschland Online 4″ vorgestellt. Dem Ergebnis nach liegen die wichtigsten aktuellen Entwicklungen bei Triple Play, Internet-TV und Social Web. Außerdem verändere sich der Wettbewerb durch zunehmende Beteiligung branchenfremder Konkurrenten.

Im Wettbewerb von Telekommunikationsanbietern, Internet-Unternehmen, Medienhäusern und Kabelnetzbetreibern haben die Internet-Unternehmen nach Meinung der Experten die besten Karten, während die Kabelnetzbetreiber von der schwächsten Ausgangsposition starten müssen. Im internationalen Wettbewerb mit innovativen Entwicklungen auf Basis der Breitbandtechnik drohe Deutschland allerdings den Anschluß an die USA und an Asien zu verlieren, stellen die befragten Experten fest. Der Rückstand sei auch bis 2015 kaum aufholbar.

Die Studie ist als PDF abrufbar (3 MB).

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Dienstag, 28. November 2006

Entwicklungsländer mit unserem Elektronikschrott zugemüllt

Heise Online berichtet:

In der EU wächst der Elektronikschrott jährlich um 3 bis 5 Prozent. In den Entwicklungsländern vermehrt sich der Elektronikschrott am schnellsten. Bis 2010 soll er sich hier verdreifachen. Steigende Nachfrage durch fallende Preise und schnelle Innovationszyklen lassen den Müll anwachsen, der in den Entwicklungsländern oft auf wilden Müllkippen oder in Flüssen landet, sodaß die Gifte in das Wasser oder durch Verbrennen in die Luft gelangen. Dazu kommen die Müllexporte vornehmlich aus dem Norden in den Süden.

Die Zunahme an Elektronikschrott [entsteht vor allem durch] Computer, Handys, Drucker oder Fernsehgeräte, die sich zu “wachsenden Bergen an E-Müll” aufhäufen und zahlreiche Gifte für die Umwelt und die Menschen wie Quecksilber, Arsen, Blei, Cadmium oder polybromierte Biphenyle enthalten.

75 Prozent der nach Afrika exportierten elektronischen Geräte und des Zubehörs sind [...] “E-Müll”. Das heißt, es handelt sich um eine über große Entfernungen stattfindende Entsorgung aus entwickelten Ländern und von Unternehmen auf afrikanischen Müllhalden. Da die Kontrollen in den asiatischen Ländern schärfer werden, verlagern sich die Müllströme nach Afrika. Eine UNEP-Untersuchung habe kürzlich auch gezeigt, daß die asiatischen Küstengewässer zunehmend durch Bestandteile kontaminiert werden, die vom Elektronikschrott stammen.

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Donnerstag, 23. November 2006

Erfahrung reißt es raus

N-TV berichtet:

Arbeitnehmer sind auch nach ihrem 54. Geburtstag einer Studie zufolge immer noch leistungsfähiger als ihre jüngsten Kollegen. Eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) bescheinigt 35- bis 44-Jährigen die größte Leistungsfähigkeit. [...] Die Studie untersucht die Beiträge verschiedener Altersgruppen für die Produktivität von Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes.

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Mittwoch, 15. November 2006

Stellensuche per Internet am beliebtesten

Nach der Studie „Bewerbungspraxis 2007“, die vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Online-Stellenportal Monster Worldwide durchgeführt wird und an der haben sich über 11.000 Stellensuchende und Karriereinteressierte beteiligt haben, nimmt die Bedeutung der elektronischen Kanäle bei der Stellensuche und die Technikaffinität der Bewerber auch in diesem Jahr weiter zu. Mehr als die Hälfte der deutschen Stellensuchenden glaube, über Internet-Karriereportale einen neuen Job zu finden, und bewerbe sich lieber mit einer Online-Bewerbung als einer klassischen Bewerbungsmappe, so Monster Deutschland in einer Presseerklärung.

Ein weiterer Trend sei die passive Stellensuche über das Einstellen des eigenen Lebenslaufes in die Datenbanken von Online-Stellenportalen. Rund 70 Prozent der Befragten hätten bereits ihren Lebenslauf in einer solchen Datenbank hinterlegt oder wollten dies tun. Ein Drittel aller Befragten gebe an, lieber online von Unternehmen kontaktiert zu werden als direkt an diese mit einer Bewerbung heranzutreten.

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Freitag, 10. November 2006

Die Deutschen sind zu angeblich wenig risikobereit und innovationsoffen

Thorsten Stegemann nimmt in Telepolis unter dem Titel “Innovatives Eigentor” gekonnt eine Studie zum “Innovationsindikator Deutschland” auseinander, die viel Offensichtliches sagt und viel Altbekanntes fordert.

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Dienstag, 7. November 2006

Schlechte Schulnoten durch zuviel Medienkonsum?

Heise Telepolis berichtet:

Nach einer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KNF) durchgeführten Studie Mediennutzung, Schulerfolg, Jugendgewalt und die Krise der Jungen könnten schlechte Schulleistungen auch mit extensiver Mediennutzung zu tun haben. Zumindest scheint es einen Zusammenhang zwischen der Schulleistung und dem Vorhandensein von Fernsehgeräten und Spielekonsolen in den Kinderzimmern zu geben.

[...] Die ungeklärte Frage ist, ob die Verbindung zwischen Medienausstattung, Medienkonsum, Gewaltdarstellungen und Schulleistung direkt gekoppelt [ist].

[...] Allerdings kommt noch ein weiteres, wichtiges Moment mit der Schulausbildung der Eltern hinzu. So könnte das in der PISA-Untersuchung festgestellte Nord/Süd-Gefälle bei den Schulnoten auch eine Folge der unterschiedlichen Einwohnerschichten sein.

[...] Ganztagsschulen, so die Autoren der Studie, könnten hier neben einer größeren Verantwortlichkeit der Eltern für die Medienkonsum, eine gewisse Korrektur im Hinblick auf größere Chancengleichheit schon deswegen mit sich bringen, weil dann die Kinder einige Stunden nachmittags weniger vor den Bildschirmen verbringen würden – falls der Umgang mit Medien nicht weiter in der Schule zunimmt, sollte man hinzufügen.

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Dienstag, 7. November 2006

Mehr als 30.000 offene Stellen im IT-Sektor

Aus einer Presseerklärung von Monster.de (Hervorhebungen von mir):

Das Online-Stellenangebot für Arbeitskräfte in der IT-Branche lag laut Monster Employment Index im 3. Quartal 2006 mit rund 97.200 offenen Stellen leicht über dem Vorjahreszeitraum (Q3/2005: rund 96.000 offene Stellen). Der Monster Employment Index verzeichnet seit Juni 2005 jeden Monat mehr als 30.000 offene Stellen in der Informationstechnologie.

Die positive Angebotslage am IT-Stellenmarkt bestätigt auch der Stimmungsindikator des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen rechnen im laufenden Jahr mit steigenden Umsätzen. Besonders optimistisch äußern sich Software-Anbieter und IT-Dienstleister. Auch bei den Gehältern entwickelt sich die IT-Branche weiter positiv. Laut der Studie „Entgelt in der ITK-Branche 2006“ der IG Metall ist in den vergangenen Jahren die Entlohnung im Bereich Beratung um 50 Prozent, in Marketing und Rechenzentren um 30 Prozent sowie in Softwareentwicklung und Service um 24 Prozent gestiegen. Ebenfalls positiv ist die hohe Übernahmequote der Auszubildenden. Eine Untersuchung der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Zusammenarbeit mit der Initiative D21 und des Kompetenzzentrum Technik belegt, dass zwei Drittel aller Azubis in IT-Berufen nach der Abschlussprüfung übernommen werden.

Die Entlohnung von IT-Fachkräften unterliegt einem neuen Trend. Bisher war die erfolgsabhängige Vergütung auf Manager und Vertriebsmitarbeiter beschränkt. Mittlerweile werden auch IT-Spezialisten nach individueller Leistung bezahlt. Die Kopplung des Gehalts mit dem Unternehmenserfolg scheint insbesondere bei großen Herstellern, aber auch IT-Dienstleistungsunternehmen immer mehr üblich zu sein.

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Mittwoch, 1. November 2006

Stellensuchende wenig mobil

Monster Worldwide präsentiert Teilergebnisse der Studie „Bewerbungspraxis 2007“:

Die wichtigsten Aussagen:

  • Fast 6 % der bundesdeutschen Stellensuchenden bevorzugen eine Tätigkeit in Deutschland.
  • Immerhin ein Viertel aller Teilnehmer möchte möglichst innerhalb der Grenzen des eigenen Landkreises oder der eigenen Stadt beschäftigt sein.
  • Insgesamt wären nur vier von zehn Stellensuchenden bereit, eine neue Stelle im gesamten Bundesgebiet anzutreten.
  • Knapp 48% aller Teilnehmer der Umfrage aus der Consulting-Branche und immerhin noch 43,5% der Befragten aus naturwissenschaftlichen Berufen können sich einen internationalen Einsatz vorstellen.
  • Mit zunehmendem Karrierestatus der Befragten steigt die Mobilität.

Die jährlich erscheinende Studie „Bewerbungspraxis“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt und Bamberg und des Online-Karriereportals Monster Worldwide untersucht Bewerbungsverhalten und -trends in Deutschland. Sie wurde in diesem Jahr bereits zum vierten Mal durchgeführt. An der Internet-Befragung beteiligten sich über 11.000 Stellensuchende aus Deutschland. Die Gesamtstudie wird Ende des Jahres 2006 veröffentlicht. Neben „Bewerbungspraxis“ geben die beiden Universitäten Frankfurt und Bamberg zusammen mit Monster Worldwide auch die jährliche Unternehmensbefragung „Recruiting Trends“ heraus. Beide Studien können unter studie@monster.de angefordert werden.

Ich selbst stehe übrigens für überregionale Einsätze zur Verfügung, gerne auch international.

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