Umfrage: Mehr als die Hälfte der Deutschen nutzt täglich oder fast täglich das Internet

Immer mehr Men­schen nut­zen das Inter­net täg­lich oder fast täg­lich. Gene­rell sind es mit 65% fast zwei Drit­tel der Deut­schen, davon 56%, die es täg­lich oder fast täg­lich benut­zen. Das ergab eine Befra­gung pri­va­ter Haus­halte im ers­ten Quar­tal 2006, wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt am Diens­tag in Wies­ba­den mit­teilte.

Im Unter­schied zur von mir bereits vor­ge­stell­ten Stu­die der For­schungs­gruppe Wah­len, die für das vierte Quar­tal 2006 auf ähnli­che Zah­len für Erwach­sene kommt, wur­den hier Per­so­nen ab zehn Jah­ren im ers­ten Quar­tal 2006 und die pri­vate Inter­net­nut­zung betrach­tet. Ers­tere ver­fügt durch­gän­gig über Werte aus dem Vor­jahr und betrach­tet ins­be­son­dere auch Bil­dungs­grad und Berufs­grup­pen­zu­ge­hö­rig­keit.

In der Über­sicht (Kur­siv die ent­spre­chen­den Ergeb­nisse der ande­ren Stu­die):

  • 63% der über 10-​​jährigen Deut­schen nutzt das Inter­net, das ist ein Zuwachs von 4 Pro­zent­punk­ten im Ver­gleich zum Vor­jahr (”Δ +4″). “Täg­lich oder fast täg­lich” wird es von 56% genutzt (Δ +6).
    Bei der For­schungs­gruppe Wah­len haben 68% der Erwach­se­nen (Δ +3) einen Internetanschluß.
  • 60% der Frauen und 71% der Män­ner greift auf das Inter­net zu, davon täg­lich oder fast täg­lich Frauen zu 49% und Män­ner zu 61%.
    Bei der For­schungs­gruppe Wah­len sind es 62% Frauen (Δ +5) und 74% Män­ner (Δ +1), d.h. die Frauen holen auf.
  • Die Alters­grup­pen unter­schei­den sich stark:
    Erwar­tungs­ge­mäß sind die 10– bis 24-​​Jährigen mit 92% (davon 55% täg­lich oder fast täg­lich) beson­ders stark ver­tre­ten.
    Aber auch die 25– bis 54-​​Jährigen sind zu 80% online, davon 58% täg­lich oder fast täg­lich.
    Bei den über 54-​​Jährigen sind nur 30% Inter­net­nut­zer, aller­dings ist auch hier mit 48% fast die Hälfte täg­lich oder fast täg­lich online.
    Die For­schungs­gruppe Wah­len benutzt ein ande­res Ras­ter:
    Mehr als 4/​5 der Befrag­ten unter 50 hat Internet-​​Zugang. Auch bei den 50– bis 59-​​Jährigen waren es bereits 76%. In die­ser Gruppe fal­len die Zuwachs­ra­ten mit Δ +8 beson­ders hoch aus.
    Immer noch stark unter­re­prä­sen­tiert ist die sehr große Gruppe der Men­schen ab 60 Jah­ren, von denen erst 36% über einen Zugang ver­füg­ten. Die Zuwächse sind mit Δ +4 durchschnittlich.
  • 85% der Inter­net­nut­zer ver­schick­ten und emp­fin­gen E-​​Mails und 83% such­ten nach Infor­ma­tio­nen zu Waren oder Dienst­leis­tun­gen. Stark ver­brei­tet war auch die Inan­spruch­nahme von Rei­se­dienst­leis­tun­gen (55%) sowie das Online-​​Banking (42%).

golem.de berich­tet, macht aber kei­nen Unter­schied zwi­schen “täg­lich” und “täg­lich oder fast täg­lich”. Die Rea­ders Edi­tion nimmts auch nicht so genau.
Robert Basic machts rich­tig, heise.de auch.

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