Dienstag, 28. Oktober 2008
Der Online-Werbemarkt wächst weiter – trotz konjunktureller Unsicherheit und allgemein sinkender Werbeausgaben. In den ersten neun Monaten dieses Jahres kletterten die Netto-Umsätze mit grafischer Online-Werbung in Deutschland auf 1,4 Milliarden € — das ist ein Zuwachs von 44,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum (976 Millionen €).
Das gab der BITKOM bekannt.
Vor allem Telekommunikationsanbieter und Internetplattformen waren in den ersten neun Monaten dieses Jahres Vorreiter. Sie investierten knapp 370 Millionen € in grafische Online-Werbung — das ist ein Plus gegenüber 2007 von 147 Millionen € bzw. 66%. Auf dem zweiten Platz folgen Handels- und Versandhäuser, die Banner, Pop-Ups und Streaming Ads im Wert von 255 Millionen € schalteten, was einem Anstieg von 37,2% entspricht. Zu den Top 5 unter den Werbetreibern zählen zudem Banken und Finanzdienstleister (153 Millionen €, +40,2%), Medien und Entertainmentanbieter (152 Millionen €, +24,9%) sowie die Autobranche (106 Millionen €, +10,4%).
Den größten Sprung mit einem Anstieg von 88 % verzeichnet der Dienstleistungsbereich. Das sind unter anderem Immobilienvermittler, Arbeitsplatzbörsen, Gewinnspiel-Anbieter und Autovermieter. Sie kauften grafische Online-Werbung in Höhe von 91,5 Millionen € — 2007 waren es im gleichen Zeitraum lediglich 48,5 Millionen €.
“Nach einem Wachstumsschub im Jahr 2007 hat die rasante Entwicklung angehalten. Der Onlinewerbemarkt wird weiter zulegen, auch weil die werbetreibende Wirtschaft ihre Marketingbudgets ins Internet umschichtet”, sagt Bitkom-Präsident Scheer.
Sämtliche Angaben basieren auf einer Erhebung von Thomson Media Control und umfassen alle Formen klassischer Online-Werbung. Dazu zählen grafische Werbemittel wie Banner, Pop-Ups und Streaming Ads. Suchwort-Marketing und Affiliate-Marketing sind nicht eingeschlossen. Ausgewiesen ist der hochgerechnete Nettoumsatz (d.h. unter Berücksichtigung geschätzter Rabatte und Agenturprovisionen).
Via golem.de.
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Dienstag, 28. Oktober 2008
Bei der Nutzung von Informations- und Downloaddiensten im mobilen Internet verhalten sich Männer und Frauen deutlich unterschiedlich.
Während die klassischen Internetdienste wie Suchmaschinen, E-Mail-Portale oder beispielsweise der Wetterbericht gleichermaßen genutzt werden, nutzen Männer deutlich häufiger als Frauen das mobile Internet zur Beschaffung aktueller Nachrichten. Dies betrifft insbesondere das Abrufen tagesaktueller Nachrichten (Männer: 59%, Frauen: 39%), Sportnachrichten (Männer: 37%, Frauen: 11%) sowie Aktienkurse und Finanznachrichten (Männer: 12%, Frauen: 2%).
Erstaunlich anders ist das Verhalten bei der Nutzung von Downloaddiensten: Frauen nutzen diese intensiver. 70% der befragten Frauen gaben an, über das mobile Internet bereits mindesten einmal ein Spiel auf ihr Handy geladen zu haben, im Vergleich zu 59 % der Männer. Noch stärker ist der Unterschied bei Klingelton- (Männer: 45%, Frauen: 65%) und Musik-Downloads (Männer: 37%, Frauen: 57%), wo der Nutzungsanteil der Frauen jeweils um 20 Prozentpunkte über dem der Männer liegt.

Generell stellen Frauen erst rund ein Viertel der derzeitigen Nutzer im mobilen Internet im deutschsprachigen Raum. Dabei sind sie mit durchschnittlich 30 Jahren drei Jahre jünger als die Männer.
Das sind die aktuellen Ergebnisse einer Auswertung von Befragungsdaten, die im Rahmen der „Mobile Internet Benchmarking Studie 2008“ von TNS Infratest gewonnen wurden. Das Projekt läuft seit Juli 2008 als kontinuierliches Tracking mit dem Ziel, Nutzer im mobilen Internet zu beschreiben. Die Nutzer werden dabei direkt auf ihrem Handy im mobilen Internet befragt. Der Auswertung liegen 642 Interviews mit Nutzern verschiedener mobiler Internetportale zugrunde, die in den Monaten Juli bis September 2008 befragt wurden.
Ulrich Maier, der Leiter der Studien, folgert, das wesentliche Ergebnis dieser Analyse liege in der Erkenntnis, daß es sich bei beiden Geschlechtern zwar um Early Adopters handele, die tendenziell eher jünger, besser gebildet seien, ein überdurchschnittliches Haushaltseinkommen hätten und neuen Medien und Technologien gegenüber sehr offen seien, diese aber doch auffällig geschlechtsspezifische Unterschiede in ihrer Nutzungspräferenz zeigten. Insbesondere die hohe Affinität der weiblichen Nutzer zu Download-Diensten sei im Vorfeld der Analysen in dieser deutlichen Ausprägung nicht erwartet worden.
“So ist diese Auswertung ein erneuter Beleg dafür, daß unterschiedliches Nutzungsverhalten von entsprechenden Vermarktungsstrategien und Werbemaßnahmen aufgegriffen und begleitet werden muß. Zielgruppenspezifische Analysen des Werberaumes helfen Streuverluste zu vermeiden und die Ansprache bestehender und neuer Kunden zu optimieren.“
Via golem.de.
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Freitag, 24. Oktober 2008
Die Systems 2008 ist zu Ende. Die Systems auch.

Mir hat das Bloggerlounge-Experiment sehr gut gefallen. Ich fand auch den Perspektivwechsel zum Berichterstatter sehr interessant. Live-Bloggen war für mich völlig neu und in Twitter bin ich erst seit dem Barcamp.
Ich habe viele interessante Gespräche geführt und auch einige interessante Leute kennengelernt.
Vielen Dank auch an den Czyslansky-Forscher Dr. Michael Kausch von vibrio für die Einladung zu einem interessanten Abend und an Alexander Broy für die Vermittlung dieser Einladung.
Sehr positiv aufgefallen ist mir, daß nicht nur alle Beteiligten mit viel Engagement bei der Sache waren, sondern daß auch etliche ranghohe Manager der Messe AG großes Interesse an der Bloggerei hatten und sich persönlich ein Bild von der Bloggerlounge gemacht haben.
Schön, daß auch von externer Marketing-Seite das Echo sehr gut war:
Offenbar hat “Mr Social Media” Jörg Blumtritt vom Burda Community Network heute beim Performance Marketing Day die Bloggerlounge als Best Practice Beispiel für den Marketing-Einsatz von Blogs und Twitter genannt. Auf sie aufmerksam wurde er in Twitter.
Ich freue mich auf die Bloggerlounge 2.0!
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Donnerstag, 23. Oktober 2008
Podiumsdiskussion der Agentur für Arbeit
Teilnehmer:
AK Anja Kettner, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit
MM Maximilian Mikli, Phadiso GmbH
TM Thomas Mosch, BITKOM e.V.
TS Thomas Siegner, Cirquent GmbH
HWW Hans-Werner Walzel, Agentur für Arbeit München
Moderation:
TR Till Rüger, Bayerischer Rundfunk
… die ersten 7 Minuten verpaßt
Es geht um die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Personalplanung
MM: MA wurden abgeworben, NICHT vorsichtiger in Einstellungspolitk
AK: Betriebsbefragung aus dem 3. Quartal (d.h. VOR der Krise), Arbeitskräftebedarf in Westdeutschland leicht rückläufig
SW-Entwickler seit Q2 rückläufig, neueste Entwicklung noch offen, morgen neue Befragung
TM: Umfrage des BITKOM von gestern
85% der Unternehmen sagen, daß sie ihre überwiegend expansive Personalplanung beibehalten, 13% überdenken ihre Politik
TR: Welche Fehler darf man nicht machen?
AK: Keine Studenten von den Unis (ohne Ausbildung) abwerben, wie um 2000 herum.
Etwas mittelfristigere Personalpolitik notwendig, Mitarbeiter weiterbilden, wenn Zeit dafür da ist, die Ansprüche steigen – technisch + vertrieblich
Rechtzeitig investieren für nächsten Aufschwung
HWW: Unterstützt Forderung nach mittelfristiger Personalpolitik
Kräfte binden, der nächste Abschwung kommt, der nächste Aufschwung aber auch.
Personalabbau darf nicht an erster Stelle der Sparmaßnahmen stehen. Erst mal Strukturen prüfen! Personalabbau wird sich bitter rächen.
TS: Wehrt sich gegen die Parallele heute || dotcomblase
Heute Problem: die Investitionen werden knapper
Branche hat aus der schlechten Erfahrung gelernt.
MM: Plant 1/2 Jahr im Voraus.
Hat die Krise voll erlebt, konnte erst 4 Jahre später gründen
MA als Wert, aufgrund Know-How, Stamm-Team muß gehalten werden.
HWW: Investitionen in Personal notwendig, Deutschland ist auf Platz ~14 der Industrienationen, was betriebliche Weiterbildung betrifft.
Seit 2 Jahren finanziert die AA ein Programm für betriebliche Finanzierung. wird nicht so angenommen, wie gedacht.
Weiterbildung im Betrieb, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden
TS: IT-Branche steht besser da, als Gesamtwirtschaft
TM: 45.000 offene Stellen in der IT, 11.000 langfristig offen – weit davon entfent, das Defizit zu füllen.
Sensibilität für Mitarbeiter ist da
MM: Mischung der MA sehr interessant, angefangen mit Jüngeren, Durchschnitt 32, Ältere eingestellt, um Erfahrung einzukaufen, ab 53 aufwärts, von der Mischung profitieren beide Seiten.
Nur positive Erfahrungen, keine Kommunikationsprobleme, keine Rangordnungsprobleme
Erfolgsmodell
HWW: Keine Ausnahme für die letzten 2-3 Jahre auf dem Münchner Markt, in allen Branchen, vermehrt, aber letztlich nur punktuell. AA unterstützt finanziell.
AK: Zu befürchten, daß dieser Trend eingeht.
Es gibt 40.000 Akademikerinnen, die dem Markt nicht zur Verfügung stehen
Unterstützung fehlt, flexible Zeitmodelle
30% Akademikerinnen kinderlos wegen großer Investition in die Karriere
IT-Branche muß handeln
TS: Sein Unternehmen ist sehr flexibel
Unterstützt Forderung
MM: 2 Frauen von 14, 1 Recht, 1 Buchhalterin
Flexible Zeiten notwendig, 1 Erziehender Vater, Frau voll berufstätig, SW-Entwickler
TM: Sieht deutlichen Sinneswandel
Jugendwahn um 2000 herum ist vorbei
100 gehen in Rente, 90 kommen nach, wird sich bei IT noch verstärken
Es wird mehr in ältere AN investiert
Verband startet Forschungsprojekt IT50+ mit Wissenschaftlern: Untersuchen Beschäftigungsfähigkeit Älterer, in den höherqualifizierten Jobs
Frauen: Problem fängt früher an, als bei den Zeitmodellen, nur 18% Informatikerinnen, bei Elektrotechnik noch viel viel schlechter, kriegen Frauen nicht in Studiengänge.
Arbeitszeitmodelle der Branche wesentlich besser als der Durchschnitt, sieht aber noch viel zu tun
HWW: Sieht branchenübergreifend keinen Trend, nur punktuelle Lichtblicke mit Tendenz zum Wachsen.
165 arbeitslose Informatiker in München, langzeitarbeitslos: “ältere Arbeitslose Informatiker haben keine Chance”
Angebote der AA werden nicht genutzt
Genannte Gründe:
- “Wissen ist veraltet” schnellebige Branche, stimmt
Unternehmen nehmen sich keine Zeit für Nachqualifizierung
- Ältere seien weniger teamfähig – hält er für Vorwand
MM: Sieht eine Quote 1:10 für Bewerber, mit jedem 10ten könnte er es sich vorstellen
TS: Hat 110 offene Stellen, hält sich als 56Jähriger nicht für ein Problem, Firmendurchschnitt über 40
TR: Finanzkrise hat den IT-Arbeitsmarkt nicht erreicht, fragt nach ausländischen Fachkräften, Outsourcing, Offshoring, wie ist da der Trend? Neue Erkenntnisse?
TM: Möchte differenzieren zwischen Zuwanderung und Offshoring
Greencard ist Erfolgsmodell: 17.000 (?) ausgestellt, davon 75% in mittelständische Unternehmen
Mindesteinkommen wurde gesenkt, aber nicht genug, müßte offensiver gehandhabt werden.
Offshoring wird in der Branche zwiespältig gesehen
Es gibt eine Reihe Unternehmen, die wieder in-shoren, es gibt auch gegenläufige Bewegung, Offshoring wächst niedrig einstellig
Für manche Unternehmen kein Erfolg
TS: Hat buntes Bild bei den Mitarbeitern, auch Branche ist international
Trend zum Outsourcing in der Entwicklung ungebrochen, Basis ist gestiegen.
Der Systembetrieb wandert auch aus.
In der Beratung gabs nie einen Trend zum Outsourcing – geht nicht, hängt vom Kunden ab.
MM: 1mal Offshoring, lief nicht so gut. sehr sehr kritische Applikationen in Pharmazie, braucht MA vor Ort
Sogar Schweizer kaufen bei ihm ein, Qualitätsstandard in Deutschland sehr hoch,
TR: Frage nach Blick in die Zukunft
HWW: Kann nicht weiter als 1/2 Jahr sehen, weiter ist sehr schwer, bleibt dabei, daß mittelfristige Personalpolitik notwendig ist.
MM: Erweiterung der Geschäftsbereiche im Vordergrund, expandiert sehr stark, will Mitarbeiter binden, Kernteam in der Firma halten, qualifiziert Fachkräfte selbst nach.
AK: Wettlauf um MA wird sich intensivieren. Geburtenstarke Jahrgänge werden langfristig nachlassen, Nachwuchs fehlt
Alle müssen ihre Aufgaben machen, nicht nur Unternehmen, auch Politik
Bildung fehlt, auch für Zuwanderer, aufgrund Bildungssystem-Mängeln
Sieht Probleme für den Wohlstand in Deutschland, wenn nichts passiert
TS: Absurde Renaissance der Realwirtschaft, absurd weil Virtualisierung stark wachsen wird, Zukunft der Branche, fürchtet den Fachkräftemangel, den Generationswechsel
Er ist “digital immigrant”, seine Kinder “digital natives” laut Gartner Group
TM: Will nicht über 1-2 schwierige Jahre reden, sondern über 10 Jahre oder mehr
Ordnungspolitische Prio 1: Bildung
Bildungsgipfel lächerlich, föderale Zuständigkeiten unwichtig
Naturwissenschaften schwach vertreten, alle Kinder nutzen Technik, zu wenige interessieren sich für das Dahinter
ENDE
Das ist die Live-Mitschrift des Podiums, daher nur in Stichworten.
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Mittwoch, 22. Oktober 2008
Pressekonferenz zur Systems — “Ideas for Better Business”
Veronika Laufersweiler, Geschäftsführer SecuMedia Verlags GmbH
Klaus Dittrich, Geschäftsführer Messe München

Begrüßung durch Julia Haigis, Manager Marketing & Communications New Technologies
Die Systems verläuft wie geplant.
Im nächsten Jahr: Eine Spezialmesse zum Thema “IT-Security” + eine weitere neue Spezialmesse lösen die Systems ab.
Im Sommer die IT-Security Messe. im Herbst völlig neues ITK-Event, eine neue B2B-Messe-Plattform
Entscheidung zu einem Zeitpunkt, zu dem Systems sehr gut läuft, u.a. führende B2B-Messe in der ITK-Branche, parallele Spezialkonferenzen von großen IT-Firmen.
Ausrichtung der neuen Messe an 5 Trends:
- Elemente der Freizeit
IT ohne Computer “pervasive computing”
keine Kühlschränke auf der Messe, keine Ausreichung auf endverbraucher
B2B-Messe für IT für TK für Unterhaltungselektronik und ambient solutions - Vernetzungsgrad wird immer komplexer
Neue Messe-Plattform für Entscheider
Als Wegweiser - Alle Geräte können immer mehr
Vertrauen in die Marken spielt eine Rolle, mehr Möglichkeiten für Markenkommunikation
flexibler, emotionaler - Infrastrukturentscheidungen werden immer wichtiger
z.B. im Lizensierungsbereich
Ausreichend Raum für Diskussionen auf neuer Plattform
Konferenzen und Diskussion nicht als Bei-Programm
hin zur Interaktion - Strategische Debatten erfordern internsiveren Gedankenaustausch zwischen Technikern und Entscheidern
Internet als Plattform eines öffentlichen Diskurses
Bloggerlounge als Versuch, diesen Diskurs einzubinden
Neues Event mit einheitlicher strategischer Ausrichtung
- interaktiver, emotionaler
- Integration gesellschaftlichen Debatten
- Internet als integraler Bestandteil dieses Events
Ergebnis eines internen Think-Tanks der Messe
Erste Gespräche mit einigen Unternehmen
Plan für Gesamtkonzept bis Ende November
Kein Abklatsch der Systems, neuer Anfang, neues Konzept
Will in 5 Jahren europaweit Aufmerksamkeit, 5-6 Hallen füllen, 50-60.000 Besucher.
Warum Ankündigung mittendrin? Fairneß gegenüber Kunden, Diskussion mit den Kunden auf der Systems 2008
ITSA München – regionaler Charakter, europaweite Ausrichtung
3 Tage, 23.-25. Juni 2009
Bisher ~300 Aussteller, gute Ausgangsbasis, Wunsch nach eigener Messe wurde öfters geäußert.
Regelmäßig Bestnoten bei Besuchern und Ausstellern
Fragen + Antworten:
- Neuer Name wird mit neuem Konzept vorgestellt (November)
- Communications World bleibt erhalten (integrierter Ansatz)
- Idee holterdipolter? Konzept wird seit Monaten erarbeitet, Geheimhaltung wegen Erfolgs Systems 2008
ITSA schon sehr konkret
Neuer Event noch im Grobkonzept – frühestmöglicher Zeitpunkt für Ankündigung - Finanzierung: Künftig Interaktion im Fokus – dadurch nicht mehr Vermietung von Standfläche. Mitwirkung wird kostenpflichtig werden. Preis- und Beteiligungsmodelle in der Diskussion mit Kunden
- Auch weiterhin Integration von Firmenveranstaltungen
- Was macht man anders als CeBIT, die sich ständig an Situation anpaßt, wie will sich die neue Messe dagegen positionieren?
Radikaler Schnitt wird von Messeleitung für notwendig gehalten. - Gesellschaftliche Öffnung u.a. mit der Bloggerlounge, das ist kein Hype, sondern wird eine nachhaltige Entwicklung einleiten
Update:
Auch die “offizelle” Presse hat inzwischen berichtet.
heise.de 14h01, also fast eine Stunde später,
golem.de 14h50, eindreiviertel Stunde später.
Oliver Gassner und Raphael Haase waren auch da, Christian Hubel und Thorsten Ulmer berichteten dank Twitter und Oliver Gassners Tweets aus zweiter Hand aus der Bloggerlounge.
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Mittwoch, 22. Oktober 2008
Personalentwicklung: Zukunftsmarkt und Jobmotor
Diskussionsteilnehmer:
- DC Dwight Cribb, Gründer und Geschäftsführer, Dwight Cribb Personalberatung GmbH
- MS Martin Schmidt, Mitbegründer und Geschäftsführer, JobLeads GmbH
- SH Svenja Hofert, Karriereberaterin und Autorin, Karriere & Entwicklung
- HZ Prof. Hansjörg Zimmermann, Geschäftsführer “Das Goldene Vlies GmbH”
Moderation:
- HRF Harald R. Fortmann, Vizepräsident BVDW e.V. und Managing Director Platform-A
HRF:
Einführung
20k Stellen in der Digitalen Wirtschaft unbesetzt
Themen:
- Recruiting
- MA halten
- Aus- und Weiterbildung, Gehälter
Vorstellungsrunde:
MS: Innovative online-Plattform für Jobvermittlung durch persönliche Empfehlung, Erreichen von nicht aktiv suchenden Mitarbeitern, Erfolgsprämie, Jobleads macht vor-Abgleich der Führungskräfte.
knapp 12 Monate online, über 100 Unternehmen, 4 Mio Prämien ausgelobt
SH: erstes Buch zum Thema online-Beratung, 1998, hört viel von Fragen/Problemen als Beraterin
HZ: Agentur-Geschäftsführer, seit 2001 Professur MHMK Medienhochschule@muc, Bachelor + Master, Studiengang Online-Marketing 8-monatiges Wochenendprogramm
DC: Seit ’98 im Recruiting, Personalsuche. Findet Initiative zur Ausbildung gut
HRF: Google hat 148 Stellen offen – seit Jahren
BVDB-Akademie zur Koppelung Unternehmen und Ausbildung
Zitat “Besser in Ausbildung investieren, als in Headhunting”
SH: findet Google-Beispiel sehr prägnant
Anspruch der AG zu hoch, zu wenig Bereitschaft, Anpassungsqualifizierungen zu machen, Leute einzustellen, die nicht 1:1 passen. AG bieten nicht genug Lockendes für erfahrene MA.
HZ: Kein Investieren der AG in guten wie in schlechten Zeiten
gut: keine Zeit
schlecht: kein Geld
Erfahrung im Personalmanagement und der Beschaffung fehlt, Personalmanagement müßte eigentlich outgesourced werden
SH: bestätigt, daß Personalabteilungen oft die Lebensläufe nicht verstehen, besonders auch in der klassischen IT
MS: sieht Fach- und Führungskräftemangel
sieht seine Plattform als Möglichkeit die Unternehmen in der Zielgruppe bekannt zu machen.
Greift Anpassungsqualifizierung auf: Wie MA halten? Findet zu wenig statt, daher die hohe Fluktuation.
Zuhörer: Würde HR gerne stärken, nicht outsourcen, HR ist zu sehr nur administrativ tätig, Geschäftsführung muß Experten involvieren, “insourcing”, Leute punktuell dazunehmen
HZ: Zustimmung, sieht aber in der Praxis Probleme
DC: Larmoyanz der Branche ist alter Hut, IT-Branche seit 40 Jahren, Online-Branche seit 15 Jahren
Ausbildung fehlt
HRF: Spricht Azubi-Frage an, Qualität Azubis war katastrophal, war auf Initiative-21-Kongreß der CeBIT, hat Stellenprofile Online-Marketing vorgestellt, waren kaum bekannt bei Studenten.
SH: Diese Berufe sind bekannt. Auf dem Radar der Bewerber nur ein paar Großunternehmen, Personalmarketing fehlt, auch an den Universitäten. Gibts nur punktuell, fehlt aber Flächendeckend.
DC: BWLer kennen die Strukturen der realen (Online-)Wirtschaft nicht. Bestes “Rohmaterial” nehmen und ihnen “das Richtige beibringen”. “Wir müssen mit dem arbeiten, was da ist”.
SH: Ausweiten der Interessentenpools, Professoren müssen anders kommunizieren, nicht nur Großunternehmen.
HZ: Seine Studenten sollen sich informieren, 25 Studenten sollen sich auf Panels verteilen, je einen Gastredner für späteren Termin @Uni akquirieren. Ist das zweite Mal, dieses Mal war es relativ schwierig.
Medientage ist extrem schwierig, wollen 49€ Eintritt, sperren sich sehr.
MS: Verzahnung Uni/Wirtschaft i.d.R. schwierig, Umdenken ist notwendig, kommt langsam
HRF: Digitale Branche lebt überwiegend von Mittelständlern, kaum Großunternehmen, Employer Branding ist dort kein Thema, unbekannt aufgrund mangelnder Erfahrung der Geschäftsführung
Frage: Was kann man diesen GF in Richtung Employer Branding mitgeben?
Frage: Work-Life-Balance findet in Großunternehmen statt, Mittelständler
kaum, was kann ein Mittelständler mitnehmen?
SH: 4-Tage-Woche schwierig
HZ: Agenturen sind i.d.R. zu borniert für differenzierte Arbeitszeiten. 25- oder 32-h-Wochen lohnen sich für AG, weil Mitarbeiter sehr effizient.
Bejaht höheren Organisationsaufwand (z.B. für Meetings), betont aber, daß es sich lohnt
MS: Viele Unternehmen erkennen nicht den Wert der Work-Life-Balance für Personalakquise. Schaffung entsprechender Möglichkeiten hat große Auswirkung auf Attraktivität
SH: Auch viele Männer – mit und ohne Kinder – wollen nicht 12 bis 16h arbeiten! Viele Agenturen arbeiten immer noch
MS: Entsprechende Situation wird als Unternehmenskultur getarnt.
Wichtigstes Argument für Stellensuche ist die Empfehlung, der Ruf, den ein Unternehmen hat. Mißstände sprechen sich herum.
DC: Manche Unternehmen sind bekanntermaßen “Durchlauferhitzer” für 2-3 Jahre
HRF: Hat in Ausbildung investiert, sprach sich herum, MA werden ihm für das Doppelte von Großunternehmen abgeworben. Kann damit nicht konkurrieren.
DC: Wertschöpfung aus dem MA muß während der Ausbildung stattfinden.
Gehaltssprünge in deutschen Unternehmen sind sehr schwierig, kontinuierliche Gehaltsentwicklung ist notwendig
SH: In Agenturen keine Personal-Jahresgespräche keine definierte Entwicklung, Geld ist eine Form der Wertschätzung
HZ: Werschätzung jenseits von Gehalt wird häufig nicht vermittelt.
MA müssen sich weiterentwickeln, kommen auch häufig auch zurück.
Honorarfrage schlägt auf Gehälter durch, es werden keine vernüftigen Honorare gezahlt.
DC: Wertschätzung wichtig, Unterschied eigenes Unternehmen zu anderen muß der AG herausarbeiten, Werte sichtbar machen, MA stellen bei Bewerbung wenigsten richtige Fragen
Zuhörer (ich): Diskrepanz zwischen Profil und Bewerber, das “eigentliche” Profil wird nicht kommuniziert, oft erst im ersten Bespräch als Negativ-Schablone am konkreten Bewerber herausgearbeitet
HRF: Recruiter muß das Profil vom Kunden aktiv erfragen und auch Aufträge ablehnen, wenn er die Details nicht erfährt
HZ: Es gibt nur die Ausbildungsberufe Mediengestalter & Kommunikationskaufmann, nicht mehr. Prüfungsinhalte sind praxisfern.
HRF: Für Schüler zu wenig Bewußtsein für Berufsspektrum der Branche
Angebot an Unis, das Bewußtsein zu schaffen, Zusammenarbeit mit Professoren wurde harsch abgelehnt.
Anderes Thema: Platzende Blase führte zur Nomalisierung der Gehälter, im Moment steigen die Gehälter wieder an. Frage nach der Wahrnehmung der Gehaltssituation an die Runde.
SH: Sieht 2 Richtungen: Niedrig-Gehälter in der Grafik – in der IT große Gehälter
MS: Bestätigt beide Tendenzen, sieht Gehaltsstop bei Großunternehmen mit Auswirkungen auf Niedriggehälter
DC: Sieht über die letzten Jahre eine ansteigende Gehaltsentwicklung im internationalen Bereich.
HZ: Sieht generell Diskrepanzen bei Branche Digitale Welt im Vergleich zu “echten” Berufen (Krankenschwester). In Spanien sind die Gehäter der Branche ungefähr die Hälfte.
Zuhörer: Sieht systemisches Problem: In Großkonzernen bessere Bedingungen, nicht nur Gehalt.
HZ: Stimmt zu, Agentur kriegt keine interssanten MA, weil Bedingungen zu schlecht.
Zuhörer: Agenturen müssen ihre USP herausarbeiten
HRF: Frage nach Frauen in der digitalen Wirtschaft
SH: Frauen fordern Zielvereinbarungen, Gehaltserhöhungen eher nicht aktiv ein. Bornierte Chefs, meist Herren.
MS: Frauen als Mütter beiben oft in der Defensive
SH: Frauen weniger fordernd, mehr zurückhaltend. Es gibt AG, die einen “Risiko-Discount auf Frauen unter 40″ einplanen
HZ: “Jungs machen naturgemäß einen auf Dicke Hose”
Beispiel: Senior-Projektmanagerin bewirbt sich auf Junior-Positionen
Männer würden das nie so machen.
Schwangerschaft “einzupreisen” ist Unsinn, es gibt genügend Möglichkeiten.
ENDE
Das ist die Live-Mischrift des Podiums, daher nur in Stichworten.
Ich fand’s wirklich interessant, auch das anschließende Gespräch mit Svenja Hofert, die offenbar mein Blog öfters liest.
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Sonntag, 19. Oktober 2008
Eine Umfrage des Institute for Dynamic Educational Advancement (IDEA) von Mitte 2008 untersucht, welche Faktoren für die Nutzung von Websites wichtig sind. Dabei wurden drei Nutzergruppen unterschieden: Gemeinnützige Einrichtungen und Städte einerseits, Webdesigner und Firmen andererseits sowie die allgemeine Öffentlichkeit.
Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie sind (Übersetzung durch mich):
- Designer unterschätzen die Bedeutung einer effektiven Nutzung.
Um mindestens eine Stufe auf einer fünfstufigen Skala haben Website-Besucher höhere Erwartungen an die Effizienz der Site, als Designer. - Einfacher Zugang zu vollständigen Informationen ist der Schlüssel zur Nutzerzufriedenheit.
- Gutes Design und aktuelle Informationen sind essentiell.
80% der Designer und der gemeinnützigen Einrichtungen halten gutes Design für wichtig. Gut 50% der Besucher stimmen dem zu.
80% der Besucher und der Einrichtungen halten aktuelle Information für sehr wichtig. Nur 60% der Designer sind dieser Meinung. - Besucher wollen Informationen schnell.
Besucher von Websites bevorzugen einfache, genaue, schnelle und leicht zu navigierenden Websites — bevorzugt mit Links zu den gesuchten Informationen. Eine signifikante Anzahl von Kommentaren betraf den Bedarf nach raschem Zugang zu diesen gesuchten Informationen. Schnelle Websites werden geschätzt, sowohl solche, die schnell laden, als auch solche, die schnell die gesuchten Informationen liefern. - Besucher wollen ein weites Themenspektrum.
Besucher halten ein weites Themenspektrum für bedeutender, als Designer und Organisationen. Die Besucher glauben, daß Websites sie so effektiver unterstützen, interessante Informationen zu finden, selbst wenn sie nicht danach gesucht haben.
Dies bedeutet, daß bei der Gestaltung von Websites reichhaltige Spalten mit empfohlenen Seiten sowie Verknüpfungen zu anderen Seiten auf der Basis von Schlüsselwörtern (oder Tags) wichtig sind. - Designer überschätzen die Fähigkeit der Besucher, die Orientierung zu bewahren.
Etwa 70% der Designer glauben, daß die Besucher nahezu immer die Orientierung bewahren können (d.h. sie wissen, wo sie sind, wohin sie weiter navigieren können und was verwandte Seiten sind).
Die gemeinnützigen Einrichtungen teilen diese Einschätzung nur zu 30%.
Im Gegensatz dazu geben nur 10% der Benutzer an, fast immer die Orientierung bewahren zu können. Weniger als 5% sagen, sie verirren sich oft. - Besucher brauchen immer noch Führung.
Die Studie fragte hypothetisch nach persönlicher Unterstützung bei der Nutzung einer Website.
Etwa 70% der Besucher und der Organisationen glauben, ein persönlicher Führer würde die Effizienz einer Website erhöhen. Nur 50% der Designer sind dieser Meinung. Designer neigen dazu, die Klarheit ihres Designs zu überschätzen. - Besucher bezeichnen einen Mangel an Breite und Tiefe an Inhalten als Auslöser einer “Informationslücke”.
Obwohl über 90% der Besucher sagen, sie seien in der Lage, die Informationen zu finden, die sie suchen, berichten über 50%, daß es eine Lücke gibt, zwischen dem, was sie suchen und was typische Websites anbieten und 60% glauben, ein persönlicher Führer würde ihnen bei der Navigation helfen.
Die berichtete Lücke korreliert negativ mit der Fähigkeit des Besuchers, Informationen zu finden und positiv mit dem Bedarf nach einer lokalen Suchmaschine.
Besucher fordern oft breitere und tiefere Informationen, wenn sie eigentlich nur die vorhandene Information leichter finden müßten.
Die Zusammenfassung der Umfrage (PDF, 17 Seiten, 1,6 MB) gibt es zum Download.
Meine Anmerkungen dazu:
Ich möchte vorausschicken, daß ich fünf Jahre intensiv mit einem sehr fähigen Kommunikationsdesigner, Alexander Pohl, zusammengearbeitet habe, der in dieser Zeit zwei der renommiertesten Designpreise Deutschlands (s. hier und hier in meiner Projektliste) gewonnen hat. Meine Funktion war es, die Schnittstelle zwischen Design und Technik zu bilden, mit den Kunden eng zusammenzuarbeiten und das eigentliche Projekt zu managen. Ich glaube daher, ich kann mir ein Urteil erlauben.
Gutes Design ist immer im o.g. Sinne effizient. Eine gut designte Website verfügt immer über mehrere Möglichkeiten zur Orientierung. Gutes Design führt darüber hinaus den Benutzer.
Daß Designer dazu neigen, die Bedeutung ihrer Disziplin zu überschätzen, liegt genauso in der Natur der Sache, wie die Neigung der “normalen Anwender”, die Bedeutung guten Designs zu unterschätzen.
Daß aber viele Designer die Bedeutung der Information an sich derart unterschätzen, wundert mich.
Via Robert Basic und Dr. Web.
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Samstag, 18. Oktober 2008
Gerade habe ich von der Systems die Zusage zur Akkreditierung erhalten. Dies bedeutet, daß ich mich wie ein Pressevertreter auf der Systems bewegen kann. Außerdem gibt es in Halle B1 am Stand 139 eine Blogger-Lounge und ein dazu passendes Weblog.
Zustande kam der Kontakt letztes Wochenende auf dem Münchner Barcamp.
Ich wäre sowieso auf die Systems gegangen, Kontakte knüpfen und auffrischen, mich mal umsehen. Insofern paßt es ja. Außerdem gibt es auf der Systems neben einigen interessanten Fachvorträgen (u.a. zu Projekt- und Kundenmanagement) auch einige Angebote zum Thema Bewerbung, Weiterbildung und Personalentwicklung, das ja auch öfters Gegenstand dieses Weblogs ist. Die JobTown in Halle B2 ist ja einer der Schwerpunkte der Systems.
Ich finde es gut, daß sich die Systems in dieser Form mit der Bloggerei beschäftigt. Also ohne eher bodenständig und ohne gelecktes Premium-Blog. Die CeBIT hatte es ja im Sommer in anderer Form und insbesondere auch mit Anspruch versucht und ist gescheitert. Vor Allem auch aufgrund genau dieses Anspruchs, den alle Beteiligten nicht einlösen konnten und der auch mit dem wohlverdienten Schmäh kommentiert wurde.
Es wundert mich nur, daß — wie man mir versichert hat — die PR-Abteilung der Messe nichts von diesem Mißerfolg der CeBIT weiß.
So oder so, ich bin gespannt, wie das Ganze ausgeht.
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Donnerstag, 16. Oktober 2008
Das Skript Internetrecht von Juraprofessor Thomas Hoeren ist in der mittlerweile elften halbjährlichen Auflage erschienen.
Thomas Hoeren ist Direktor des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Universität Münster und bietet sein Skript zum Thema Internetrecht seit Jahren kostenlos an. Ziel des Skriptes ist es vor allem, eine aktuelle Übersicht zu Themen des Internetrechts zu liefern, die bei gedruckten Büchern in aller Regel nicht erreicht werden kann. Auf knapp 600 Seiten deckt es die relevanten Rechtsgebiete ab.
Im Vergleich zur vorangegangenen Ausgabe vom März sind mehr als 200 neue Urteile und 100 neue Aufsätze, die Umsetzung der Enforcement-Richtlinie zum 1. September 2008 und erste Urteile dazugekommen, außerdem das neue Werberecht, geplante Änderungen zur Telefonwerbung, der Gesetzesentwurf vom Juni 2008 zum Fernabsatz und der Richtlinienentwurf über General Consumer Rights. Ebenso enthalten sind die geplanten Änderungen zum Scoring und Adresshandel.
Hoeren gibt das Kompendium zum Internetrecht seit Juli 2003 heraus. Es wurde bisher nach Angaben der Universität rund 100.000 Mal abgerufen.
Die aktuelle Version steht zum Download bereit (PDF, 594 Seiten, 3,4 MB).
Via golem.de.
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Mittwoch, 15. Oktober 2008
Seit Jahren führt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform eine Konjunkturumfrage bei Dienstleistern der Informationsgesellschaft durch. Regelmäßig beteiligen sich etwa 1000 Unternehmen an der vierteljährlichen Umfrage. Die neuesten Umfrageergebnisse liegen gerade vor.

Berufsfelder mit offenen Stellen (Quelle: ZEW)
Etwa 38% der IKT-Dienstleister können derzeit offene Stellen nicht besetzen, während das nur auf 21% der wissensintensiven Dienstleister zutrifft.
Als Hauptursache wird zu etwa 93% die mangelnde Qualifikation der Bewerber genannt. Weitere Gründe seien der grundsätzliche Mangel an Bewerbern (72%) und die Gehaltsvorstellungen der Bewerber (53%).
Dabei fehlen vor allem neben Ingenieuren derzeit vor allem IT-Fachkräfte. Etwa 65% der Unternehmen, die derzeit offene Stellen nicht besetzen können, haben offene Stellen für Ingenieure oder sonstige technische Berufe. Offene Stellen für IT-Berufe gibt es in etwa 54% der Unternehmen des Wirtschaftszweigs Dienstleister der Informationsgesellschaft.
Den gesamten Branchenreport gibt es als PDF (4 Seiten, 139 KB) beim ZEW zum Download.
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