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In einer Pressekonferenz weigerte sich der Sprecher des Außenministeriums, zu bestätigen, daß die chinesische Regierung hinter der Zensur steckt.
Quentin Sommerville von der BBC in Peking kommentiert:
China steht ein schwieriges Jahr 2009 bevor — es wird erwartet, daß die dramatische Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und zunehmende Arbeitslosigkeit sozialen Unruhen bringen werden.
Außerdem stehen der zwanzigste Jahrestag der brutalen Niederschlagung der Proteste auf dem “Platz des Himmlischen Friedens” bevor, sowie das fünfzigste Jubiläum der Machtübernahme Chinas in Tibet.
Zensur und interne Sicherheitsmaßnahmen werden im nächsten Jahr also wohl noch zunehmen.
Via golem.de.
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