Sonntag, 8. Februar 2009

Praktisch alle Unternehmen suchen online nach Mitarbeitern

Mitarbeitersuche Internet+Printmedien

Bei der Ausschreibung offener Stellen gehört das Internet inzwischen zum Standard. 94 % aller Unternehmen in Deutschland suchen per Internet nach neuen Mitarbeitern. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter 809 Firmen aller Branchen ergeben. Besonders beliebt sind bei den Arbeitgebern Online-Jobbörsen wie Stepstone, Jobscout oder Monster, die von 59 % aller Unternehmen genutzt werden. Die Hälfte der Firmen publiziert Stellenanzeigen auf der eigenen Homepage. Ein Viertel annonciert in spezialisierten Online-Stellenbörsen für bestimmte Branchen oder Berufsgruppen. Immerhin ein Fünftel nutzt weitere Online-Dienste, darunter soziale Netzwerke wie Xing oder StudiVZ sowie regionale Internetdienste. „Das Internet ist für die Wirtschaft bei der Personalsuche unverzichtbar geworden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Jobsuchende sollten in unterschiedlichen Medien recherchieren und auf eine Online-Bewerbung vorbereitet sein. Viele Unternehmen ziehen heute eine Bewerbung per Internet einer Bewerbung auf dem Postweg vor.“

Die Stellenmärkte in den klassischen Printmedien bleiben aber ein wichtiges Instrument zur Rekrutierung neuen Personals. So suchen 85 % der Firmen Mitarbeiter über Stellenanzeigen in Zeitungen oder Fachmagazinen. Zwei Drittel aller Firmen schalten in den Stellenmärkten von Tages- und Wochenzeitungen Anzeigen, um auf Vakanzen aufmerksam zu machen. Ein Viertel greift auf Fachmagazine zurück, 16 % auf sonstige Printmedien. „Auffällig ist, dass die Unternehmen ihre Stellenanzeigen in aller Regel in mehreren Online- oder Printmedien veröffentlichen “, sagte Scheer. 62 % nutzen drei Medien und weitere 20 % sogar vier unterschiedliche Medien, wenn sie Stellenanzeigen schalten.

Eine untergeordnete Rolle bei der Personalsuche spielen laut der BITKOM-Umfrage die Arbeitsagenturen. Nur 39 % der Unternehmen in Deutschland melden freie Stellen der Bundesagentur für Arbeit. In der IT-Branche, die überdurchschnittlich viele hoch qualifizierte Spezialisten nachfragt, melden sogar nur 28 % der Unternehmen offene Stellen an die Arbeitsagentur.

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Sonntag, 8. Februar 2009

Informatiker weiterhin gesucht

Am allgemeinen Informatikermangel hat sich weiterhin nichts geändert, berichtet die c’t. Es gebe nicht nur zu wenige Absolventen, sondern auch zu wenige Studienanfänger. Das sei einer der Gründe, weswegen Informatiker auch in der derzeitig schwierigen konjunkturellen Lage keine großen Kündigungswellen fürchten müßten.

“Sie sind immer noch gesucht – auch wenn die Firmen etwas vorsichtiger sind in ihrer Einstellungspolitik”, so Sörge Drosten, Leiter des ITK-Bereichs bei Kienbaum. Die meisten Firmen seien etwas reservierter.

In dieselbe Kerbe schlägt der Marco Zingler, Vorsitzender der Fachgruppe Agenturen im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW): “Informatiker besitzen nach wie vor eine Schlüsselqualifikation der digitalen Wirtschaft, aber die ‘Party’ ist vorbei. Im Vergleich zu vielen anderen Berufen in der Dienstleistungsbranche haben IT-Spezialisten weiterhin gute Job-Aussichten.”

“Es wird ordentlich bezahlt – aber die verrückten Gehälter aus der New Economy gibt es nicht mehr”, sagt Maurice Shahd vom BITKOM-Verband. Im Gegensatz zu damals bemühten sich die Unternehmen auch, Spezialisten und Experten zu halten, zumal der Markt auf einigen Gebieten leergefegt sei.

“Es gibt noch immer einen hohen Sockel offener Stellen”, sagt Shahd. Und die Informationstechnologie ist inzwischen aus kaum einem Bereich des täglichen Lebens wegzudenken, auch wenn derzeit einige Projekt auf Eis liegen. “Es gibt weiterhin eine Vielzahl an IT-Projekten”, meint auch Marco Zingler. “Allerdings hat sich die Nachfrage aufgrund der Wirtschaftskrise auf ein gesundes Mittelmaß relativiert.”

Die Anforderungen hätten sich verschoben und die IT-Anbieter regieren darauf, erklärt BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Im Jahr 2009 stehen Technologien im Mittelpunkt, die schnell zu Kostensenkungen und Leistungssteigerungen bei den Anwendern führen.” Der BITKOM rechnet im Jahr 2009 mit einem Wachstum des IT-Marktes von 1,5 Prozent auf rund 67 Milliarden Euro.

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Sonntag, 8. Februar 2009

Stellenbörse geographisch

Die Stellenbörse Myjobnextdoor erlaubt die Stellensuche in der Umgebung. Nach bester Web-2.0-Manier werden die Stellenangebote in einer Google-Map angezeigt. Dadurch können auch in unmittelbarer Umgebung Jobs leicht gefunden werden.

Fokus sind derzeit aber ehrer einfache Tätigkeiten, wo die räumliche Nähe eine größere Rolle spielt. Im Bereich höherqualifizierter Positionen sieht es noch sehr dünn aus: IT-Jobs in München gibt es momentan gerade mal fünf.
Zum Vergleich: Stepstone listet über 1500.
Trotzdem finde ich das Konzept sehr interessant.

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Mittwoch, 4. Februar 2009

Zitat — Realität

“Die Realität ist in Wirklichkeit ganz anders!”

Helmut Kohl

 

Wie jeder Projektmanager aus eigener Erfahrung weiß, kann man eine noch so realitäsnahe Planung machen, in Wirklichkeit ist es dann doch ganz anders.

Dies lehrt auch gerade wieder mein aktuelles Projekt, in dem ich einen großen bundesweiten Rollout durchführe.

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Sonntag, 1. Februar 2009

Über eine Milliarde Internetnutzer

Nach Untersuchungen des Marktforschungsinstituts comScore hat die Zahl der Internetnutzer die Milliardengrenze überschritten. Das entspricht etwa 15 % der Weltbevölkerung, die auf 6,75 Milliarden geschätzt wird.
Anderen Quellen zufolge, etwa den Internet World Stats, liegt diese Zahl noch höher. Deren Statistik nach waren in der Mitte letzten Jahres bereits 1,464 Millarden Menschen im Internet zugange.

Laut comScore verfügt China mit 180 Millionen über die meisten Internetnutzer. Danach kommen die USA mit 163 Millionen, dann Japan. Deutschland liegt mit 37 Millionen Nutzern auf Rang vier, dicht gefolgt vor dem Vereinigten Königreich und Frankreich. Relativ schwach vertreten sind große Staaten wie Brasilien, Rußland und vor allem Indien, von dessen 1,15 Milliarden Einwohnern gerade mal 32 Millionen Anschluss ans Netz haben sollen.

Der größte Teil der Internetnutzer (41 %) lebt im asiatisch-pazifischen Raum. Europa folgt mit 28 %, Nordamerika mit 18 % auf Rang drei. Aus Lateinamerika stammen 7,4 % und aus Afrika und dem Mittleren Osten nur 4,8 %.

Die Dienste von Google werden von mehr als 77 % aller Internetnutzer besucht. Microsoft (64 %) und Yahoo (56 %) sind relativ deutlich abgeschlagen. Interessanterweise liegen die Wikipedia-Websites mit 27 % auf Rang vier, noch vor Ebay (24 %). Als erstes Social Network liegt Facebook auf Platz sieben mit 22 %.

Via golem.de.

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