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	<title>Allerlei - Emmerich Consulting</title>
	<link>http://blog.emmerich-consulting.net</link>
	<description>Business-Weblog von Martin Emmerich</description>
	<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 20:24:57 +0000</pubDate>
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	<language>de-DE</language>
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		<title>Wie bewerbe ich mich richtig? – Teil2: Woraus besteht meine Bewerbung?</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/06/29/wie-bewerbe-ich-mich-richtig-teil2-woraus-besteht-meine-bewerbung/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 20:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Richtig Bewerben]]></category>

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		<description><![CDATA[Im vorausgegangenen ersten Teil der Serie &#8220;Wie bewerbe ich mich richtig?&#8221; ging es um die Adressaten einer Bewerbung. Dieser zweite Teil befa&#223;t sich im Detail mit den einzelnen Dokumenten, aus denen sich die Bewerbung zusammensetzt.
Weil in der IT &#252;berwiegend in Form von Projekten gearbeitet wird, spielt dort die Projektliste eine gro&#223;e Rolle. In abgewandelter Form [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vorausgegangenen <a href="/2008/06/26/wie-bewerbe-ich-mich-richtig-teil1-wer-liest-meine-bewerbung/">ersten Teil</a> der Serie &#8220;Wie bewerbe ich mich richtig?&#8221; ging es um die Adressaten einer Bewerbung. Dieser zweite Teil befa&#223;t sich im Detail mit den einzelnen Dokumenten, aus denen sich die Bewerbung zusammensetzt.</p>
<p>Weil in der IT &#252;berwiegend in Form von Projekten gearbeitet wird, spielt dort die Projektliste eine gro&#223;e Rolle. In abgewandelter Form sind die hier getroffenen Aussagen aber auch f&#252;r alle Bewerbungen g&#252;ltig.</p>
<p>Die meisten Unternehmen fordern eine elektronische Bewerbung. Senden Sie immer die komplette Bewerbung in elektronischer Form in einem einzigen Dokument. Bew&#228;hrt hat sich hier das PDF-Format. Schlie&#223;en Sie auch immer das Anschreiben in die PDF-Bewerbung mit ein. Wenn Sie das Anschreiben nur in der Begleit-E-Mail formulieren, besteht die Gefahr, da&#223; dieses nicht weitergeleitet wird und das Anschreiben verloren geht. Daher immer ein komplettes Dokument verschicken, in dem alle notwendigen Informationen enthalten sind.</p>
<p>Halten Sie sich beim Verfassen dieses Dokumentes immer vor Augen, wer Ihre Bewerbung liest - <strong>denken Sie an die </strong><a href="/2008/06/26/wie-bewerbe-ich-mich-richtig-teil1-wer-liest-meine-bewerbung/#Wer"><strong>Adressaten</strong></a>!</p>
<p>Eine Bewerbung besteht in der IT typischerweise aus f&#252;nf Teilen:</p>
<ol>
<li>Anschreiben</li>
<li>Lebenslauf</li>
<li>Qualifikationsprofil</li>
<li>Projektliste</li>
<li>Zeugnisse</li>
</ol>
<p>Die Zeugnisse k&#246;nnen Sie eigentlich immer weglassen, wenn nicht eine vollst&#228;ndige Bewerbung gefordert wird.</p>
<p>Eine andere Betrachtungsweise richtet sich nach der Zeit, die von dem jeweiligen Dokument abgedeckt wird:</p>
<ul>
<li> Vergangenheit:
<ul>
<li> Lebenslauf</li>
<li> Projektliste</li>
<li> Zeugnisse</li>
</ul>
</li>
<li> Gegenwart:
<ul>
<li> Lebenslauf (aktuelle Position)</li>
<li> Qualifikationsprofil</li>
</ul>
</li>
<li> Zukunft:
<ul>
<li> Anschreiben</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Das <strong>Anschreiben</strong> nimmt insofern eine <strong>Sonderstellung</strong> ein, als es die einzige Stelle ist, wo Sie &#252;ber Ihre <strong>Zukunft</strong> schreiben k&#246;nnen. Au&#223;erdem ist es das einzige Dokument, das <strong>alle drei Zeitperioden</strong> &#252;berbr&#252;ckt.</p>
<h2>Anschreiben</h2>
<p>Das Anschreiben ist der Teil der Bewerbung, der am Schwierigsten und am Aufwendigsten zu verfassen ist. Ein<strong> gutes Anschreiben </strong>ist n&#228;mlich<strong> immer auf Position und potenziellen Arbeitgeber zugeschnitten!</strong><br />
Benutzen Sie kein Standard-Anschreiben! Ein ge&#252;bter Leser - und mit solchen haben Sie es bei den <a href="/2008/06/26/wie-bewerbe-ich-mich-richtig-teil1-wer-liest-meine-bewerbung/#Zweiter">zweiten</a> oder <a href="/2008/06/26/wie-bewerbe-ich-mich-richtig-teil1-wer-liest-meine-bewerbung/#Dritter">dritten</a> Adressaten immer zu tun – erkennt diese schnell, f&#252;hlt sich nicht ernst genommen und verwirft oft die Bewerbung.<br />
Daher m&#252;ssen Sie die Bewerbung auf die konkrete Position zuschneiden, auf die Sie sich bewerben! Idealerweise haben Sie im Vorfeld Informationen zum Unternehmen recherchiert, die Ihnen einen Ankn&#252;pfungspunkt liefern. Oft finden Sie in den Stellenanzeigen einen <strong>Ansprechpartner</strong>, den Sie mit guten Fragen auf sich aufmerksam machen k&#246;nnen. Somit k&#246;nnen Sie einen <strong>direkten Bezug zu einem Ihrer Leser</strong> herstellen. <strong>Nutzen Sie diese Gelegenheit!</strong></p>
<p>Es gibt eine einzige Ausnahme: Wenn Sie sich <strong>initiativ</strong> an <strong>Recruiter</strong> oder <strong>Jobvermittler</strong> wenden, damit diese Sie in Ihre Bewerberdatenbanken aufnehmen. Dann k&#246;nnen Sie mit einem vorformulierten Schreiben arbeiten, das in identischer Form an mehrere Recruiter geht. Auch dieses Schreiben sollte aber auf seine Empf&#228;nger zugeschnitten sein. Heben Sie hervor, an welchen <strong>Positionen</strong> Sie interessiert sind, und warum Sie sich daf&#252;r f&#252;r geeignet halten.</p>
<p>Eine <strong>Initiativbewerbung</strong> bei einem <strong>Unternehmen</strong> sollte auch solche Stellenbeschreibungen enthalten. Um das <strong>Zuschneiden</strong> auf das jeweilige Unternehmen kommen Sie aber in diesem Fall nicht herum! Auch da sollten Sie „Ihren&#8221; Ansprechpartner herausfinden und diesen im Vorfeld schon einmal telefonisch kontakten.</p>
<p><strong>Geben Sie sich mit dem Anschreiben M&#252;he</strong>, die Gegenseite erwartet das. Fehlerfrei, gut formuliert und passend zu Unternehmen und Position mu&#223; es schon sein. Auch wenn Sie das einen halben Tag Recherche kostet - Sie verschaffen sich so den entscheidenden <strong>Vorteil</strong> <strong>gegen&#252;ber</strong> Ihren <strong>Wettbewerbern</strong>. Recherchieren Sie erst, rufen Sie dann den Ansprechpartner an und verfassen Sie dann ein Anschreiben, in dem Sie sich auf das Telefonat beziehen. Zwischen Telefonat und Zustellung Ihrer Bewerbung sollte nicht zuviel Zeit vergehen, bem&#252;hen Sie sich, die Bewerbung noch am selben Tag zu verfassen! Machen Sie <strong>Notizen</strong> von <strong>Recherche</strong> und <strong>Telefonat</strong>! So gewinnen Sie Zeit, wenn Sie eingeladen werden.</p>
<p>Ein <strong>gutes Anschreiben</strong> beantwortet kurz die Frage, <strong>wer</strong> Sie sind, <strong>warum</strong> Sie sich gerade auf diese Position bewerben und <strong>wie</strong> Sie sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen k&#246;nnen - da sind sie wieder, die drei Zeitabschnitte.</p>
<p>Die wichtigsten organisatorischen Fragen mu&#223; das Anschreiben auch beantworten: Ab wann sind Sie verf&#252;gbar (z.B. K&#252;ndigungsfristen, oft sind auch fr&#252;here K&#252;ndigungstermine m&#246;glich) und was ist Ihre Gehaltsvorstellung. Zur letzten Frage habe ich bereits einige <a href="/tag/gehaltsuebersicht/">Artikel</a> ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Packen Sie das Anschreiben mit in die elektronische Bewerbung, es ist ein wichtiger Teil. In der Begleit-E-Mail k&#246;nnen Sie die wichtigsten Punkte aus dem Anschreiben nochmals aufgreifen.</p>
<h2>Lebenslauf</h2>
<p>Zum Lebenslauf geh&#246;rt als <strong>Blickfang</strong> ein <strong>Bild</strong>. Aufgrund des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz" target="_blank">Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes</a> AGG darf ein Unternehmen zwar kein Bild mehr <strong>fordern</strong>. Sie sind aber trotzdem immer <strong>gut beraten</strong>, ein <strong>gutes Bild</strong> zu verwenden. Aber auch nur ein solches, von einem <strong>Profi</strong>-Fotograf sollte es schon sein. Nehmen Sie ruhig mehrere Business-Outfits mit zum Fototermin und spielen Sie verschiedene Szenen durch!</p>
<p>Der Lebenslauf sollte <strong>r&#252;ckw&#228;rts chronologisch</strong> angelegt sein. Beginnen Sie mit der aktuellen Position und arbeiten Sie sich r&#252;ckw&#228;rts vor.</p>
<p><strong>Zu jeder Position</strong> k&#246;nnen Sie <strong>kurz</strong> das <strong>Unternehmen</strong> und die <strong>Abteilung</strong> beschreiben, in der Sie t&#228;tig waren - jeweils mit ein paar Stichworten. Gerade bei kleineren und mittleren Unternehmen k&#246;nnen Sie nicht davon ausgehen, da&#223; Ihre Leser diese kennen.<br />
Wichtigster Punkt ist die Beschreibung Ihrer jeweiligen <strong>Aufgaben</strong> und  <strong>Verantwortungsbereiche, a</strong>lso Ihrer <strong>Arbeitsgebiete</strong> und <strong>Zust&#228;ndigkeiten</strong>. Idealerweise deckt sich das mit Ihren Zeugnissen. Widerspr&#252;che und Differenzen werden ge&#252;bten Lesern auffallen, darauf k&#246;nnen und sollten Sie sich gefa&#223;t machen. Bereiten Sie also gute Antworten vor, es ist m&#246;glich, da&#223; Sie sie bereits beim Telefoninterview brauchen.<br />
Sie k&#246;nnen auch kurz namentlich ihre Projekte bei der jeweiligen Position auflisten, dann kann der Leser diese leichter in der Projektliste der Stelle und damit Ihrem damaligen Arbeitsumfeld zuordnen.<br />
Der Lebenslauf kann mehrere Seiten einnehmen, insbesondere, wenn Sie schon l&#228;nger im Berufsleben stehen.</p>
<p>Erkl&#228;ren Sie <strong>L&#252;cken</strong> in Ihrer Berufst&#228;tigkeit, warten Sie nicht darauf, da&#223; Sie danach gefragt werden!</p>
<h2>Qualifikationsprofil</h2>
<p>Das <strong>Qualifikationsprofil</strong> soll <strong>eine Seite</strong> nicht &#252;berschreiten. Verfassen Sie es <strong>aus heutiger Sicht</strong> und straffen es entsprechend. Womit Sie vor 20 Jahren zum ersten und letzten Mal zu tun hatten, ist hier nicht von Belang!</p>
<p>Stellen Sie neben den &#252;blichen Teilen „<strong>fachliche Qualifikation</strong>&#8221; und „<strong>IT-Kenntnisse</strong>&#8221; ruhig auch ihre „<strong>pers&#246;nlichen St&#228;rken</strong>&#8221; heraus! Manche Personaler fragen gerne auch nach Schw&#228;chen, auf diese Frage m&#252;ssen Sie im Interview gefa&#223;t sein. Hier aber sind Sie auf Ihrem Terrain, da m&#252;ssen Sie die Schw&#228;chen weglassen. Ihre St&#228;rken m&#252;ssen Sie aber darstellen!</p>
<p>Sehr gerne gesehen wird eine <strong>Einstufung nach Erfahrung</strong>. Dies ist besonders bei Berufsanf&#228;ngern wichtig, denen man ansonsten ja eher unterstellt, auf allen Gebieten noch „gr&#252;n&#8221; zu sein. Werden Sie <strong>konkret</strong>, nennen Sie die Jahre, die Sie sich mit einzelnen Themen besch&#228;ftigen!</p>
<p>Generell gilt: Je mehr Fragen Sie &#252;ber sich fundiert beantworten, desto besser!</p>
<h2>Projektliste</h2>
<p>Die Projektliste f&#252;hrt r&#252;ckw&#228;rts chronologisch Ihre <strong>Projekte</strong> auf. Stellen Sie dabei auch kurz dar, <strong>worum es</strong> in dem jeweiligen Projekt <strong>geht</strong>, damit sich der Leser eine <strong>Vorstellung</strong> vom Projekt bilden kann. Die <strong>technische Basis</strong> des Projektes darf ebenfalls nicht fehlen.<br />
Hilfreich sind <strong>Kennzahlen</strong> &#252;ber die <strong>Gr&#246;&#223;e</strong> des Projektes wie Dauer und Anzahl der Projektteilnehmer oder Kosten des Projektes.<br />
Der wichtigste Teil der Projektliste ist die <strong>Beschreibung Ihrer T&#228;tigkeiten</strong> im Rahmen des Projektes. Was waren Ihre Aufgaben und Zust&#228;ndigkeitsbereiche? Waren Sie im <strong>Pre-Sales</strong>, der <strong>Planung</strong> und <strong>Konzeption</strong> involviert, oder der <strong>Ausf&#252;hrung</strong> usw.<br />
Seien Sie knapp, aber auch so ausf&#252;hrlich, da&#223; sich der Leser ein gutes Bild vom Projekt und Ihrer Funktion darin machen kann! Er will Ihre Projekte mit seinen vergleichen k&#246;nnen und Sie m&#252;ssen ihn in die Lage dazu versetzen! Schreiben Sie f&#252;r einen potenziellen <a href="/2008/06/26/wie-bewerbe-ich-mich-richtig-teil1-wer-liest-meine-bewerbung/#Dritter"><strong>fachlichen Vorgesetzten</strong></a>, der die Details versteht. Nat&#252;rlich sollen Sie trotzdem verst&#228;ndlich bleiben, auch Laien werden Ihre Projektliste zumindest &#252;berfliegen.</p>
<h2>Zeugnisse</h2>
<p>Die Zeugnisse sollten Sie nur mitsenden, wenn sie <strong>ausdr&#252;cklich gefordert</strong> sind; Die typische Formulierung daf&#252;r lautet „<strong>vollst&#228;ndige Bewerbung</strong>&#8220;.<br />
Ordnen Sie auch die Zeugnisse r&#252;ckw&#228;rts chronologisch, das aktuelle zuerst. Legen Sie <strong>Kurszeugnisse</strong> und <strong>Zertifikate</strong> bei, aber beschr&#228;nken Sie sich auf die <strong>relevanten</strong>!<br />
Wenn Sie sich aus einer Anstellung heraus bewerben, sollten Sie ein halbwegs aktuelles <strong>Zwischenzeugnis</strong> vorlegen. F&#252;r die Ausstellung solcher Zwischenzeugnisse gibt es gute Gelegenheiten, z.B. wenn Ihr Vorgesetzter wechselt, oder Sie gerade ein gro&#223;es Projekt abgeschlossen wurde.<br />
Als Selbst&#228;ndiger haben Sie das Problem, keine Zeugnisse beibringen zu k&#246;nnen. K&#252;mmern Sie sich rechtzeitig (nach erfolgreichem Projektabschlu&#223;) um <strong>Kundenreferenzen</strong>! In kundenorientierten Positionen, also etwa in Vertrieb oder Projektmanagement sind solche Referenzen ebenfalls eine gute Idee. Lassen Sie sich solche Referenzen wie ein Zeugnis auf Firmenpapier mit Firmenstempel ausstellen.<br />
Generell m&#252;ssen Sie sich um das Thema Zeugnisse und Referenzen k&#252;mmern. Sie sollten m&#246;glichst rasch nach dem Ausscheiden aus einem Unternehmen ein gutes Zeugnis vorliegen haben. Abgesehen von dem entsprechenden Rechtsanspruch ist das Zeugnis ein wichtiges Bewerbungsinstrument. Lassen Sie sich nicht abwimmeln, wenn man Ihnen ein Zeugnis erst sp&#228;ter ausstellen will. Am Besten machen Sie einen konstruktiven Vorschlag. Der Vorteil eines Zwischenzeugnisses liegt auch darin, da&#223; es eine gute Vorlage f&#252;r ein Endzeugnis bildet. <strong>Bleiben Sie am Ball!</strong></p>
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		<item>
		<title>Wie bewerbe ich mich richtig? – Teil1: Wer liest meine Bewerbung</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/06/26/wie-bewerbe-ich-mich-richtig-teil1-wer-liest-meine-bewerbung/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 22:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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©berwis / Pixelio


Ein Freund hat mir diese Frage gestellt, weil ich auch eine Zeitlang als Recruiter gearbeitet habe.
Aus diesem Anla&#223; ver&#246;ffentliche ich hier eine kleine Serie von Artikeln zu diesem Thema.
Dies ist der erste Artikel dieser Serie.
Fangen wir mit der wichtigsten Frage an:
Wer liest meine Bewerbung?
Was passiert mit meiner Bewerbung? „Da stellen wir uns &#8216;mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px" border="0">
<tr>
<td><img src="/wp-content/uploads/2008/06/bewerbung.jpg" alt="Bewerbung" /></td>
</tr>
<tr>
<td>©berwis / <a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">Pixelio</a></td>
</tr>
</table>
<p>Ein Freund hat mir diese Frage gestellt, weil ich auch eine Zeitlang als Recruiter gearbeitet habe.<br />
Aus diesem Anla&#223; ver&#246;ffentliche ich hier eine kleine Serie von Artikeln zu diesem Thema.</p>
<p>Dies ist der erste Artikel dieser Serie.</p>
<p>Fangen wir mit der <strong>wichtigsten Frage</strong> an:</p>
<h3 id="Wer">Wer liest meine Bewerbung?</h3>
<p>Was passiert mit meiner Bewerbung? „Da stellen wir uns &#8216;mal ganz dumm!&#8221; (Zitat aus der <a href="http://www.imdb.com/title/tt0036818/" target="_blank">Feuerzangenbowle</a>).</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Ihre Bewerbung trifft bei dem Unternehmen ein, bei dem Sie sich beworben haben.</p>
<p>Wenn es sich um eine schriftliche Bewerbung bei einem Gro&#223;unternehmen handelt, wird sie in der Poststelle eintreffen. Anhand der Empf&#228;ngerinformation wird Ihre Bewerbung firmenintern zugestellt. <strong>Diese Informationen m&#252;ssen also schon als Erstes stimmen!</strong></p>
<h2 id="Erster">Erster Leser: Der fachliche Laie</h2>
<p>Empf&#228;nger ist dabei – wie bei elektronischen Bewerbungen – die Personalabteilung. Ein <strong>Sachbearbeiter</strong> liest sich dort Ihre Bewerbung durch und versucht, sie vorzuklassifizieren und zu filtern. Dies ist also Ihr erster Adressat. Normalerweise hat dieser wenig bis gar keine Ahnung von der Fachseite. In kleineren Unternehmen ist das oft der Sekret&#228;r.<br />
<strong>In wenigen Sekunden</strong> &#252;berfliegt er Ihre Bewerbung - in dieser Zeit mu&#223; er alle notwendigen Informationen finden. Er wird also kurz das Anschreiben lesen und sich dann mit dem <strong>Qualifkationsprofil</strong> befassen. Anhand gewisser Vorgaben, die man ihm gemacht hat, <strong>filtert</strong> er die Bewerbungen (Beispiel: Mindestens zwei von drei in der Anzeige genannten Qualifikationen m&#252;ssen Sie erf&#252;llen).<br />
Das impliziert, da&#223; diese in in Ihrer Bewerbung vorkommen m&#252;ssen, am Besten sowohl im Anschreiben als auch im Qualifikationsprofil. Und zwar so, da&#223; sie Ihrem ersten Adressaten gleich ins Auge springen - Synonyme kann er mangels  Fachwissens nicht &#252;bersetzen.<br />
Dies bedeutet auch, da&#223; Sie Ihre <strong>Bewerbung</strong> auf die Wunschposition <strong>zuschneiden</strong> m&#252;ssen. <strong>Verabschieden Sie sich von Standardbewerbungen!</strong> Ge&#252;bte Leser erkennen diese schnell!<br />
Der <strong>zweiten Adressat</strong> Ihrer Bewerbung ist sehr ge&#252;bt.</p>
<h2 id="Zweiter">Zweiter Leser: Der Personaler</h2>
<p>Dieser sitzt typischerweise in der <strong>Personalabteilung</strong> und besch&#228;ftigt sich mehr oder minder hauptberuflich mit Bewerbungen.<br />
Er erh&#228;lt die vorgefilterten Bewerbungen und nimmt sich <strong>einige Minuten Zeit</strong> f&#252;r jede. Er ist der Erste, der Ihre Bewerbung als Ganzes zumindest &#252;berfliegt und den Sie <strong>&#252;berzeugen</strong> m&#252;ssen.<br />
Konzentrieren Sie sich dabei auf die Teile Ihrer Bewerbung, auf die er sich konzentriert: <strong>Anschreiben</strong> und <strong>Lebenslauf</strong>. Da er n&#228;mlich den fachlichen Hintergrund nur begrenzt versteht, &#252;berfliegt er die Projektliste nur kurz.<br />
Die einschl&#228;gigen Buzzwords kennt er allerdings und pr&#252;ft, ob sie in der Bewerbung vorkommen, insbesondere auch im Qualifikationsprofil. Aufgrund seiner Erfahrung wird ihm ein Standard-Anschreiben auffallen, umgekehrt aber auch ein gut formuliertes (auf die einzelnen Teildokumente gehe ich im <a href="/2008/06/29/wie-bewerbe-ich-mich-richtig-teil2-woraus-besteht-meine-bewerbung/">n&#228;chsten Teil</a> detailliert ein).<br />
An Ihrem <strong>Lebenslauf</strong> interessieren ihn Ihre vorherigen <strong>Arbeitgeber</strong>, die dort ausgef&#252;llten <strong>Positionen</strong>, Ihre <strong>Kunden</strong> und Ihre Aufgabengebiete bzw. <strong>Verantwortungsbereiche</strong>. Idealerweise gehen alle diese Punkte aus Ihrem Lebenslauf hervor und sind mit der neuen Aufgabenstellung vergleichbar. Wenn die neue Position nicht nahtlos aus der alten ableitbar ist, m&#252;ssen Sie den Sprung im Anschreiben plausibel begr&#252;nden.<br />
Ist es Ihnen gelungen, den Personaler zu &#252;berzeugen, so geh&#246;rt Ihre Bewerbung zu den wenigen, die an den <strong>dritten Adressaten</strong> weitergeleitet werden.</p>
<h2 id="Dritter">Dritter Leser: Der Fachmann</h2>
<p>Typischerweise ist das Ihr zuk&#252;nftiger <strong>fachlicher Vorgesetzter</strong>. Als solcher setzt er ganz andere Akzente. Das Anschreiben liest er nur kurz, ebenso das Qualifikationsprofil.<br />
Die Qualifikationen kann er n&#228;mlich aus Ihrer <strong>Projektliste</strong> herauslesen, die ihn am Meisten interessiert. Dort sucht er Projekte, die mit Ihren Aufgaben vergleichbar sind. Als N&#228;chstes liest er Ihren <strong>Lebenslauf</strong>. Auch dort sucht er <strong>vergleichbare</strong> <strong>Positionen</strong>, <strong>Aufgabengebiete</strong> und <strong>Verantwortungsbereiche</strong>. Sein Augenmerk liegt auf der fachlichen Qualifikation.<br />
Er ist <strong>der Zweite</strong>, den Sie <strong>&#252;berzeugen</strong> m&#252;ssen und der, der Ihre Bewerbung am intensivsten pr&#252;ft, zu dem Sie aber erst vordringen k&#246;nnen, wenn die Bewerbung auch die beiden vorgeschalteten Pr&#252;finstanzen zufriedengestellt hat.</p>
<h2 id="Alle">Allen Lesern gerecht werden</h2>
<p>Da alle drei Adressatengruppen <strong>unterschiedliche Bed&#252;rfnisse und Schwerpunkte</strong> haben, mu&#223; die Bewerbung so abgefa&#223;t sein, da&#223; sie allen dreien gerecht wird.<br />
Wie beschrieben werden gewisse Dokumente von einem Adressaten bevorzugt gelesen und andere nur &#252;berflogen (wenn &#252;berhaupt). Das wiederum bedeutet, da&#223; die relevanten Informationen in allen Dokumenten enthalten sein m&#252;ssen. <strong>Scheuen Sie sich nicht vor Mehrfachnennungen!</strong> Im Gegenteil: Sie k&#246;nnen nicht erwarten, da&#223; jeder Leser alles liest, das wird eher die Ausnahme bleiben – zum Beispiel wenn es Ihnen gelungen ist, mit Ihrer Bewerbung zu &#252;berzeugen.<br />
Der <strong>Regelfall</strong> sind Leser, die relativ <strong>wenig Zeit</strong> f&#252;r die Lekt&#252;re haben und in dieser <strong>kurzen Zeit</strong> die <strong>Informationen finden</strong> m&#252;ssen, die sie brauchen. Auf dieser Basis wird die Entscheidung „Hopp oder Top&#8221; gef&#228;llt!<br />
Dies m&#252;ssen Sie ber&#252;cksichtigen und Ihre Dokumente entsprechend aufbauen.</p>
<p>Auf die einzelnen Dokumente gehe ich im Detail im <a href="/2008/06/29/wie-bewerbe-ich-mich-richtig-teil2-woraus-besteht-meine-bewerbung/">zweiten Teil</a> der Serie ein.</p>
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		<title>Studie: Journalisten schreiben voneinander ab</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/06/25/studie-journalisten-schreiben-voneinander-ab/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 10:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das Image von Journalisten ist mies.
Thomas Leif vom “netzwerk Recherche” wird von Thomas Kn&#252;wer als Negativ-Beispiel vorgef&#252;hrt.
Eine Studie belegt die Faulheit der Journalisten bei der Recherche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,OID4842226_VID4840844,00.html">Ern&#252;chternd - Das miese Image von Journalisten</a>&#8220;, so fa&#223;t der NDR in einem Video <em>(via Ronnie Grobs &#8220;<a href="http://medienlese.com/" target="_blank">Medienlese</a>&#8220;)</em> das mangelnde Prestige von Journalisten zusammen:</p>
<blockquote><p> “Journalisten haben einen schlechten Ruf: Zu dreist, zu unmoralisch, zu wenig Distanz und zuviel PR in der Berichterstattung.<br />
In Meinungsumfragen ist das Prestige von Presseleuten vergleichbar mit dem von Politikern und Gewerkschaftern: Am unteren Ende der Skala.”</p></blockquote>
<p>Ausgerechnet Thomas Leif vom &#8220;netzwerk Recherche&#8221; tritt darin als Wahrer hehrer journalistischer Anspr&#252;che auf, derselbe, der von Thomas Kn&#252;wer in seinem Beitrag &#8220;Thomas Leif, Duck and Circumstance&#8221; als <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1821" target="_blank">Musterbeispiel f&#252;r die Vermischung privater und beruflicher Interessen</a> vorgef&#252;hrt wird. Im Sinne obigen Zitats scheint Leif seinem Ruf gerecht zu werden.</p>
<p>Passend dazu ist eine Studie der Landesanstalt f&#252;r Medien in Nordrhein-Westfalen (LfM) erschienen.<br />
Demnach greifen Journalisten bei ihrer Recherche im Internet vor Allem auf andere journalistische Erzeugnisse zur&#252;ck, anstatt die Prim&#228;rquellen zu recherchieren. So lautet das Fazit der Studie (Ausschnitte aus der Zusammenfassung, s.u.):</p>
<blockquote>
<ul>
<li>&#8220;Eine &#220;berpr&#252;fungsrecherche findet kaum noch statt.</li>
<li>Journalisten beobachten die Nachrichten- und Themenlage vor allem mit der Hilfe von Agenturen und anderen Medien. Websites von Regierungen oder Institutionen sind nicht von Bedeutung.</li>
<li>Fast die H&#228;lfte aller Zusatzquellen wird mit Hilfe von Suchmaschinen recherchiert. Wer dort nicht oben erscheint, hat kaum Chancen, von Journalisten in ihrem Rechercheprozess wahrgenommen zu werden.</li>
<li>Der Computer verst&#228;rkt den Hang zur Selbstreferentialit&#228;t.</li>
<li>Webangebote redaktioneller Medien haben neben den Suchmaschinen Google und Yahoo sowie der Online-Enzyklop&#228;die Wikipedia die gr&#246;&#223;te Bedeutung f&#252;r Journalisten bei der Online-Nutzung.</li>
<li>Die meisten Journalisten recherchierten befriedigend, aber nicht gut.</li>
<li>Nachrichtensuchmaschinen werden von vielen Journalisten genutzt.</li>
<li>Nachrichtensuchmaschinen greifen auf wenige Quellen zur&#252;ck – und diese sind auch noch die bekannten und reichweitenstarken Angebote</li>
<li>Auch interessengeleitete Kommunikatoren mischen sich unter die Quellen von Nachrichtensuchmaschinen</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Die Studie (ISBN 978-3-89158-480-4) ist in der Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt f&#252;r Medien Nordrhein-Westfalen erschienen und kann f&#252;r 23 Euro bestellt werden. <a href="http://www.lfm-nrw.de/downloads/veranstaltungen/zus-jourrech.pdf" target="_blank">Abstract, Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen der Studie</a> k&#246;nnen als PDF (119 KB) heruntergeladen werden (via <a href="http://www.golem.de/0806/60576.html" target="_blank">golem.de</a>).</p>
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		<item>
		<title>Master vs. Bachelor — Einstiegsgeh&#228;lter je nach Studienabschlu&#223;</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/05/29/master-vs-bachelor-gehaelter-nach-studienabschluss/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 20:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>

		<category><![CDATA[Studien/Statistiken]]></category>

		<category><![CDATA[Abschluß]]></category>

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		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>

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		<category><![CDATA[Einstiegsgehalt]]></category>

		<category><![CDATA[Fachhochschule]]></category>

		<category><![CDATA[FH]]></category>

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		<category><![CDATA[Gehaltsangaben]]></category>

		<category><![CDATA[Gehaltsvergleich]]></category>

		<category><![CDATA[Gehälter]]></category>

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		<category><![CDATA[kienbaum]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleicher Verdienst mit Master und Diplom: Nach der Umstellung auf internationale Hochschulabschl&#252;sse bleibt das Einstiegsgehalt deutscher Absolventen konstant.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bruttojahresgeh&#228;lter f&#252;r Absolventen in Euro</p>
<h2>Uni/TH/Master</h2>
<table border="0">
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><strong>Unteres<br />
Quartil</strong></td>
<td><strong>Median</strong></td>
<td><strong>Oberes<br />
Quartil</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ingenieure</strong></td>
<td>39.000</td>
<td>43.000</td>
<td>46.000</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Informatiker</strong></td>
<td>38.000</td>
<td>41.000</td>
<td>44.000</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wirtschafts-<br />
wissenschaftler</strong></td>
<td>37.000</td>
<td>41.000</td>
<td>45.000</td>
</tr>
</table>
<h2>FH/Bachelor</h2>
<table border="0">
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td><strong>Unteres<br />
Quartil</strong></td>
<td><strong>Median</strong></td>
<td><strong>Oberes<br />
Quartil</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ingenieure</strong></td>
<td>36.000</td>
<td>40.000</td>
<td>42.000</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Informatiker</strong></td>
<td>35.000</td>
<td>39.000</td>
<td>40.000</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wirtschafts-<br />
wissenschaftler</strong></td>
<td>34.000</td>
<td>38.000</td>
<td>41.000</td>
</tr>
</table>
<h2>Gleicher Verdienst mit Master und Diplom</h2>
<p>Nach der Umstellung auf internationale Hochschulabschl&#252;sse bleibe das Einstiegsgehalt deutscher Absolventen konstant.<br />
Obwohl der Master beinahe branchen&#252;bergreifend bevorzugt werde, steige die Nachfrage nach Bachelors im produzierenden Gewerbe, im Handel und in der Baubranche.</p>
<p align="right"><small>Quelle: Kienbaum Consultants International, in &#8220;junge karriere&#8221; 07/2008.</small></p>
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		<item>
		<title>15 Jahre World Wide Web</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/30/15-jahre-world-wide-web/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 16:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<category><![CDATA[15 Jahre]]></category>

		<category><![CDATA[1992]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute vor 15 Jahren wurde die libwww, d.h. die erste Web-API, die auch Basis eines Webservers war, freigegeben. Tim Berners-Lee hatte sie zusammen mit Robert Cailliau am CERN entwickelt. Zuvor hatte Berners-Lee das  Grundkonzept f&#252;r das WWW entwickelt, aber es gab noch keine frei erh&#228;ltlichen Server. Ein erster Client stand damals gerade zwei Monate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 15 Jahren wurde die libwww, d.h. die erste Web-API, die auch Basis eines Webservers war, freigegeben. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berners-Lee" target="_blank">Tim Berners-Lee</a> hatte sie zusammen mit Robert Cailliau am CERN entwickelt. Zuvor hatte Berners-Lee das  Grundkonzept f&#252;r das WWW entwickelt, aber es gab noch keine frei erh&#228;ltlichen Server. Ein erster Client stand damals gerade zwei Monate in Form von NCSA Mosaic zur Verf&#252;gung.</p>
<table style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px" border="0">
<tr>
<td><img src="/wp-content/uploads/2008/04/ip_ani.gif" alt="Logo IP e.V." /></td>
</tr>
<tr>
<td>Logo des <a href="http://www.saar.de/" target="_blank">IP e.V.</a></td>
</tr>
</table>
<p>Diese ganze Entwicklung kenne ich aus eigener Erfahrung. 8 Monate zuvor, im August 1992, hatten wir den <a href="http://www.saar.de/" target="_blank">Internet Privat e.V.</a> in Saarbr&#252;cken gegr&#252;ndet. Dieser Regionalverein war zusammen mit anderen in einem Dachverband, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Individual_Network" target="_blank">Individual Network e. V.,</a> zusammengeschlossen. Dieser Dachverband trat als Einkaufsgenossenschaft an die gro&#223;en Service-Provider heran und erm&#246;glichte so Privatpersonen einen Internetzugang. Das etwas gab es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Deutschland.</p>
<table style="float: left; margin-right: 10px; margin-bottom: 10px" border="0">
<tr>
<td><img src="/wp-content/uploads/2008/04/logo.jpg" alt="Logo muc.de e.V." /></td>
</tr>
<tr>
<td>Logo des <a href="http://www.muc.de/" target="_blank">muc.de e.V.</a></td>
</tr>
</table>
<p>Parallel dazu betrieben die Regionalvereine die jeweiligen Zugangspunkte. Inzwischen gibt es das Individual Network schon lange nicht mehr, aber die Regionalvereine existieren immer noch. So bin auch ich heute noch Mitglied im M&#252;nchener <a href="http://www.muc.de/" target="_blank">muc.de e.V.</a></p>
<p>Bei der Vereinsgr&#252;ndung war das WWW noch gar nicht abzusehen. Im Kommen war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gopher" target="_blank">gopher</a>, eine Art Vorl&#228;ufer von HTTP, aber rein textbasiert. Der wichtigste Dienst war E-Mail, vom Volumen her aber stark &#252;bertroffen von den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet" target="_blank">Usenet-Newsgroups</a>. Beide Dienste hatten wir zwar zuvor schon mehrere Jahre asynchron per UUCP &#252;bertragen (mein &#228;ltestes Posting, das ich nach einiger Suche finden konnte, stammt vom 14. November 1990), mit steigender Bandbreite und stark verbesserter Modemtechnik gewannen die synchronen Methoden stark an Reiz.</p>
<p><small>Via <a href="http://www.golem.de/0804/59376.html" target="_blank">golem.de</a>.</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bitkom: Mangel an IT-Fachkr&#228;ften dramatisch</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/25/bitkom-mangel-an-it-fachkraeften-dramatisch/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 05:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>

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		<category><![CDATA[Weltmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Bitkom fehlen aktuell 43.000 IT-Fachkr&#228;fte. Dieser Mangel an hochqualifizierten Experten bremse insbesondere das Wachstum der kleinen und mittelst&#228;ndischen Firmen - und zwar sowohl bei den Softwareh&#228;usern als auch bei deren Kunden. Gesucht w&#252;rden insbesondere Softwareentwickler, IT-Berater und IT-Projektmanager.
Und der Markt wachse noch, daher versch&#228;rfe sich die Personalkrise dramatisch. Der Softwaremarkt werde 2008 voraussichtlich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Bitkom fehlen aktuell 43.000 IT-Fachkr&#228;fte. Dieser Mangel an hochqualifizierten Experten bremse insbesondere das Wachstum der kleinen und mittelst&#228;ndischen Firmen - und zwar sowohl bei den Softwareh&#228;usern als auch bei deren Kunden. Gesucht w&#252;rden insbesondere Softwareentwickler, IT-Berater und IT-Projektmanager.</p>
<p>Und der Markt wachse noch, daher versch&#228;rfe sich die Personalkrise dramatisch. Der Softwaremarkt werde 2008 voraussichtlich um gut 5 Prozent auf rund 15 Milliarden Euro wachsen; ebenso 2009. Die die IT-Dienstleistungen w&#252;chsen sogar schneller, sie h&#228;tten 2007 um ann&#228;hernd 8 Prozent auf &#252;ber 30 Milliarden Euro zugelegt.<br />
Der Markt f&#252;r Serviceorientierte Architekturen (SOA) steige von 250 Millionen Euro im Jahr 2006 auf fast 2 Milliarden Euro im Jahr 2010. Im gleichen Zeitraum lege der Weltmarkt von 9 auf 38 Milliarden Euro zu.</p>
<p><small>Via <a href="http://www.golem.de/0804/59263.html" target="_blank">golem.de</a>.</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gracenote: Angewandtes AAL-Prinzip ist 260 Mio. US-$ wert</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/24/gracenote-angewandtes-aal-prinzip-ist-260-mio-us-wert/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 21:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[




©Torsten Weiler / Pixelio


Sony will Gracenote f&#252;r 260 Millionen US-Dollar kaufen.
Gracenote ist meines Wissens der erste wirklich erfolgreiche Unternehmen, dem es gelang, das AAL-Prinzip in bare M&#252;nze zu verwandeln. Man k&#246;nnte auch sagen, das erste richtige Web-2.0-Unternehmen.
Gracenote hatte vor Jahren die urspr&#252;nglich Open-Source CDDB &#252;bernommen. Das Einzigartige an der Datenbank war, da&#223; eine in einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px" border="0">
<tr>
<td><img src="https://ssl-11771.1blu.de/wp-content/uploads/2008/04/aal-prinzip.jpg" alt="AAL-Prinzip" /></td>
</tr>
<tr>
<td>©Torsten Weiler / <a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">Pixelio</a></td>
</tr>
</table>
<p>Sony will Gracenote f&#252;r 260 Millionen US-Dollar kaufen.</p>
<p>Gracenote ist meines Wissens der erste wirklich erfolgreiche Unternehmen, dem es gelang, das <a href="/tag/aal-prinzip/">AAL-Prinzip</a> in bare M&#252;nze zu verwandeln. Man k&#246;nnte auch sagen, das erste richtige Web-2.0-Unternehmen.</p>
<p>Gracenote hatte vor Jahren die urspr&#252;nglich Open-Source CDDB &#252;bernommen. Das Einzigartige an der Datenbank war, da&#223; eine in einen passenden Player eingelegte CD automatisch in der Datenbank nachgeschlagen wurde. War sie bereits enthalten, wurden Titel und Track angezeigt. Wenn nicht, so konnte man die Platteninformationen eingeben.</p>
<p>Auch ich habe meine ganze recht umfangreiche CD-Sammlung von mehreren Hundert CDs schon vor &#252;ber zehn Jahren St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck in diese Datenbank eingegeben. Weil ich &#252;berwiegend Jazz und Klassik h&#246;re, war n&#228;mlich das Gros meiner Platten gerade nicht in der Datenbank enthalten. Motivation war damals f&#252;r mich, da&#223; eben gerade auch Andere etwas von meiner Anstrengung haben.</p>
<p>Schon 2001 hatte Gracenote die von Dritten eingegebenen Daten zu Geld gemacht — jedes kommerzielle Produkt, das deren Datenbank nutzt, mu&#223; Lizenzgeb&#252;hren zahlen. Als Abspaltung entstand damals die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freedb" target="_blank">freedb, bei der sowohl Daten als auch Zugriff frei sind. </a></p>
<p>Tips, wie ich die von mir eingegebenen Daten aus der CDDB in die freedb retten kann, sind sehr willkommen!</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://www.golem.de/0804/59219.html" target="_blank">golem.de</a> und <a href="http://www.heise.de/newsticker/Sony-America-will-Musikdatenbank-Gracenote-uebernehmen--/meldung/106907" target="_blank">heise.de</a>.</small></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die E-Mail-Nutzung h&#228;ngt stark vom Bildungsniveau ab</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/21/die-e-mail-nutzung-haengt-stark-vom-bildungsniveau-ab/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 14:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nach einer Umfrage des BITKOM-Verbandes (Forsa befragte dazu 1000 repr&#228;sentativ ausgew&#228;hlte Personen ab 14 Jahren in Privathaushalten) h&#228;ngt die private E-Mail-Nutzung stark vom Bildungsgrad ab.

„Die digitale Kluft ist in Deutschland weiterhin erschreckend gro&#223;“, kommentierte BITKOM-Pr&#228;sident Prof. August-Wilhelm Scheer die Zahlen. Bildungsferne Schichten verf&#252;gten seltener &#252;ber einen Internet-Anschlu&#223;. Laut BITKOM wollen die Ger&#228;tehersteller entsprechend reagieren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Umfrage des BITKOM-Verbandes (Forsa befragte dazu 1000 repr&#228;sentativ ausgew&#228;hlte Personen ab 14 Jahren in Privathaushalten) h&#228;ngt die private E-Mail-Nutzung stark vom Bildungsgrad ab.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2008/04/webmonitor_april08.jpg" alt="Statistik Webmonitor 04/08" /></p>
<p>„Die digitale Kluft ist in Deutschland weiterhin erschreckend gro&#223;“, kommentierte BITKOM-Pr&#228;sident Prof. August-Wilhelm Scheer die Zahlen. Bildungsferne Schichten verf&#252;gten seltener &#252;ber einen Internet-Anschlu&#223;. Laut BITKOM wollen die Ger&#228;tehersteller entsprechend reagieren und auch in Deutschland vermehrt einfach ausgestattete und sehr preiswerte Ger&#228;te anbieten.</p>
<p>Scheer kritisierte die IT-Ausstattung deutscher Schulen, sie sei „so schlecht wie in kaum einem anderen europ&#228;ischen Land“. Er fordert, Informatik als Pflichtfach an den Schulen einzuf&#252;hren, schlie&#223;lich handle es sich um eine Kulturtechnik „wie Lesen und Schreiben“.</p>
<p><small>Via <a href="http://www.golem.de/0804/59138.html" target="_blank">golem.de</a>.</small></p>
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		<title>Mehr als die H&#228;lfte der EU-B&#252;rger nutzt regelm&#228;&#223;ig das Internet</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 13:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das Internet ist in Europa angekommen, lautet die Zwischenbilanz der &#8220;i2010&#8220;-Initiative der Europ&#228;ischen Kommission: 51% der insgesamt 500 Millionen EU-B&#252;rger nutzen regelm&#228;&#223;ig das Internet. Im vergangenen Jahr sind 40 Millionen Nutzer dazugekommen.
&#220;ber die einzelnen L&#228;nder verteilt sich der Nutzungsgrad wie folgt:

Das Internet ist heute Teil des Alltags geworden. Fast 80% Haushalte mit Internet-Anschlu&#223; haben bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet ist in Europa angekommen, lautet die Zwischenbilanz der &#8220;<span class="linkabstract">i2010</span>&#8220;-Initiative der Europ&#228;ischen Kommission: 51% der insgesamt 500 Millionen EU-B&#252;rger nutzen regelm&#228;&#223;ig das Internet. Im vergangenen Jahr sind 40 Millionen Nutzer dazugekommen.</p>
<p>&#220;ber die einzelnen L&#228;nder verteilt sich der Nutzungsgrad wie folgt:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2008/04/reg_inet_users2007.gif" alt="Internet-Nutzung nach L&#228;ndern" /></p>
<p>Das Internet ist heute Teil des Alltags geworden. Fast 80% Haushalte mit Internet-Anschlu&#223; haben bereits von einem Einwahlanschlu&#223; auf Breitbandanschlu&#223; umgestellt:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2008/04/wachstum_2005-2007.gif" alt="wachstum_2005-2007.gif" /></p>
<p>W&#228;hrend 2001 nur wenige Schulen einen Internetanschlu&#223; hatten, sind es nun &#252;ber 96%, davon 2/3 sogar mit Breitband-Anbindung.</p>
<p>Auch insgesamt setzen sich Breitbandverbindungen  immer mehr durch:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2008/04/eu_broadband.gif" alt="Breitband-Anschl&#252;sse nach L&#228;ndern" /></p>
<p>Auch Unternehmen nutzen das Internet intensiver:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2008/04/ict_enterprises2005-2007.gif" alt="Internetnutzung durch Unternehmen" /></p>
<p>Die online-Verf&#252;gbarkeit von E-Government-Dienstleistungen hat stark zugenommen. In &#214;sterreich wurde sogar die 100%-Marke erreicht:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2008/04/online_all_services.gif" alt="Verf&#252;gbarkeit von E-Government-Dienstleistungen" /><br />
<small>Quelle: &#8220;<a href="http://ec.europa.eu/information_society/eeurope/i2010/docs/benchmarking/egov_benchmark_2007.pdf" target="_blank">The User Challenge: Benchmarking the supply of online public services</a>&#8220;, European Commission 2007</small></p>
<p>Generell wird die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnik betont. Darauf &#8220;entfallen in der EU 26 % der Forschungsaufwendungen, 20 % der privaten Investitionen und fast 50 % des gesamten Produktivit&#228;tszuwachses.&#8221;</p>
<p>Den eigentlichen gibt es <a href="http://ec.europa.eu/information_society/eeurope/i2010/docs/annual_report/2008/com_2008_199_de.pdf" target="_blank">Zwischenbericht</a> gibt es hier zum Download (deutsch, PDF, 0,2 MB), und dort gibt es noch <a href="http://ec.europa.eu/information_society/eeurope/i2010/mid_term_review_2008/index_en.htm" target="_blank">weiterf&#252;hrende Berichte und Teilergebnisse</a> (englisch).</p>
<p><small>Via <a href="http://www.golem.de/0804/59130.html" target="_blank">golem.de</a>.</small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dissertation: Rechtsfragen offener Netze</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/17/dissertation-rechtsfragen-offener-netze/</link>
		<comments>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/17/dissertation-rechtsfragen-offener-netze/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 06:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In seiner Dissertation untersucht Reto Mantz die rechtlichen Rahmenbedingungen f&#252;r offene Funknetze, in denen der Einzelne nicht nur als Nutzer, sondern auch als Diensteanbieter auftritt — mit entsprechenden Verpflichtungen und Haftungsanspr&#252;chen, deren sich die Teilnehmer solcher Netze nur sehr selten bewu&#223;t sind.
In letzter Zeit sind z.B. einige Gerichtsurteile ergangen, die sich mit dem Begriff der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Dissertation untersucht <a href="http://www.retosphere.de/offenenetze/2008/04/16/rechtsfragen-offener-netze-veroffentlicht/" target="_blank">Reto Mantz</a> die rechtlichen Rahmenbedingungen f&#252;r offene Funknetze, in denen der Einzelne nicht nur als Nutzer, sondern auch als Diensteanbieter auftritt — mit entsprechenden Verpflichtungen und Haftungsanspr&#252;chen, deren sich die Teilnehmer solcher Netze nur sehr selten bewu&#223;t sind.<br />
In letzter Zeit sind z.B. einige Gerichtsurteile ergangen, die sich mit dem Begriff der &#8220;St&#246;rerhaftung&#8221; befassen. Auch dieses Thema taucht in Mantz&#8217; Arbeit auf.</p>
<p>Die Doktorarbeit wurde bei Prof. Dr. Dreier vom Institut f&#252;r Informationsrecht am Zentrum f&#252;r angewandte Rechtswissenschaften der Universit&#228;t Karlsruhe erstellt. Sie tr&#228;gt den Titel &#8220;Rechtsfragen offener Netze: Rechtliche Gestaltung und Haftung des Access Providers in zugangsoffenen (Funk-)Netzen&#8221; und kann entweder als <a href="http://uvka.ubka.uni-karlsruhe.de/shop/isbn/978-3-86644-222-1" target="_blank">Buch</a> (€ 39,90) gekauft oder <a href="http://digbib.ubka.uni-karlsruhe.de/volltexte/documents/227614" target="_blank">kostenlos heruntergeladen</a> (14 MB PDF, 420 Seiten) werden.</p>
<p>Die Arbeit steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">CC-BY-NC-ND</a> Creative-Commons-Lizenz.</p>
<p>Via <a href="http://www.golem.de/0804/59050.html" target="_blank">golem.de</a>.</p>
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		<title>Buch “Urheberrecht im Alltag” erschienen</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/13/buch-%e2%80%9curheberrecht-im-alltag%e2%80%9d-erschienen/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 18:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[2005 startete das Portal iRights.info zum Thema &#8220;Urheberrecht in der digitalen Welt&#8221;. 2006 wurde es mit dem Grimme Online Award im Bereich Information ausgezeichnet.
Die wichtigsten Texte dieser Website sind nun in aktualisierter &#252;berarbeiteter Form als 385 Seiten umfassendes Buch erschienen:
Urheberrecht im Alltag. Kopieren, bearbeiten, selber machen 
herausgegeben von Valie Djodjevic, Robert A. Gehring, Volker Grassmuck, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2005 startete das Portal <a href="http://irights.info/" target="_blank">iRights.info</a> zum Thema &#8220;Urheberrecht in der digitalen Welt&#8221;. 2006 wurde es mit dem <a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=164" target="_blank">Grimme Online Award im Bereich Information</a> ausgezeichnet.</p>
<p>Die wichtigsten Texte dieser Website sind nun in aktualisierter &#252;berarbeiteter Form als 385 Seiten umfassendes Buch erschienen:</p>
<blockquote><p><strong>Urheberrecht im Alltag. Kopieren, bearbeiten, selber machen </strong><br />
herausgegeben von Valie Djodjevic, Robert A. Gehring, Volker Grassmuck, Till Kreutzer und Matthias Spielkamp, Bonn 2008, 385 Seiten, Bereitstellungspauschale: 2 Euro</p>
<p>Das Buch kann &#252;ber die <a href="http://www.bpb.de/publikationen/OJVZDZ,0,Urheberrecht_im_Alltag.html" target="_blank">Website der Bundeszentrale f&#252;r Politische Bildung</a> bestellt werden.</p></blockquote>
<p>Alle Texte seien auf den neuesten Stand gebracht worden, so dass auch die Gesetzes&#228;nderungen durch die Urheberrechtsnovelle vom 1. Januar 2008 ber&#252;cksichtigt sind. Es sei gelungen, die nichtlineare Struktur der Website in eine Form zu bringen, die die Nutzung des Buchs so einfach und &#252;bersichtlich wie m&#246;glich mache. Auch die Links, die in der Website auf andere Text verweisen, seien so umgesetzt worden, dass sie jetzt entweder auf bestimmte Buchtexte hinwiesen, oder auf Quellen in Webangeboten, Zeitschriften und B&#252;chern. Die Literaturliste und das ausf&#252;hrliche Register machten das Buch zu einem einfach und zugleich zuverl&#228;ssig nutzbaren Nachschlagewerk.<br />
Der Preis von 2 Euro wird von der Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung, die das Buch in Auftrag gegeben hat, subventioniert.</p>
<p>Die Inhalte der Website <a href="http://irights.info/" target="_blank">iRights.info</a> wurden &#252;brigens unter einer Creative-Commons-Lizenz (&#8221;by-nd&#8221; = Namensnennung, keine Bearbeitung) ver&#246;ffentlicht, vermutlich gilt das auch f&#252;r das daraus entstandene Buch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Versal-&#223; in Unicode 5.1</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/10/versal-eszett-in-unicode-51/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 15:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ein neuer alter Buchstabe ist nun auch seit 04.04.2008 genormt. Das Versal-Eszett, das seit einigen Jahren wieder in der Diskussion von Schriftgestaltern ist, sp&#228;testens seit dem Erscheinen der Zeitschrift SIGNA Nr. 9, 2006. Diese Zeitschrift belegt, da&#223; es sich dabei nicht um eine neumodische Spinnerei geht, sondern das sich das Antiqua-&#223; bis auf 1667 zur&#252;ckf&#252;hren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/2008/04/versal-eszett.png" alt="Versal-&#223;" style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px" />Ein neuer alter Buchstabe ist nun auch seit 04.04.2008 genormt. Das Versal-Eszett, das seit einigen Jahren wieder in der Diskussion von Schriftgestaltern ist, sp&#228;testens seit dem Erscheinen der Zeitschrift <a href="http://www.signographie.de/cms/signa_9.htm" target="_blank">SIGNA Nr. 9, 2006</a>. Diese Zeitschrift belegt, da&#223; es sich dabei nicht um eine neumodische Spinnerei geht, sondern das sich das Antiqua-&#223; bis auf 1667 zur&#252;ckf&#252;hren l&#228;&#223;t und die fr&#252;heste Versal-Eszett-Type auf 1879. Nun wurde das Unicode-Zeichen U+1E9E als &#8220;latin capital letter sharp s&#8221; im zweiten Anlauf mit Unterst&#252;tzung des DIN genormt; der erste Anlauf des SIGNA-Herausgebers war fehlgeschlagen.</p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Versal-Eszett" target="_blank">Wikipedia-Eintrag dazu</a> f&#252;hrt auch Quellen f&#252;r Tastaturtreiber und Schriften auf. Interessant finde ich auch den dort verlinkten Beitrag im <a href="http://www.typeforum.de/news_158.htm" target="_blank">Type-Forum</a>, der einen Versuch des DDR-Duden-Verlags schildert, im Jahr 1965 ein solches Versal-Eszett einzuf&#252;hren.</p>
<p><u>Update 25.06.2008:</u><br />
Am 23.06.2008 wurde das Versal-Eszett auch in der Norm ISO/IEC 10646 genormt.<br />
<small>Via <a href="http://www.golem.de/0806/60622.html" target="_blank">golem.de</a>.</small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Projektmanagement: Ver&#228;nderungsprozesse — Change Management</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/10/projektmanagement-veraenderungsprozesse-change-management/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 07:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Als Projektmanger habe ich immer mit Ver&#228;nderungsprozessen zu tun. Zu diesem Thema gibt es eine wirklich gute Website. Der Autor, Wilfried Berner von &#8220;Die Umsetzungsberatung&#8220;, schreibt dar&#252;ber:
 Die Idee dieser Website ist, Ihnen die umfassendsten, verst&#228;ndlichsten und n&#252;tzlichsten Informationen zu den Themen Change Management, Post-Merger-Integration und Kulturver&#228;nderung anzubieten, die Sie im deutschsprachigen Teil des weltweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://ssl-11771.1blu.de/wp-content/uploads/2008/04/change-button.gif" alt="change-button.gif" style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px" />Als Projektmanger habe ich immer mit Ver&#228;nderungsprozessen zu tun. Zu diesem Thema gibt es eine wirklich gute Website. Der Autor, Wilfried Berner von &#8220;<a href="http://www.umsetzungsberatung.de/" target="_blank">Die Umsetzungsberatung</a>&#8220;, schreibt dar&#252;ber:</p>
<blockquote><p> Die Idee dieser Website ist, Ihnen die umfassendsten, verst&#228;ndlichsten und n&#252;tzlichsten Informationen zu den Themen Change Management, Post-Merger-Integration und Kulturver&#228;nderung anzubieten, die Sie im deutschsprachigen Teil des weltweiten Netzes finden k&#246;nnen.</p></blockquote>
<p>Das klingt nun geradezu verd&#228;chtig marktschreierisch. Es ist ihm aber wirklich gelungen. Er liefert sehr fundierte Informationen und pr&#228;sentiert sie anschaulich. Besonders gef&#228;llt mir die rechte Randspalte, in der die wichtigsten Begriffe nochmals hervorgehoben werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>China: 3½ Jahre Haft f&#252;r B&#252;rgerrechtler Hu Jia</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/05/china-dreieinhalb-jahre-haft-fuer-buergerrechtler-hu-jia/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 17:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der B&#252;rgerrechtler Hu Jia, aus dessen offenen Brief “The Real China and the Olympics” ich neulich Ausz&#252;ge ver&#246;ffentlicht habe, weil er seit Ende Dezember 2007 in Haft ist, wurde am Donnerstag zu 3½ Jahren Haft verurteilt.
Diesen Brief und &#228;hnliche Aktivit&#228;ten wertet das Erste Mittlere Volksgericht in Peking als des “Aufruf zur Untergrabung der Staatsgewalt”.
Jia war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der B&#252;rgerrechtler Hu Jia, aus dessen <a href="/2008/03/04/offener-brief-von-hu-jia-the-real-china-and-the-olympics/" title="Offener Brief von Hu Jia: “The Real China and the Olympics”">offenen Brief “The Real China and the Olympics”</a> ich neulich Ausz&#252;ge ver&#246;ffentlicht habe, weil er seit Ende Dezember 2007 in Haft ist, wurde am Donnerstag zu 3½ Jahren Haft verurteilt.</p>
<p>Diesen Brief und &#228;hnliche Aktivit&#228;ten wertet das Erste Mittlere Volksgericht in Peking als des “Aufruf zur Untergrabung der Staatsgewalt”.</p>
<p>Jia war Ende Dezember festgenommen worden und hatte zuvor zwei Jahre unter Hausarrest gestanden, weil er sich f&#252;r Menschenrechte, Umweltschutz und HIV-Infizierte engagiert hatte. Seine Verhaftung war weltweit von Politikern und Menschenrechtsgruppen kritisiert worden.</p>
<p>Zuvor hatte sich sich Hu Jia bei einer Anh&#246;rung des Europaparlaments &#252;ber die Menschenrechtslage in China, &#252;ber das Internet auch kritisch &#252;ber die Olympischen Spiele in Peking ge&#228;u&#223;ert.</p>
<p>Daher forderte dann auch bei seiner Verhaftung der deutsche Pr&#228;sident des Europaparlaments, Hans-Gert P&#246;ttering (CDU), seine sofortige Freilassung.</p>
<p>Der Verdacht liegt nahe, da&#223; au&#223;er Ha Jiu auch andere Dissidenten vor den Olympischen Spielen eingesch&#252;chtert werden sollen. Gerade hatte Amnesty International die Menschenrechtssituation in China <a href="/2008/04/02/amnesty-international-menschenrechtslage-in-china-beschaemend/">als “besch&#228;mend” kritisiert</a>.  Ihr vor den Olympischen Spielen gegebenes Versprechen, die Menschenrechte zu verbessern, habe die Regierung in Peking nicht eingehalten.<br />
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will sich aus der Diskussion heraushalten, mahnt aber eine Aufhebung aller Blockaden im Internet in China an. Die rund 30.000 Journalisten sollen so frei wie gewohnt arbeiten k&#246;nnten. Schlie&#223;lich geht es um ein Milliardengesch&#228;ft.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Web-to-Print-Patent zur&#252;ckgezogen</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/03/web-to-print-patent-zurueckgezogen/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 18:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das  Verfahrenspatent auf eine computerisierte Druckvorstufe (&#8221;Computerized Pre-Press&#8221;) mit der Nummer EP1040428 wurde vom Europ&#228;ischen Patentamt (EPO) widerrufen. Das Urteil sei bindend, aber noch nicht rechtskr&#228;ftig, teilt der Branchendienst Beyond Print mit, die Urteilsbegr&#252;ndung liege noch nicht vor.
Es geht in dem Patent um die Herstellung einer Druckvorlage mit Hilfe von Servern im Web oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das  Verfahrenspatent auf eine computerisierte Druckvorstufe (&#8221;Computerized Pre-Press&#8221;) mit der Nummer <a href="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=EP1040428&amp;F=0" target="_blank">EP1040428</a> wurde vom Europ&#228;ischen Patentamt (EPO) widerrufen. Das Urteil sei bindend, aber noch nicht rechtskr&#228;ftig, <a href="http://www.beyond-print.de/site/content/de/channel_news/" target="_blank">teilt der Branchendienst Beyond Print mit</a>, die Urteilsbegr&#252;ndung liege noch nicht vor.</p>
<p>Es geht in dem Patent um die Herstellung einer Druckvorlage mit Hilfe von Servern im Web oder im LAN sowie das Web-to-Print-Verfahren. In November 2004 war f&#252;r dieses Patent der US-Firma VistaPrint Technologies der Rechtschutz erteilt worden. Dagegen hatten drei deutsche Firmen Einspruch eingelegt: Socoto, TechConsult und die Peter Schmidt Group. Sie halten die patentierten Verfahren nicht nur f&#252;r essentiell, sondern gehen auch davon aus, da&#223; es sich um zum Patentierungszeitpunkt branchen&#252;bliche Methoden handelt - also nicht mal &#8220;Prior Art&#8221;, sondern g&#228;ngige Verfahrensweisen.</p>
<p>Daher gr&#252;ndeten sie eine <a href="http://www.ig-web-to-print.de/" target="_blank">Interessensgemeinschaft</a> zur F&#246;rderung des freien Wettbewerbs, die das Einspruchverfahren unterst&#252;tzt hat.<br />
Nun k&#246;nnen weitere damit zusammenh&#228;ngende Patente angegangen werden. Eines davon ist das sogenannte Petzold-Patent ab, das ein &#228;hnliches Verfahren sch&#252;tzt. Als zus&#228;tzliches Merkmal werde hier die &#220;bertragung einer Parameter-Datei von dem Anwender-Rechner auf den Server der digitalen Druckvorstufe beansprucht.</p>
<p style="text-decoration: underline">Kommentar:</p>
<p>Aus meiner <a href="/projekte/">Erfahrung mit Drucktechnik und Web-to-Print</a> ist die Sachlage recht eindeutig, der Vorwurf der Nicht-Patentierbarkeit als g&#228;ngige Methode ist absolut gerechtfertigt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>amnesty international: Menschenrechtslage in China besch&#228;mend</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/02/amnesty-international-menschenrechtslage-in-china-beschaemend/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 21:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Vier Monate vor Beginn der Olympischen Spiele hat Amnesty International (ai) die Menschenrechtssituation in China als &#8220;besch&#228;mend&#8221; kritisiert. Ihr Versprechen, die Menschenrechte zu verbessern, habe die chinesische Regierung nicht eingehalten. &#8220;Die Lage hat sich eher verschlechtert als verbessert&#8221;, sagte ai-Generalsekret&#228;rin Barbara Lochbihler am gestrigen Dienstag in Berlin. &#8220;Zur Zeit werden verst&#228;rkt Menschenrechtsaktivisten in und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Vier Monate vor Beginn der Olympischen Spiele hat Amnesty International (<a href="http://www.amnesty.org/" target="_blank">ai</a>) die Menschenrechtssituation in China als &#8220;besch&#228;mend&#8221; kritisiert. Ihr Versprechen, die Menschenrechte zu verbessern, habe die chinesische Regierung nicht eingehalten. &#8220;Die Lage hat sich eher verschlechtert als verbessert&#8221;, sagte ai-Generalsekret&#228;rin Barbara Lochbihler am gestrigen Dienstag in Berlin. &#8220;Zur Zeit werden verst&#228;rkt Menschenrechtsaktivisten in und um Peking mundtot gemacht, in Tibet regieren Gewaltmissbrauch, mutma&#223;liche Folter und strikte Medienblockade.&#8221; Amnesty fordert eine unabh&#228;ngige Untersuchung des Vorgehens der Sicherheitskr&#228;fte in Tibet.</p>
<p>Trotzdem h&#228;lt sich das <a href="http://www.amnesty.org/" target="_blank">IOC</a> weiter aus allen Diskussionen heraus und betreibt &#8220;Business as usual&#8221;, ja, wiegelt sogar ab: Die Olympiade sei &#8220;mehr als je zuvor in Fragen hineingezogen worden, die nicht unbedingt eine Verbindung zur Austragung der Spiele haben&#8221;, sagte der Chef der IOC- Koordinierungskommission, Hein Verbruggen, bei einer <a href="http://www.olympic.org/uk/news/olympic_news/full_story_uk.asp?id=2524" target="_blank">Sitzung mit den Olympia-Organisatoren in Peking</a>.<br />
Lediglich die Internet-Blockade wird vom IOC kritisiert: Der Vizevorsitzende des IOC forderte eine Aufhebung aller Blockaden im Internet in China, damit die rund 30.000 Medienvertreter so arbeiten k&#246;nnten, wie sie es gewohnt seien. Die Vermutung liegt nahe, da&#223; hier nur protestiert wird, weil das Gesch&#228;ft betroffen werden k&#246;nnte.</p>
<p>Vom chinesischen Au&#223;enministerium wurde diese Forderung zur&#252;ckgewiesen: Die &#8220;Verwaltung des Internets&#8221; folge nur internationaler Praxis. Blockaden richteten sich gegen Informationen, die in China gesetzlich verboten seien. Das t&#228;ten andere Staaten auch: &#8220;Das ist ganz normal.&#8221;</p>
<p>Amnesty warf China vor, seine Zusage der freien Berichterstattung nicht eingehalten zu haben. Vor allem m&#252;sse Journalisten auch ungehinderter Zugang nach Tibet gew&#228;hrt werden. Lochbihler beklagte auch, da&#223; chinesische Journalisten zensiert w&#252;rden und f&#252;r kritische Artikel Haftstrafen riskierten. &#8220;Es ist h&#246;chste Zeit, dass das IOC und die Regierungen dieser Welt, aber auch Sponsoren wie Adidas und Volkswagen, ihren Einflu&#223; geltend machen und &#246;ffentlich einen Wandel fordern.&#8221; China m&#252;sse auch alle politischen Gefangenen sofort freilassen.</p>
<p><a href="http://www.hrw.org/" target="_blank">Human Rights Watch</a> forderte die IOC-Ethik-Kommission auf, klare Menschenrechtsstandards f&#252;r Gastgeber von Olympischen Spielen zu definieren. Das IOC arbeite in einer &#8220;moralischen Leere&#8221;. &#8220;Die Frage ist nicht, ob das IOC eine Menschenrechtsorganisation ist&#8221;, sagte Sophie Richardson, Asiendirektorin der Menschenrechtsgruppe. &#8220;Es geht darum, ob die Olympische Bewegung die Menschenrechte respektiert. Wenn das der Fall ist, ist es nicht akzeptabel, weiter &#252;ber Chinas Verfolgung zu schweige&#8221;. Die Menschenrechtslage in China werder vom IOC untergraben und die Olympische Charta &#8220;verspottet&#8221; weil es sich nicht von den Verst&#246;&#223;en in Verbindung mit den Spielen distanziere.</p>
<p>Bei einem <a href="http://www.juergentrittin.de/presse3.php?action=show&amp;id=610" target="_blank">Besuch in Peking </a> forderte der Gr&#252;nen-Politiker J&#252;rgen Trittin, da&#223; den Sportlern bei den Spielen &#8220;kein Maulkorb&#8221; verpa&#223;t werden d&#252;rfe. &#8220;Die m&#252;ssen sich genauso frei &#228;u&#223;ern d&#252;rfen wie unsereins auch.&#8221; Er forderte Wirtschaft und Sponsoren auf, klarer Position zu beziehen und auf chinesische Verantwortliche einzuwirken. Es d&#252;rfe &#8220;keine Leisetreterei&#8221; geben. Trittin lehnt Boykottma&#223;nahmen ab weil das nur nur zu einer &#8220;Verh&#228;rtung&#8221; f&#252;hre. &#8220;Transparenz und Dialog m&#252;ssen der Weg sein, um aus dieser Krise herauszukommen.&#8221;</p>
<p>China protestierte gegen die Einladung des Europa-Parlaments an den Dalai Lama und einen nur kurzen Zwischenstopp des religi&#246;sen Oberhauptes der Tibeter n&#228;chste Woche in Tokio auf seinem Weg in die USA.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Internetzensur in der T&#252;rkei ausgeweitet</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/04/02/internetzensur-in-der-tuerkei-ausgeweitet/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 23:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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Bild: Indymedia Istanbul


Seit Mai 2007, als die t&#252;rkische Nationalversammlung im vergangenen Mai ein restriktives Internetgesetz erlassen hat, nehmen die F&#228;lle von Internetzensur in der T&#252;rkei drastisch zu. Auf Anordnung eines t&#252;rkischen Milit&#228;rgerichts ist seit dem 21.03. nun auch das alternative Mediennetzwerk Indymedia-Istanbul f&#252;r Internetnutzer in der T&#252;rkei nicht mehr zu erreichen - bislang ohne Begr&#252;ndung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px" border="0">
<tr>
<td><img src="https://ssl-11771.1blu.de/wp-content/uploads/2008/04/indymedia_istanbul.jpg" alt="Indymedia Istanbul" /></td>
</tr>
<tr>
<td>Bild: <a href="http://www.istanbul.indymedia.org/" target="_blank">Indymedia Istanbul</a></td>
</tr>
</table>
<p>Seit Mai 2007, als die t&#252;rkische Nationalversammlung im vergangenen Mai ein <a href="http://www.tbmm.gov.tr/kanunlar/k5651.html">restriktives Internetgesetz</a> erlassen hat, nehmen die F&#228;lle von Internetzensur in der T&#252;rkei drastisch zu. Auf Anordnung eines t&#252;rkischen Milit&#228;rgerichts ist seit dem 21.03. nun auch das alternative Mediennetzwerk <a href="http://www.istanbul.indymedia.org/">Indymedia-Istanbul</a> f&#252;r Internetnutzer in der T&#252;rkei nicht mehr zu erreichen - bislang ohne Begr&#252;ndung. Es wird aber ein Zusammenhang der Sperrung mit kritischen Beitr&#228;gen zur Eskalationspolitik in der Kurdenfrage und der &#252;beraus gro&#223;en politischen Macht des Milit&#228;rs vermutet.</p>
<p>Dieser Vorfall steht in einer l&#228;ngereren Reihe vergleichbarer Ereignisse. In den letzten Monaten geht der t&#252;rkische Generalstab wieder massiv gegen Kritiker vor. Erst k&#252;rzlich wurde auf dessen Betreiben die popul&#228;re Menschenrechtlerin Eren Keskin zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, weil sie sich im Tagesspiegel <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Eren-Keskin-Tuerkei;art123,2498777">kritisch zur die Einmischung der Milit&#228;rs in die Politik ge&#228;u&#223;ert</a> hatte.</p>
<p>Jenseits der schon g&#228;ngigen Zensur von Websites kurdischer oder linker Organisationen, sind auch immer mehr popul&#228;re Internetforen und Kulturportale betroffen, wie etwa <a href="http://www.antoloji.com/">Antoloji.com</a> und <a href="http://sozluk.sourtimes.org/">Eksi S&#246;zl&#252;k</a>.</p>
<p>Weil in einem Blog die Thesen des t&#252;rkischen Kreationisten Harun Yahya (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26840/1.html">Weil nicht sein kann, was nicht sein darf</a>) <a href="http://www.%20wordpress.com/blog/2007/08/19/why-were-blocked-in-turkey/">kritisiert</a> wurden und sich der Betreiber <a href="http://www.wordpress.com/">WordPress.com</a> geweigert hat, die beanstandeten Beitr&#228;ge zu entfernen, ist der Zugriff auf die gesamte Blogfarm seit August 2007 gesperrt. Bereits mehrfach war auch das Videoportal <a href="http://www.youtube.com/">YouTube.com</a> von Zensurma&#223;nahmen betroffen, weil dort Inhalte eingestellt waren, die angeblich die &#8220;Ehre&#8221; von Staatsgr&#252;nder Mustafa Kemal Atat&#252;rk oder des &#8220;T&#252;rkentums&#8221; verletzten (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27120/1.html">Das &#8220;T&#252;rkentum&#8221; wird auch im Internet gesch&#252;tzt</a>), zuletzt am 13. M&#228;rz, bis sich das Videoportal nach zwei Wochen schlie&#223;lich der t&#252;rkischen Zensur beugte und ein unerw&#252;nschtes Posting l&#246;schte.</p>
<p>Die mit dem neuen Internetgesetz eingef&#252;hrte Praxis, f&#252;r einzelne Inhalte, die von mehr oder weniger anonymen Nutzern eingestellt werden, ganze Portale pauschal &#8220;in Sippenhaft&#8221; zu nehmen, wird von verschiedenen t&#252;rkischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen scharf kritisiert, so etwa von Reporter ohne Grenzen.</p>
<p>Technisch ist die Sperrung &#252;ber gef&#228;lschte DNS-Records umgesetzt, die einfach zu umgehen ist:</p>
<blockquote><p>Indymedia is being tried to be silenced by censorship, but it&#8217;s just a try. The prosecuters of Turkish Republic has not yet learn that the censorship in internet is technically impossible. Indymedia continues its broadcasting. You may access to Indymedia by various ways. Some of them are:</p>
<ol>
<li><a href="http://istanbul.bbm.indymedia.org/">http://istanbul.bbm.indymedia.org</a> address</li>
<li>Access through <a href="http://anonymouse.org/anonwww.html">http://anonymouse.org/anonwww.html </a></li>
<li>By changing the DNS keys of your network connection.</li>
</ol>
<p>You may apply 2nd and 3rd methods for all inaccessable/banned sites.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>c&#8217;t-Gehaltsumfrage 2008</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/03/19/ct-gehaltsumfrage-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 16:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Die Ergebnisse der j&#228;hrlichen Gehaltsumfrage der c&#8217;t aus Heft 06/2008 stehen nun auch online zur Verf&#252;gung.
Das ist DIE Quelle im deutschprachigen Raum f&#252;r Gehaltsangaben.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Die Ergebnisse der <a href="http://www.heise.de/ct/08/06/104/" target="_blank">j&#228;hrlichen Gehaltsumfrage</a> der c&#8217;t aus Heft 06/2008 stehen nun auch online zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Das ist DIE Quelle im deutschprachigen Raum f&#252;r Gehaltsangaben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Materialien der Arbeitsagentur zu IT-Berufen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 16:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die von mir im Beitrag &#8220;Der Arbeitsmarkt f&#252;r IT-Experten&#8221; genannten Dokumente der Arbeitsagentur sind nicht mehr verf&#252;gbar.
Allerdings gibt es ein Dokument unter dem Titel &#8220;Beruf, Bildung, Zukunft&#8220;, das sich mit dem Arbeitsmarkt 2007/2008 und Aus- und Weiterbildungsm&#246;glichkeiten f&#252;r IT-Berufe befa&#223;t (1,3 MB PDF, 84 Seiten).
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von mir im Beitrag &#8220;<a href="/2006/06/28/der-arbeitsmarkt-fuer-it-experten/">Der Arbeitsmarkt f&#252;r IT-Experten</a>&#8221; genannten Dokumente der Arbeitsagentur sind nicht mehr verf&#252;gbar.</p>
<p>Allerdings gibt es ein Dokument unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/BBZ/BBZ-IT-Berufe.pdf" target="_blank">Beruf, Bildung, Zukunft</a>&#8220;, das sich mit dem Arbeitsmarkt 2007/2008 und Aus- und Weiterbildungsm&#246;glichkeiten f&#252;r IT-Berufe befa&#223;t (1,3 MB PDF, 84 Seiten).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mal etwas ganz Anderes</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/03/15/mal-etwas-ganz-anderes/</link>
		<comments>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/03/15/mal-etwas-ganz-anderes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 13:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8220;And now for something completely different&#8221; (Monty Python):
Seit Wochen schon lese ich mit zunehmender Begeisterung das Druckerey-Weblog von Martin Z. Schr&#246;der, Drucker in Berlin, das dieser unter dem sch&#246;nen Leitsatz &#8220;Reden ist Silber, Schreiben ist Blei&#8221; f&#252;hrt.
Schr&#246;der wurde schon als Junge von der Faszination des Schriftsetzens gepackt und absolvierte sogar eine entsprechende Lehre. Nach einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;And now for something completely different&#8221; (Monty Python):</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2008/03/buchdrucker.png" alt="Holzschnitt Buchdrucker" style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px" />Seit Wochen schon lese ich mit zunehmender Begeisterung das <a href="http://www.blog.druckerey.de/" target="_blank">Druckerey-Weblog von Martin Z. Schr&#246;der</a>, Drucker in Berlin, das dieser unter dem sch&#246;nen Leitsatz &#8220;Reden ist Silber, <span style="font-variant: small-caps">Schreiben ist Blei</span>&#8221; f&#252;hrt.<br />
Schr&#246;der wurde <a href="http://www.blog.druckerey.de/index.php?id=60">schon als Junge</a> von der Faszination des Schriftsetzens gepackt und absolvierte sogar eine entsprechende Lehre. Nach einem l&#228;ngeren Exkurs in Digitalsatz und Journalismus ging er vor 19 Jahren zur&#252;ck in den Buchdruck. Seit 14 Jahren betreibt er eine eigene Werkstatt. Au&#223;erdem unterrichtet er Studenten des Fachbereichs Design einer Fachhochschule im Bleisatz und schreibt in Tageszeitungen &#252;ber <a href="http://www.druckerey.de/03typoartikeluebersicht.html" target="_blank">Typographie</a>.</p>
<p>Sein Weblog ist eine sehr interessante Sammlung von Texten &#252;ber typographische Themen.<br />
Meist  sind diese aus dem Blickwinkel des Setzers geschrieben, der ja auch immer in einer jahrhundertealten Handwerkstradition steht.<br />
Interessant sind sie, weil Schr&#246;der den Bogen oft weiter fa&#223;t und gut ausgew&#228;hlte Quellen mit einbezieht.<br />
Interessant f&#252;r mich, weil auch ich schon als Kind von der &#8220;schwarzen Kunst&#8221; fasziniert war und sogar ein wenig mit dem Beruf des Schriftdesigners gelieb&#228;ugelt habe, war doch der Vorl&#228;ufer der HBK Saar direkt neben unserer Schule und konnte ich mir an den Tagen der offenen T&#252;r einen kleinen Eindruck von deren Arbeit verschaffen.</p>
<p>In Schr&#246;ders neuestem Beitrag geht es um <a href="http://www.blog.druckerey.de/index.php?id=100" target="_blank">Handschriften</a>, ihre Entwicklung und ihre &#220;berarbeitung.<br />
Er schreibt &#252;ber Florian Hardwig, der in seiner Arbeit &#252;ber <a href="http://florian.hardwig.com/manuscribe/" target="_blank">Dialekte der Handschriften</a> untersucht hat, inwieweit in die der Grundschule erlernten Schreibweisen die Handschriften in den einzelnen L&#228;ndern und Regionen pr&#228;gen (Weiteres Material: Artikel aus der PAGE 07/2007, <a href="http://florian.hardwig.com/manuscribe/FHardwig-PAGE-2007-07.pdf" target="_blank">4.8 MB PDF</a>, Bilder der <a href="http://www.flickr.com/photos/hardwig/tags/diplomaproject/" target="_blank">Diplomarbeit</a>, ein Vortrag Hardwigs, <a href="http://florian.hardwig.com/manuscribe/FHardwig-ATypI-Slides.pdf" target="_blank">3.5 MB PDF</a>).<br />
Besonders interessant finde ich — nicht nur weil S. dieses Jahr in die Schule kommt — die Versuche, die Schulschrift endlich mal sch&#252;lergerecht zu &#252;berarbeiten. Da gibt es die Kritik von Gerrit Noordzij &#8220;Das Kind und die Schrift&#8221; (<a href="http://www.letterror.com/noordzij/stuff/Kind_und_Schrift.pdf" target="_blank">1,5 MB PDF</a>) aber eben auch einen sehr gelungenen Gegenentwurf: Die schl&#252;ssige An- und Herleitung einer neuen Schulschrift des Schriftentwerfers Hans Eduard Meier (<a href="http://www.schulschrift.ch/d/pdf/a_alles.pdf" target="_blank">3,8 MB PDF</a>), der mit seiner Schrift Syntax sehr bekannt wurde. Sein Buch ist alleine schon wegen des historischen Teils zur Entstehung unserer Schreibschrift lesenswert und f&#252;hrt auch Reaktionen aus der Praxis auf. Meier listet auch einige andere Schulschrift-Entw&#252;rfe auf, die parallel zu seinem entstanden sind.<br />
Dem Artikel &#252;ber Hardwig in der PAGE habe ich eine <a href="http://www.clubtype.co.uk/sassoonintro.html" target="_blank">weitere Quelle</a> (english) f&#252;r eine Schulschrift entnommen: Dr. Rosemary Sassoon wollte urspr&#252;nglich eine Schrift zum Lesen lernen f&#252;r Kinder entwickeln. Diese gleichte sie der Schreibschrift der Kinder so weit wie m&#246;glich an, um sie auch als Vorlage zum Schreiben lernen zu nutzen. Die Schrift Sassoon dient nun als Schreibmodell in Gro&#223;britannien und Teilen Skandinaviens.</p>
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		<title>Abfragen ist viel effektiver als st&#228;ndiges Auswendiglernen</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/03/12/abfragen-ist-viel-effektiver-als-staendiges-auswendiglernen/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 16:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[heute-online.ch berichtet von einer Studie zweier US-Forscher:
Die Forscher wollten wissen, ob das Ged&#228;chtnis Daten eher durch mehrmaliges Einpr&#228;gen oder durch wiederholten Abruf beh&#228;lt.
Die Deutlichkeit des Ergebnisses &#252;berraschte die Psychologen um Jeffrey Karpicke und Henry Roediger: Abfragen ist viel effektiver als st&#228;ndiges Auswendiglernen! Selbst mehrmaliges Lernen der Vokabelliste bringt ohne Tests deutlich schlechtere Ergebnisse, als sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>heute-online.ch <a href="http://www.heute-online.ch/wissen/hintergrund/wie-bleiben-die-woerter-im-hirn-84788" target="_blank">berichtet</a> von einer Studie zweier US-Forscher:</p>
<blockquote><p>Die Forscher wollten wissen, ob das Ged&#228;chtnis Daten eher durch mehrmaliges Einpr&#228;gen oder durch wiederholten Abruf beh&#228;lt.</p>
<p>Die Deutlichkeit des Ergebnisses &#252;berraschte die Psychologen um Jeffrey Karpicke und Henry Roediger: Abfragen ist viel effektiver als st&#228;ndiges Auswendiglernen! Selbst mehrmaliges Lernen der Vokabelliste bringt ohne Tests deutlich schlechtere Ergebnisse, als sich Vokabeln immer wieder abfragen zu lassen.</p></blockquote>
<p>Demnach ist die effizienteste Lernmethode, das, was gelernt werden soll, immer wieder abzufragen. Erfolgreich Abgefragtes mu&#223; nicht wieder gelernt werden, sollte aber weiter abgefragt werden.<br />
Das klingt doch sehr nach der altbekannten <a href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Lernkartei.shtml" target="_blank">Lernkartei</a>!</p>
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		<title>Joseph Weizenbaum ist tot</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/03/09/joseph-weizenbaum-ist-tot/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 18:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Gestorben am 05.03.2008 im Alter von 85 Jahren, keine 2 Monate nach seinem Geburtstag.
Ich trauere um ihn.
Update:
Nachrufe auf

 Golem.de
 heise.de
Forum Informatiker f&#252;r Frieden und gesellschaftliche Verantwortung

Sein entscheidender Artikel von 1972: &#8220;Unsere Zivilisation steht heute am Anfang einer schweren geistigen Krise. [&#8230;]&#8221;.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/2008/03/joseph_weizenbaum.jpg" alt="Joseph Weizenbaum" /></p>
<p>Gestorben am 05.03.2008 im Alter von 85 Jahren, keine 2 Monate nach seinem <a href="/2008/01/09/herzlichen-glueckwunsch-herr-weizenbaum/">Geburtstag</a>.</p>
<p>Ich trauere um ihn.<br\><br\></p>
<h3>Update:</h3>
<p>Nachrufe auf</p>
<ul>
<li><a href="http://www.golem.de/0803/58259.html" target="_blank"> Golem.de</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/104672" target="_blank"> heise.de</a></li>
<li><a href="http://fiff.hbxt.de/" target="_blank">Forum Informatiker f&#252;r Frieden und gesellschaftliche Verantwortung</a></li>
</ul>
<p>Sein entscheidender <a href="http://www.zeit.de/1972/03/Albtraum-Computer" target="_blank">Artikel von 1972</a>: &#8220;Unsere Zivilisation steht heute am Anfang einer schweren geistigen Krise. [&#8230;]&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Welche Kompetenzen fordern die Unternehmen von Bewerbern?</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/03/08/welche-kompetenzen-fordern-die-unternehmen-von-bewerbern/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 17:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Eine Studie der Fachhochschule Koblenz hat auf 7 Berufsfeldern und 3 Zielgruppen je 600 Stellenanzeigen nach den geforderten Kompetenzen untersucht und verglichen.
Zielgruppen sind F&#252;hrungskr&#228;fte, Professionals/Spezialisten und Sachbearbeiter.
Berufsfelder sind Einkauf/Logistik/Materialwirtschaft, IT/Telekommunikation, Vertrieb, Marketing/Produktmanagement, HR/Personal, Rechnungswesen/Controlling und Technik.
Aus dem Fazit der Studie:


Die Ausschreibungen verteilten sich auf die unterschiedlichen Zielgruppen folgenderma&#223;en: 46% der Stellenanzeigen wurden f&#252;r die Spezialisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie der Fachhochschule Koblenz hat auf 7 Berufsfeldern und 3 Zielgruppen je 600 Stellenanzeigen nach den geforderten Kompetenzen untersucht und verglichen.</p>
<p>Zielgruppen sind F&#252;hrungskr&#228;fte, Professionals/Spezialisten und Sachbearbeiter.</p>
<p>Berufsfelder sind Einkauf/Logistik/Materialwirtschaft, IT/Telekommunikation, Vertrieb, Marketing/Produktmanagement, HR/Personal, Rechnungswesen/Controlling und Technik.</p>
<p>Aus dem Fazit der Studie:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Die Ausschreibungen verteilten sich auf die unterschiedlichen Zielgruppen folgenderma&#223;en: 46% der Stellenanzeigen wurden f&#252;r die Spezialisten / Professionals ausgeschrieben, 33% f&#252;r die<br />
Sachbearbeiter und 21% f&#252;r die F&#252;hrungskr&#228;fte.</li>
<li>Durchschnittlich wurden je Stellenanzeige 8,7 Einzelkompetenzen gefordert.</li>
<li>Die meisten Kompetenzforderungen wurden im Berufsfeld Marketing/Produktmanagement gestellt. Hier lag die durchschnittlich geforderte Kompetenzmenge je Stellenanzeige bei 14,5<br />
Einzelkompetenzen.</li>
<li> &#220;ber alle Zielgruppen und Berufsfelder hinweg dominiert die Fachkompetenz mit 46% der Nennungen, gefolgt von den personalen Kompetenzen mit 26%, den Sozialkompetenzen mit 17% und den Methoden- und Querschnittskompetenzen mit nur 9% bzw. 2% aller Nennungen.</li>
<li>Einen &#252;berdurchschnittlichen Anteil an Fachkompetenzen weist das Berufsfeld Technik mit 54% auf, w&#228;hrend hingegen die Fachkompetenz mit 35% in den Berufsfeldern Marketing und Produktmanagement unterdurchschnittlich ausgeschrieben wurde.</li>
<li>66% (=26.492 Kompetenz-Nennungen) aller geforderten Kompetenzen in den Stellenanzeigen verteilen sich auf die TOP-20 Einzelkompetenzen.</li>
<li>Im Berufsfeld „Technik“ machen die TOP-20 der Kompetenzforderungen fast 92% aller geforderten Einzelkompetenzen aus.</li>
<li> Die exorbitant hohe Bedeutung der Fremdsprachenkenntnisse spiegelt sich nahezu bei jedem Berufsfeld (&#252;ber alle Zielgruppen hinweg) wieder:</li>
<li>Der Abschluss eines Studiums ist f&#252;r F&#252;hrungskr&#228;fte ist nahezu ein „Mu&#223;“.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Als Bewerber sollte man die zur Branche und Position passenden Kompetenzen, die ein pozenzieller Arbeitgeber erwartet, kennen.<br />
Dar&#252;berhinaus finde ich auch die Unterschiede in den verschiedenen Berufsfeldern interessant.</p>
<p>Die Studie (Umfang 59 Seiten, 21 Abbildungen, 700 KB PDF) kann <a href="http://www.crosswater-job-guide.com/newsmail/?p=subscribe&#038;id=6" target="_blank">hier</a> nach Angabe von Namen und E-Mail-Adressen heruntergeladen werden.</p>
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		<item>
		<title>Computerwoche: IT-Geh&#228;lter 2008</title>
		<link>http://blog.emmerich-consulting.net/2008/03/05/computerwoche-it-gehaelter-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 20:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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©Alexander Klau / Pixelio


Die Computerwoche hat eine Gehaltsumfrage durchgef&#252;hrt und daraus eine Studie erstellt, auf die ich mich bereits im Artikel &#8220;Der Arbeitsmarkt f&#252;r IT-Fachkr&#228;fte ist leer gefegt&#8221; bezogen habe.
Generell sieht die Gehaltsentwicklung im Moment sehr gut aus. Das Fazit der Studie: &#8220;Die aktuelle Nachfrage auf dem IT-Markt gibt f&#252;r gute Leute Spielraum, an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px" border="0">
<tr>
<td><img src="/wp-content/uploads/2008/03/geldrolle.jpg" alt="geldrolle.jpg" /></td>
</tr>
<tr>
<td>©Alexander Klau / <a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">Pixelio</a></td>
</tr>
</table>
<p>Die Computerwoche hat eine <a href="http://www.computerwoche.de/job_karriere/gehaelter/1856767/" target="_blank">Gehaltsumfrage</a> durchgef&#252;hrt und daraus eine Studie erstellt, auf die ich mich bereits im Artikel &#8220;<a href="/der-arbeitsmarkt-fuer-it-fachkraefte-ist-leer-gefegt/">Der Arbeitsmarkt f&#252;r IT-Fachkr&#228;fte ist leer gefegt</a>&#8221; bezogen habe.<br />
Generell sieht die <strong>Gehaltsentwicklung im Moment sehr gut</strong> aus. Das Fazit der Studie: &#8220;Die aktuelle Nachfrage auf dem IT-Markt gibt f&#252;r gute Leute Spielraum, an der Gehaltsschraube zu drehen.&#8221; Die Firmen seien im harten Wettbewerb auf &#252;berdurchschnittlich t&#252;chtige Mitarbeiter angewiesen und auch bereit, diese besser als andere zu entlohnen. Allerdings sei gute Vorbereitung Pflicht.</p>
<p>Eine Zusammenfassung des Artikels:</p>
<ul>
<li><strong>IT-F&#252;hrungskr&#228;fte</strong> erhalten dieses Jahr <strong>~4%</strong> mehr Gehalt; generell konnten Positionen mit wesentlichem Einflu&#223; auf die Unternehmensentwicklung 3 bis z.T. 5% Steigerung erzielen.</li>
<li><strong>Projektleiter</strong>, die <em>in 2007 praktisch &#252;berhaupt nicht ber&#252;cksichtigt</em> wurden, k&#246;nnen ihr Gehalt sogar um <strong>8%</strong> steigern; mit Personalverantwortung betr&#228;gt das Durchschnittsgehalt 88.000 € (2007: 81.200 €), ohne diese bei rein fachlicher Verantwortung 65.000 € (2007: 60.000 €).<br />
Dabei n&#228;hmen aber auch Druck und Verantwortung sowie die Anforderungen an Qualifikation und Leistungsbereitschaft zu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Kaum eine Berufsgruppe und Management-Ebene mu&#223; so fit und vielseitig sein wie die Projektleiter. Sie sind fachlich nahe am Tagesgesch&#228;ft, um mitzureden und die richtigen Entscheidungen zu treffen, m&#252;ssen aber auch das Team wie ein guter Manager f&#252;hren k&#246;nnen und vor allem – aus Sicht der Unternehmensleitung ganz wichtig – gut rechnen und viel Erfahrung mitbringen, damit die Projekte nicht in Schieflage geraten, wie das nach wie vor noch immer in fast zwei Drittel der F&#228;lle vorkommt.&#8221;</p>
</blockquote>
</li>
<li>Die <strong>Grundgeh&#228;lter</strong> der Manager – vor allem in den oberen Etagen – <strong>stagnieren</strong> oder <strong>gehen</strong> sogar <strong>zur&#252;ck</strong>.<br />
Daf&#252;r <strong>steigen</strong> die <strong>variablen Anteile</strong>.</li>
<li>IT-Bereichsleiter im Bankenumfeld verdienen im Durchschnitt 165.000 € Fixum mit 58.800 € variablem Anteil (2007: 175.000 € fix mit 42.700 € variabel)</li>
<li>IT-Bereichsleiter in der Automobilindustrie: 132.500 € fix mit 49.000 € variabel (2007: 147.500 € fix mit 38.900 variabel)</li>
<li>IT-Bereichsleiter in der Telekommunikationsindustrie: 124.000 € fix mit 31.200 € variabel (2007: auch 124.000 € fix aber nur 18.600 € variabel)</li>
<li>IT-Bereichsleiter in Systemh&#228;usern: 108.000 € fix mit 19.800 € variabel (Grundgehalt gegen&#252;ber 2007 zur&#252;ckgegangen, variabler Anteil geringf&#252;gig gestiegen)</li>
<li>IT-Bereichsleiter in  Softwareh&#228;usern:  105.000 € fix mit 18.500 € variabel (Grundgehalt gegen&#252;ber 2007 zur&#252;ckgegangen, variabler Anteil geringf&#252;gig gestiegen)</li>
<li><strong>System- und Softwareh&#228;user</strong> <strong>zahlen</strong> ihren Managern <strong>am Wenigsten</strong> und zugleich ist das Gehalt <strong>am St&#228;rksten</strong> von der <strong>Unternehmensgr&#246;&#223;e</strong> abh&#228;ngig</li>
<li>Im Bankumfeld erh&#228;lt ein IT-Abteilungsleiter 87.000 € Festgehalt, in der Softwareindustrie 76.400 €. Der variable Anteil liegt bei 15-20% des Fixum, 2007 waren es noch 10-15%</li>
<li>IT-Gruppenleiter beziehen ein Festgehalt von 71.000 € bei Banken und Konsumg&#252;terindustrie, von 57.000  € bei Softwareh&#228;usern und 49.000 € im Dienstleistungssektor. Der variable Anteil betr&#228;gt etwa 10%.</li>
<li>Vertriebsleiter erreichen im Durchschnitt 124.000 € Gesamtgehalt (2007: 121.000 €) inklusive eines variablen Anteils von 50%. Der Verdienst richtet sich sehr stark nach Unternehmensgr&#246;&#223;e, in Unternehmen unter 50 Mitarbeitern betr&#228;gt das Gesamtgehalt von 93.700 € (2007: 86.000 €) , in Unternehmen mit 1000 bis 5000 Mitarbeitern dagegen durchschnittlich 171.000 €.</li>
<li><strong>Einfache und weniger verantwortungsvolle Positionen</strong> haben <strong>in den letzten f&#252;nf Jahren</strong> <strong>kaum Gehaltszuw&#228;chse</strong>  zu vermelden.</li>
<li>Die IT-Branche ist mittelstandsorientiert, 1/3 der Studien-Teilnehmer arbeitet in Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern</li>
<li>I<strong>n kleinen Unternehmen</strong> mit weniger als 20 Mitarbeitern sind die <strong>Gesamtgeh&#228;lter sehr viel kleiner</strong>: IT-Berater: 50.900 €,  Projektleiter 52.100 € (2007: 45.000 €), Entwickler 41.680 €, Supporter 33.000 €, Systemadministratoren 32.950 €</li>
<li>Die <strong>Geh&#228;lter</strong> werden sich nach &#220;berzeugung der Ersteller der Studie <strong>nicht mehr st&#228;ndig mit zunehmendem Alter erh&#246;hen</strong>, sondern es wird eine <strong>Abflachung</strong> und je nach Qualifikation und Marktsituation sich sogar nach unten entwickeln. Als Beispiel werden Manager genannt: &#8220;Zwischen der &#220;bernahme der ersten F&#252;hrungsposition mit 30 legen Manager auf ihrem weiteren Werdegang bis 50 langsam zu. &#196;ltere k&#246;nnen mit keinen nennenswerten Zuw&#228;chsen mehr rechnen.&#8221;</li>
<li>Die h&#246;chsten Geh&#228;lter werden in Frankfurt gezahlt (+19,3% &#252;ber Durchschnitt), dann folgt M&#252;nchen (+17,1%), Stuttgart (+14,7%), D&#252;sseldorf (+12,2%), K&#246;ln und Hamburg. Dresden (-2,3%) liegt vor Berlin, in Ostdeutschland ist das Gehaltsniveau am Niedrigsten und betr&#228;gt 76,5% des Mittelwerts.</li>
</ul>
<p>Zur Methodik der Studie:</p>
<blockquote><p>&#8220;In die Datenbasis gingen in den letzten Wochen bis zum 15. Februar 2008 Informationen aus der Hightech-Branche ebenso ein wie die Auswertung der F&#252;hrungskr&#228;fte-Einkommen aus Anwenderfirmen. In die Untersuchung wurden 19 486 Datens&#228;tze einbezogen, die zu 44,5 Prozent aus dem IT- und TK-Sektor und zu 55,5 Prozent aus dem Anwenderumfeld kommen. Die IT-Unternehmen unterteilt die Studie in die Branchen Telekommunikation, Halbleiterindustrie, Softwareh&#228;user und IT-Systemh&#228;user. Auf der Anwenderseite ber&#252;cksichtigt die Studie vor allem Betriebe aus der Investitionsg&#252;ter- und Konsumg&#252;terindustrie, Finanzdienstleister sowie Medien- und Dienstleistungsunternehmen. Ausgewertet wurden die Geh&#228;lter der IT-Manager vom Projektleiter bis zum Bereichsleiter sowie die der Vertriebsverantwortlichen.&#8221;</p>
</blockquote>
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		<title>Offener Brief von Hu Jia: “The Real China and the Olympics”</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 11:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der chinesische Menschenrechtler Hu Jia sitzt seit dem Jahreswechsel wegen “Anstiftung zur Subversion” im Gef&#228;ngnis. Sein offener Brief “The Real China and the Olympics” wurde bereits September 2007 ver&#246;ffentlicht, aber bisher nicht &#252;bersetzt. Bis dahin deckte er mit Videos vom Hausarrest, Blogeintr&#228;gen und Podcasts Menschenrechtsverletzungen und Mi&#223;st&#228;nde auf. Es gilt unver&#228;ndert, dass China noch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="entrycontent">Der chinesische Menschenrechtler Hu Jia sitzt seit dem Jahreswechsel wegen “Anstiftung zur Subversion” im Gef&#228;ngnis. Sein offener Brief “The Real China and the Olympics” wurde bereits September 2007 ver&#246;ffentlicht, aber bisher nicht &#252;bersetzt. Bis dahin deckte er mit <a href="http://www.guardian.co.uk/news/video/2008/feb/01/hu.jia">Videos</a> vom Hausarrest, Blogeintr&#228;gen und Podcasts Menschenrechtsverletzungen und Mi&#223;st&#228;nde auf. Es gilt unver&#228;ndert, dass <a href="http://netzpolitik.org/2007/vergiss-niemals-dass-china-noch-immer-eine-diktatur-ist/">China noch immer eine Diktatur</a> ist.</p>
<p>Die Situation wird aktuell vom britischen <a href="http://www.guardian.co.uk/">Guardian</a> <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2008/feb/27/china.humanrights1">dargestellt</a> und die &#220;bersetzung <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2008/feb/27/china.humanrights">ver&#246;ffentlicht</a>:</p>
<blockquote cite="http://www.guardian.co.uk/world/2008/feb/27/china.humanrights"><p>When you come to the Olympic Games in Beijing, you will see skyscrapers, spacious streets, modern stadiums and enthusiastic people. You will see the truth, but not the whole truth, just as you see only the tip of an iceberg. You may not know that the flowers, smiles, harmony and prosperity are built on a base of grievances, tears, imprisonment, torture and blood.</p>
<p>We are going to tell you the truth about China. We believe that for anyone who wishes to avoid a disgraceful Olympics, knowing the truth is the first step.</p></blockquote>
<p>Die &#220;bersetzung ist bei Human Rights Watch nachzulesen, und f&#252;r die blau&#228;ugigen Olympia-bringt-Gl&#252;ckseligkeit-Fraktion <a href="http://netzpolitik.org/2007/olympia-2008-fuehrt-zu-mehr-unterdrueckung-in-china/">zu empfehlen</a>.</p>
<blockquote><p>“The longer Hu Jia is in detention, the worse China’s image will be,” said Sophie Richardson, Asia advocacy director at Human Rights Watch. “With fewer than six months to go before the Olympics, the Chinese government has everything to gain and nothing to lose by releasing him.”</p></blockquote>
<p>Auch Anmesty International ist in diesem Fall mit einer <a href="http://www2.amnesty.de/__C1256A380047FD78.nsf/0/F4C8BDABEEEF1E28C12573E6004C6196?Open">Urgent Action bis zum 15. M&#228;rz</a> aktiv und fordert <a href="http://www.goldfuermenschenrechte.de/">“Gold f&#252;r Menschenrechte”</a>.</p>
<p><em>1:1  &#252;bernommen von  <a href="http://netzpolitik.org/2008/offener-brief-von-hu-jia-the-real-china-and-the-olympics/" target="_blank">netzpolitik.org</a>, dort wird auf die <a href="http://chinadigitaltimes.net/2008/02/the-real-china-and-the-olympics/">China Digital Times</a> verwiesen.</em></p>
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		<title>Studie: Weiterbildung erh&#246;ht die Produktivit&#228;t enorm!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 06:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Emmerich</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Euro, der zus&#228;tzlich in Weiterbildung investiert wird, erwirtschaftet 13 Euro f&#252;r das Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Universit&#228;t Linz im Auftrag der Arbeiterkammer durchgef&#252;hrte Studie, die erstmals f&#252;r &#214;sterreich untersucht, inwieweit sich Weiterbildung rentiert.
Investitionen in Weiterbildung bringen ~3% mehr Produktivit&#228;t.
Ein Beispiel: Ein Unternehmen, das die j&#228;hrlichen Ausgaben f&#252;r Weiterbildung pro Mitarbeiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jeder Euro</strong>, der <strong>zus&#228;tzlich in Weiterbildung investiert</strong> wird, <strong>erwirtschaftet 13 Euro f&#252;r das Unternehmen</strong>. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der <a href="http://www.news.jku.at/e178/e7517/e7524/e7679/index_ger.html" target="_blank">Universit&#228;t Linz</a> im Auftrag der <a href="http://wien.arbeiterkammer.at/www-397-IP-39178.html" target="_blank">Arbeiterkammer</a> durchgef&#252;hrte <strong>Studie</strong>, die erstmals f&#252;r <strong>&#214;sterreich</strong> untersucht, inwieweit sich Weiterbildung rentiert.</p>
<h2>Investitionen in Weiterbildung bringen ~3% mehr Produktivit&#228;t.</h2>
<p>Ein Beispiel: Ein Unternehmen, das die <strong>j&#228;hrlichen Ausgaben</strong> f&#252;r Weiterbildung pro Mitarbeiter von 145 auf 290 Euro <strong>verdoppelte</strong>, erh&#246;hte seine Produktivit&#228;t um durchschnittlich 1.900 Euro pro Mitarbeiter. Im <strong>Folgejahr</strong> konnte noch eine Produktivit&#228;tssteigerung von <strong>2%</strong> festgestellt werden.</p>
<p>Die Arbeiterkammer zieht folgende Schl&#252;sse aus der Studie:</p>
<blockquote><p>Betriebe, die mehr in Weiterbildung investieren, zahlen auch <strong>h&#246;here L&#246;hne und Geh&#228;lter</strong>. Allerdings geben sie die h&#246;heren Ertr&#228;ge nur in einem geringen Ausma&#223; an die Besch&#228;ftigten weiter. Von jedem Euro, der erwirtschaftet wird, weil sich die Besch&#228;ftigten weiterbilden, sehen diese nur 15 Cent.<br />
Vor allem Besch&#228;ftigte in Klein- und Mittelbetrieben haben kaum Chancen auf Weiterbildung. <strong>Jeder f&#252;nfte Klein- und Mittelbetrieb bildet</strong> sogar <strong>keinen einzigen seiner Arbeitnehmer weiter</strong>. <strong>Nur knapp ein Drittel</strong> der Besch&#228;ftigten werden <strong>&#252;berhaupt in die Weiterbildung einbezogen</strong>.</p></blockquote>
<p>Die Autoren werten sie so:</p>
<blockquote><p>Auff&#228;llig ist, dass die <strong>Weiterbildung pers&#246;nlicher F&#228;higkeiten</strong> (Soft Skills) <strong>st&#228;rker</strong> positiv mit der Firmenproduktivit&#228;t korreliert <strong>als</strong> etwa S<strong>prach-, Marketing- oder IT-Kurse</strong>. Ebenso zeigen Weiterbildungsma&#223;nahmen, die <strong>innerhalb</strong> des Unternehmens organisiert werden, einen <strong>gr&#246;&#223;eren</strong> positiven Zusammenhang mit der Produktivit&#228;t als Kurse <strong>von externen</strong> Anbietern.</p>
<p>Die Weiterbildungsma&#223;nahmen bringen nicht nur Vorteile f&#252;r die Unternehmen, sondern auch f&#252;r die ArbeitnehmerInnen: Firmen, die doppelt so viel in Weiterbildung investieren, zahlen um rund 14% h&#246