
Titelbild der “Berliner Morgenpost” von heute morgen, fotografiert von Martin Oetting.
Im Radio lief nach dem Spiel “Don’t cry for me Argentina“.

Titelbild der “Berliner Morgenpost” von heute morgen, fotografiert von Martin Oetting.
Im Radio lief nach dem Spiel “Don’t cry for me Argentina“.
Nach Untersuchungen des Marktforschungsinstituts comScore hat die Zahl der Internetnutzer die Milliardengrenze überschritten. Das entspricht etwa 15 % der Weltbevölkerung, die auf 6,75 Milliarden geschätzt wird.
Anderen Quellen zufolge, etwa den Internet World Stats, liegt diese Zahl noch höher. Deren Statistik nach waren in der Mitte letzten Jahres bereits 1,464 Millarden Menschen im Internet zugange.
Laut comScore verfügt China mit 180 Millionen über die meisten Internetnutzer. Danach kommen die USA mit 163 Millionen, dann Japan. Deutschland liegt mit 37 Millionen Nutzern auf Rang vier, dicht gefolgt vor dem Vereinigten Königreich und Frankreich. Relativ schwach vertreten sind große Staaten wie Brasilien, Rußland und vor allem Indien, von dessen 1,15 Milliarden Einwohnern gerade mal 32 Millionen Anschluss ans Netz haben sollen.
Der größte Teil der Internetnutzer (41 %) lebt im asiatisch-pazifischen Raum. Europa folgt mit 28 %, Nordamerika mit 18 % auf Rang drei. Aus Lateinamerika stammen 7,4 % und aus Afrika und dem Mittleren Osten nur 4,8 %.
Die Dienste von Google werden von mehr als 77 % aller Internetnutzer besucht. Microsoft (64 %) und Yahoo (56 %) sind relativ deutlich abgeschlagen. Interessanterweise liegen die Wikipedia-Websites mit 27 % auf Rang vier, noch vor Ebay (24 %). Als erstes Social Network liegt Facebook auf Platz sieben mit 22 %.
Via golem.de.
Wie schon in 2006 hat das Team von Prof. Dr. Christoph Beck an der FH Koblenz erneut die größten Stellenbörsen miteinander untersucht. Verglichen wurden
Bereits nach Auftraggebern unterscheiden sich die Stellenbörsen z.T. erheblich:
Die meisten Stellenangebote der DAX-Unternehmen finden sich bei Jobware, Zeitarbeitsfirmen inserieren bevorzugt bei JobScout24 (26,9%), gefolgt von der Jobbörse der Arbeitsagentur.de.
Auch bei der Matching-Qualität zeigen sich gravierende Qualitätsunterschiede bei den untersuchten Jobbörsen.
Insgesamt untersucht die Analyse folgende vier Hauptthemen in den jeweiligen Jobbörsen
Je Jobbörse wurden dreimal nacheinander im Monatsabstand 500 Stellenanzeigen nach dem Zufallsprinzip ausgesucht und einzeln „von Hand“ ausgewertet. Nach vier Hauptkriterien (Unternehmensklassifikation, Postleitzahlengebiet, Berufsfeld und Zielgruppen) wurden die Anzeigen analysiert.
Im zweiten Schritt wurde die Treffergenauigkeit der Schnellsuche bei den Jobbörsen untersucht. Hierzu wurden jeweils 15 verschiedene Tätigkeitsbilder gesucht und die Ergebnisse auf ihre Passgenauigkeit überprüft. Auch diese Analyse wurde auf 500 Stellenausschreibungen (je Tätigkeitsbild und Stellenbörse) beschränkt und dreimal nacheinander im Monatsabstand wiederholt. Insgesamt wurden 100.000 Stellenausschreibungen analysiert.
Die Analyse gibt es (52 Seiten, 21 Abbildungen, 521 KB PDF) zum kostenlosen Download, eine E-Mail-Registrierung ist erforderlich.
Der Valentinstag liegt zwar schon länger zurück, aber ich finde die Meldung trotzdem recht interessant:
Laut einer Umfrage, die die Firma LogicaCMG in Auftrag gegeben hat, gibt es größere Unterschiede in der Nutzung von SMS zum Flirten. Dazu wurden im November 8.518 Verbraucher aus den Philippinen, Malaysia, Indonesien, Singapur, Russland, Italien, Großbritannien und Deutschland befragt.
Weil einige Nutzer das Mobiltelefon des Partners regelmäßig auf “verdächtige Nachrichten” überprüfen, empfiehlt die LogicaCMG „Safer Texten“ für den Valentinstag.
Dabei sind die Briten besonders aktiv:
Jeder siebte Handybenutzer in Großbritannien hat zugegeben, SMS für mehr oder weniger eindeutige Flirts abseits einer bestehenden Beziehung zu nutzen. Darin werden sie nur von den Malaysiern noch übertroffen. Zugleich sind die Briten sind auch die misstrauischsten unter den Befragten: Jeder sechste prüft das Mobiltelefon des Partners regelmäßig auf “verdächtige Nachrichten”.
Weitere Ergebnisse sind:
Heise online berichtet, daß sich Breitbanddienste in Europa durchsetzen. Der Studie liegt eine Erhebung über 2500 Personen aus Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien zu verschiedenen Breitbanddiensten zugrunde, die von dem britischen Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne im Auftrag von Motorola durchgeführt wurde.
Zu VoIP ergibt die Studie:
Zu Breitbanddiensten:
Die große Mehrheit der Befragten würde es begrüßen, Sendungen und Filme über das Internet anzuschauen und nicht an strikte Programmzeiten gebunden zu sein. In Spanien trifft dies auf 90 Prozent zu, dicht gefolgt von Italien mit 89 Prozent. Deutschland zeigt die geringste Bereitschaft, eine Gebühr On-Demand-Dienste zu entrichten, hier wären nur 31 Prozent bereit, für Musik-Downloads oder Filme zu bezahlen. Dennoch ist Musik in allen fünf befragten europäischen Ländern der beliebteste Download.
Auch im Hinblick auf die Konvergenz der Netze zeigten sich die befragten Verbraucher schon bereit für die Zukunft. Besonders die Spanier (91 Prozent) versprechen vom Zusammengehen der netzbasierten Dienste eine spürbare Kostenersparnis. Die Marktforscher sehen in den Ergebnissen auch ein Indiz dafür, dass die Geschwindigkeit den Preis als Schlüsselfaktor bei der Wahl des Breitbandzugangs ablöst. 58 Prozent der Befragten gaben die Geschwindigkeit als Kernkriterium an. Nur noch 17 Prozent legten besonderen Wert auf Qualität und neun Prozent gaben den Preis als ausschlaggebendes Kriterium an.
Im Rahmen einer Studie der Forschungsgruppe Wahlen Online zu den Internet-Strukturdaten in Deutschland im zweiten Quartal 2006 wurde auch die Arbeitssuche über das Internet untersucht.
Demnach nutzen 30% der Gesamtbevölkerung das Internet bei der Arbeitssuche – genauso viele wie im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.
Genauer betrachtet sind es
Mit 31% sind es mehr Frauen als Männer (28%), obwohl weniger Frauen (60%) als Männer (73%) einen Internetzugang haben.
Die Studie gibt es zum PDF-Dowload.
Via heise.de .
Das Internet als Informations- und Kommunikationsmedium spielt für seine Nutzer bei einer Reihe von persönlichen Lebensereignissen und –Entscheidungen eine wesentliche Rolle. Dies ist ein zentrales Ergebnis des Digital Life Reports, einer repräsentativen Befragung von deutschen Internet-Nutzern im Alter ab 14 Jahren, die TNS Infratest durchgeführt hat.
Der Digital Life Report 2006 beschäftigt sich mit dem Einfluß der digitalen Lebensweise auf auf das tägliche Leben der Internet-Nutzer in Deutschland und welche Tätigkeiten womöglich aus der „Offline“-Welt in die digitale Welt verlagert werden.
Ergebnisse:
“Das Internet hat sich neben Presse, Hörfunk und Fernsehen als Massenmedium inzwischen endgültig etabliert und ist stark mit dem alltäglichen Leben der Internet-Nutzer verflochten,” bilanziert Andrew Mairon, Senior Manager bei TNS Infratest.
Pressemitteilung von TNS Infratest.
Berichte darüber auf heise und auf golem.
[Update: Dieser Artikel ist auch in der Online-Zeitung Readers Edition erschienen, wurde allerdings von den Redakteuren dort arg verstümmelt.]
In einem zwei Monate alten Artikel faßt der Heise Newsticker verschiedene Studien zum Internet-Nutzerverhalten von Frauen zusammen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
Wenn Frauen online gehen, dann suchen sie häufig nach Informationen über Reisen, Gesundheit, Kultur und Weiterbildung. Kommunikation beispielsweise per E-Mail hat Priorität, der technische Aspekt des Mediums steht bei vielen Nutzerinnen eher im Hintergrund. [...]
Während Online-Shopping beliebt ist, halten sich Frauen beim Online-Banking im Vergleich zu den Männern eher zurück.
In Deutschland surfen knapp 48 Prozent aller Frauen regelmäßig im Internet, bei den Männern sind es gut 63 Prozent. Die Zahlen stammen aus einer Studie des Kompetenzzentrums, die auf dem (N)Onliner-Atlas basiert, [...] eine[r] Studie über das Internetverhalten der Deutschen, [...] [von] TNS Infratest und der Berliner Initiative D21 herausgegeben. Betrachtet man nur die Teenager, sieht die Statistik ganz anders aus. Im Alter von 14 bis 19 Jahren nutzen laut Kompetenzzentrum 84 Prozent der Mädchen das Internet, bei den Jungs sind es mit 85 Prozent nur unwesentlich mehr.
Laut einer “Umfrage des Verbands der PSD-Banken in Bonn [...] wickeln 17,4 Prozent der Männer ihre Bankgeschäfte online ab, bei den Frauen [...] nur 9,2 Prozent”.
Golem berichtet auch über die EIAA-Studie.
Quellen:
Ich sehe mir ja schon seit Jahren immer wieder ‘mal den Google Zeitgeist an. Dabei fand ich den Jahresrückblick immer besonders interessant.
Jetzt gibt es etwas Ähnliches bei Google zum Selbermachen:

Beispiel: Fußball WM 2006.
Somit wird z.B. auch ein Vergleich Merkel gegen “Papa Ratzi” möglich:
Das Ergebnis ist bei der Suche insbesondere international klar: Wer ist Frau Merkel?
Interessant ist hier auch, daß die Nachrichtenproduktion zu Frau Merkel größer ist, als die Suche. Beim Papst verhält es sich umgekehrt.
Eine sehr interessante Sache! Ich werde sie garantiert öfter nutzen!
Via Golem.