Donnerstag, 24. April 2008

Gracenote: Angewandtes AAL-Prinzip ist 260 Mio. US-$ wert

AAL-Prinzip
©Torsten Weiler / Pixelio

Sony will Gracenote für 260 Millionen US-Dollar kaufen.

Gracenote ist meines Wissens der erste wirklich erfolgreiche Unternehmen, dem es gelang, das AAL-Prinzip in bare Münze zu verwandeln. Man könnte auch sagen, das erste richtige Web-2.0-Unternehmen.

Gracenote hatte vor Jahren die ursprünglich Open-Source CDDB übernommen. Das Einzigartige an der Datenbank war, daß eine in einen passenden Player eingelegte CD automatisch in der Datenbank nachgeschlagen wurde. War sie bereits enthalten, wurden Titel und Track angezeigt. Wenn nicht, so konnte man die Platteninformationen eingeben.

Auch ich habe meine ganze recht umfangreiche CD-Sammlung von mehreren Hundert CDs schon vor über zehn Jahren Stück für Stück in diese Datenbank eingegeben. Weil ich überwiegend Jazz und Klassik höre, war nämlich das Gros meiner Platten gerade nicht in der Datenbank enthalten. Motivation war damals für mich, daß eben gerade auch Andere etwas von meiner Anstrengung haben.

Schon 2001 hatte Gracenote die von Dritten eingegebenen Daten zu Geld gemacht — jedes kommerzielle Produkt, das deren Datenbank nutzt, muß Lizenzgebühren zahlen. Als Abspaltung entstand damals die freedb, bei der sowohl Daten als auch Zugriff frei sind.

Tips, wie ich die von mir eingegebenen Daten aus der CDDB in die freedb retten kann, sind sehr willkommen!

Quelle: golem.de und heise.de.

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Google nutzt das AAL-Prinzip

AAL-Prinzip? AAL-Prinzip! Es steht für “Andere arbeiten lassen“.

In einem “Spiel” sollen Google-Nutzer Bilder aus der Google-Bildersuche mit Schlüsselbegriffen versehen (im Web-2.0-Jargon “taggen”). Als großzügige “Entlohnung” gibt es Punkte.

Der Zweck des Ganzen: die Benutzer einspannen, um die Qualität des Bildindex’ zu verbessern.

Via heise.de und golem.

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